Video: Wenn vor Marseille der Mistral bläst – Hack auf dem neuen Olympiarevier

Flatternde Spis und Sonnenschüsse

Im Löwengolf ist der Einfluss des Mistrals allgegenwärtig. Wenn der typische Starkwind mit Böen über 30 Knoten über ein Regattafeld herfällt, müssen die Segler das aushalten.

Bei Regen kommt er nicht. Wenn er weht, dann ist der Himmel blank geputzt und tiefblau. Der Mistral rast durch das Rhônetal und verwandelt den Golfe du Lion in ein Meer mit Schaumkronen. Wer für die Regattawoche SNIM vor Marseille meldet, weiß, dass es so kommen kann. Seit 55 Jahren segeln die Franzosen ihre Semaine Nautique Internationale de Marseille und Böen über 30 Knoten sind kein Grund für einen Abbruch.

So nutzte Segelfotograf Gilles Martin-Raget die Chance, Segel-Action zu dokumentieren. 80 Crews trotzten den harten Bedingungen. Und insbesondere im Umgang mit den Spinnakern kamen viele Besatzungen an ihre Grenzen. Die Bilder geben einen Vorgeschmack darauf, was 2024 vom zukünftigen Segelrevier der Olympischen Spiele erwartet werden kann.

Nebenbei gelang Martin Raget auch noch per Drohne die Aufnahme einer ereignisreichen Tonnenrundung:

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