Volvo Ocean Race: Blair Tuke will das Triple – Neuseeands Foil-Trimmer an Bord bei Mapfre

49er-Vorschoter unter sich

Der 27-jährige Olympia- und America’s Cup-Sieger Blair Tuke segelt mit dem ex 49er-Vorschoter-Kollegen Xabi Fernández und seinem spanischen Mapfre-Team beim Volvo Ocean Race.

Blair Tuke,

Blair Tuke segelt für Mapfre/Spanien beim Volvo Ocean Race 2017-18. © Mapfre

Blair Tuke hat in den vergangenen zehn Monaten Olympia-Gold im 49er gewonnen und den America’s Cup nach Neuseeland geholt. Der Vorschoter von Peter Burling will nun als erster Segler der Geschichte das Triple gewinnen. Er geht beim Volvo Ocean Race 2017-18 für Mapfre an den Start.

Dabei setzt der neue Skipper Xabier Fernandez offenbar mehr auf die Sieger-Aura des jungen Überfliegers als dessen Erfahrung. Denn Tuke hat sich bisher nicht als Hochseesegler hervor getan. Er besetzt aber einen der zwei von den Regeln vorgesehenen Plätze für U-30 Segler.

49er-Vorschoter unter sich

Der viermalige 49er Weltmeister und ISAF Weltsegler des Jahres  2015 hat eine ähnliche Vita wie der neue Skipper Xabi Fernández, der ebenfalls Olympia-Gold und Silber als 49er-Vorschoter holte und zuletzt mit dem Land Rover BAR Team beim America’s Cup aktiv war.

Mapfre

Mapfre testet seinen neuen Mast nach einem Bruch. © Mapfre

“Ich wollte beim Volvo Ocean Race dabei sein, seit ich ein kleines Kind war”, sagt Tuke. “Jeder in meiner Nähe wusste das. Jetzt bin ich so froh über diese Möglichkeit. Ich habe sehr viel gegen Xabi im 49er gesegelt. Und als das Volvo Ocean Race 2014 nach Auckland kam, segelte ich beim Inport-Race bei Mapfre. Dieses Team hat viele gute Jungs an Bord.”

Dieses Rennen wird Tukes erste ernsthafte Hochsee-Erfahrung unter Regattabedingungen sein. “Ich mache mir keine Illusionen darüber, dass ich eine steile Lernkurve vor mir habe. Ich weiß, wie es da draußen Offshore ist, aber dieses hohe Level wird neu für mich sein.”

“Einer der großen Namen”

 

 

 

Mapfre-Skipper Fernandez betont, wie aufregend der Neuzugang für sein Team ist. “Niemand kann sein Talent anzweifeln und ich bin überzeugt, dass er uns sehr verstärken wird in den Positionen am Trimm und Steuer.”

Pedro Campos, der CEO des Mapfre-Teams ist stolz, dass Tuke seiner Einladung gefolgt ist: “Zweifellos ist er zurzeit einer der großen Namen unseres Sports. Dass er mit uns segelt, zeigt wie sehr die internationale Bedeutung und das Prestige von Mapfre gestiegen ist.”

Das spanische Team gilt als Mitfavorit im Kampf um den Sieg beim kommenden Volvo Ocean Race. Es hat allerdings schon einen Rückschlag erlitten durch einen Mastbruch im März. Auch konnte Xabi Fernandez erst nach dem America’s Cup offiziell die Geschäfte als Skipper übernehmen. Es wird sich zeigen, ob er zuvor gut vertreten worden ist.

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Carsten Kemmling

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