Vestas Sailrocket: Paul Larsen schafft auf 500 Metern 59,23 Knoten unter Segeln

Weltrekord!!!

Vestas Sailrocket schafft den Weltrekord und ist jetzt das schnellstes Fahrzeug unter Segeln. © Sailrocket

Vestas Sailrocket schafft den Weltrekord und ist jetzt das schnellstes Fahrzeug unter Segeln. © Sailrocket

Paul Larsen hat es geschafft. Der absolute Geschwindigkeitsrekord unter Segeln ist gefallen. “Sailrocket” schraubte den Rekord auf der 500 Meter Strecke, den Kitesurfer Rob Douglas vor zwei Jahren auf 55,65 Knoten festgesetzt hatte, auf 59,23 Knoten. In der Spitze erreichte das Spezialgefährt an der Küste von Namibia unglaubliche 62,53 Knoten.

Die Daten sind von den Beobachtern des World Speed Councils, die für den offiziellen Rekordversuch vor Ort waren, noch nicht bestätigt werden, aber das ist im Normalfall nur eine Formsache.

“Ich sitze hier mit Champagner und überall sind lachende Menschen”, verkündet der Australier Paul Larsen aus Afrika. “Ich muss zu vielen danken. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ich muss Mum und Dad anrufen. Es sind die glücklichsten Tage”!

 

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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13 Kommentare zu „Vestas Sailrocket: Paul Larsen schafft auf 500 Metern 59,23 Knoten unter Segeln“

  1. avatar WB sagt:

    Wouh… 3,5 Kn schneller als Rob Douglas auf dem Kiteboard, das ist mal eine Ansage. Nach all den Niederschlägen und dem Aufwand den die Jungs um Paul Larsen betrieben haben ein großartiger und verdienter Erfolg. Wie lange haben die jetzt dafür gekämpft und wie viele Millionen hat dieser Rekord gekostet? – Glückwunsch !!

    Man fragt sich natürlich schon welchen Wert solche Rekorde unter ‚Laborbedingungen’ für die Segelwelt haben. Die kleinste Welle hätte die Speedrocket vermutlich pulverisiert. Auch das die Kiter jetzt sogar wegen des höheren Auftriebs auf einem Becken mit höherem Salzgehalt ihren Konter versuchen halte ich für ziemlich bescheuert. Es dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein bis sie die 60 kn locker knacken. Wenn man bedenkt das sie noch weitest gehend mit Serienmaterial fahren, das nur ein paar tausend Euro kostet und in dem noch jede Menge Optimierungspotenzial steckt, ist dies sehr Wahrscheinlich. Was ich bei denen faszinierend finde ist das sie die Rekorde mit voll funktionstüchtigen Segelfahrzeugen fahren. Einige von ihnen kreuzen nach dem Speedrun einfach wieder zum Starttor zurück.

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    • avatar Stumpf sagt:

      Labor? Na ja. Es ist das Meer – und nicht der Kanal in Saintes-Maries-de-la-Mer.

      Man muss die Leistung jetzt nicht schlecht machen und gleich wieder die Diskussion anfangen, ob das wirklich ein Segelboot ist…

      Das beeindruckendste für mich bleibt aber die Weltumrundung der BP5 mit einem Schnitt von über 26 Konten.

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      • avatar WB sagt:

        ‚Laborbedingungen’ war natürlich ironisch gemeint. Tatsache ist das sie im absoluten Wellenschatten nur wenige Meter in Lee vom Strand fahren. In der Speedszene wird behauptet, dass in Namibia das Wasser sogar ruhiger ist als im Speedchannel von Saintes-Maries-de-la-Mer, weil man dort Wellenechos der eng beieinander liegenden Ufer hat.

        Trotzdem natürlich ein fantastischer Rekord und kein ja aber … !

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  2. avatar Holger sagt:

    Erstmal nur Weltklasse!!!

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  3. avatar 18PunkteFlensburg sagt:

    Ich hätt Angst vorm Blitzer!

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 5 Daumen runter 8

  4. avatar <°((( ~~< sagt:

    Ja, ja, Rekord. REKORD! WELTREKORD!!!

    Mein Gott, da stecken jetzt mehrere Millionen Entwicklungskosten drin, das Teil wackelt wie ein Lämmerschwanz und zieht immer noch eine meterhohe Fontäne hinter sich her: Ingenieurtechnische Eleganz geht anders.

    Aber sagenhafte 3 Knoten schneller als der Surfer. Rekord. REKORD! WELTREKORD!!!

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 6 Daumen runter 11

    • avatar Lyr sagt:

      Hast Du in Deinem Leben schon mal 10Jahre auf ein einziges Ziel hingearbeitet, bei dem viele gezweifelt haben, dass Du es jemals erreichen wirst?
      Wie stellst Du Dir das Gefühl vor, wenn Du dieses Ziel endlich erreicht hast?
      Dieser Mann hat größte Anerkennung verdient, meine hat er jedenfalls.

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    • avatar Marc sagt:

      Ist der Architekt etwa neidisch auf die Intscheneure, die dafür soviele Millionen bekommen?

      Und die Fontäne muss bleiben, sonst sieht es doch nicht schnell aus, gemäß dem AC 45 nur wenns knirscht, kracht, spritzt und pfeift ist es auch schnell 😉

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  5. avatar T.K. sagt:

    Man muss der Vision die die Truppe bei Beginn des Projektes entwickelt hatten höchsten Respekt zollen!
    Als ich die ersten Skizzen vor vielen Jahren sah, hätte ich nie, aber wirklich niemals gedacht, dass das Ding so schnell sein kann. Ich dachte nur: Wieder ein beklopptes Gerät das sich zerlegt und niemals in die Nähe eines Rekordes kommt.
    Das ganze dann 10 Jahre durchzustehen das ist die eigentliche Leistung.
    Der Rekord ist das wohlverdiente I-Tüpfelchen.

    Unfassbar cool!

    C h a p e a u .

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  6. avatar bredi sagt:

    Wahnsinn und höchster Respekt!!!
    Unter uns Normalseglern: Wer selber schon mal über 20 Knoten gesegelt (das sind ja nicht sooooo viele), der weiss, was für ein Rausch und euphorisiernedes Gefühl das ist. Man kann sich wohl nicht annähernd vorstellen, wie das Gefühl bei der dreifachen Geschwindigkeit sein muss. Wie anmassend das ist, eine Leistung herabzuwürdigen die man sich nicht mal vorstellen kann…

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    • avatar Christian sagt:

      Pail Larsens Leistung ist ja auch deshalb so gigantisch, weil Segeln schon bei 20 kn Speed absolut beängstigend sein kann (zumindest auf kleinen Booten). Bei 60 kn muss es ultra scary sein… Ein Stecker bei dem Tempo ist so krass wie ein richtig heftiger Autounfall.

      Wenn mich nicht alles täuscht, dann zittert Larsens Stimme auch ganz schön während der Rekordfahrt. Dass er es durchgezogen hat, ohne vom Gas zu gehen: Wow!

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  7. avatar C.H. sagt:

    Einfach geil – und das Geld ist in solchen Projekten besser angelegt, als in die Berechnung des maximal zulässigen Krümmungsradius einer EU Banane.

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