Volvo Ocean Race: Team SCA Wipe-Out – Wilder Ritt im Southern Ocean

Spitze Schreie

Das SCA Team steuert in eine ungewollte Halse. Unter Deck wird die Crew plötzlich nervös. Aber dann kracht der Baum herüber. Eine kritische Situation.

SCA

Dusche auf dem SCA Boot. © Corinna Halloran/Team SCA/Volvo Ocean Race

Auf der warmen Couch mit dem Auge auf dem Tracker ist es schwer, ein Gefühl dafür zu bekommen, was die Volvo Ocean Race Profis zurzeit im Southern Ocean durchstehen. So ist der kurze Clip vom Boot des Frauenteams eine kleine Erinnerung, was für ein Eiertanz der permanente Glitsch auf der Welle mit den Volvo 65 ist.

Team SCA

Patenthalse auf dem Frauenboot.

Die teilweise konfuse Welle bringt das System offensichtlich aus dem Gleichgewicht und das Großsegel schlägt herum. Nach einigen spitzen Schreien der Steuerfrau reagiert das Team aber routiniert mit dem Großschot-Trimm und bringt das Schiff zurück auf Kurs.

Besonders lässig geht die Navigatorin Libby Greenhalgh mit der Situation um. “Ist wohl eine Patenthalse”, sagt sie in die Kamera ohne sichtbare Emotion. So sieht Vertrauen aus.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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10 Kommentare zu „Volvo Ocean Race: Team SCA Wipe-Out – Wilder Ritt im Southern Ocean“

  1. avatar Highlander sagt:

    man kann so etwas auch als Unvermögen des Skippers bezeichnen, das Boot professionell zu steuern….
    Insgesamt lehne ich mich jetzt aus dem Fenster, und behaupte das der 6. Etappenplatz in Cape Town die beste Etappenplatzierung vom Team SCA im gesamten Verlauf vom Volvo Ocean Race bleiben wird, und dieses war noch ein Geschenk von den Spaniern.. 🙂
    Das Team SCA ist einfach nicht in der Lage, das Boot so zu trimmen und entsprechend zu steuern, daß sie auf dem schnellsten Weg von A nach B kommen…
    Momentan auf Etappe 2 sind Sie bereits wieder letzte mit fast 50 Meilen Rückstand…

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  2. avatar Hein Mück sagt:

    Oh Mann…wer so tief die Welle runterbrät und das Boot nicht abfängt und dann auch noch durchhalst sollte wirklich in die Fahrschule…Wie sagt der Angelsachse so prägnant: It should not happen on this level…

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    • avatar nachforscher sagt:

      Gibt noch ein Spruch: “happens to the best”

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  3. avatar Marc sagt:

    Hmm entweder alles Machos hier oder alles Profisegler.
    Wie viele von euch waren denn schon im Southern Ocean bzw. mit einer Rennyacht > 40 Fuß bei über 30 kn Wind mit soviel Tuch unterwegs?

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  4. avatar friedrich Göing sagt:

    Highllander und Hein Mück wissen alles besser.
    Aber sie können als einzige bei 30 kn ein 20m Schiff fehlerfrei steuern.
    Diese Besserwisser brauchen wir nicht

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  5. avatar Sven 14Footer sagt:

    Wow, was sind das denn für Kommentare von Highlander und Hein Mück. Zugegeben, wenn ich das Video sehe, wüsste ich auch das ein oder andere, was vermeintlich nicht richtig gemacht wurde. Aber diese provokante Sprachwahl ist nicht fein. Ich weiss auch, immer wenn ich bei für mich eindrucksvoller Welle segeln war und dies auf Fotos festhalten wollte sah es später auf dem Foto ganz harmlos aus. Also sollten wir hier vor den Bildschrimen nicht zu vorschnell über die angeblichen Dillettanten im Southern Ocean urteilen.
    Vermutlich würden wir Experten noch nicht mal mit dem Letzten mithalten können. 🙁

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  6. avatar Taurin sagt:

    Warum hackt ihr auf Highlander und Hein Mück rum? Da wurden bei der Auswahl für das VOR wohl ganz offensichtlich zwei herausragende Profisegler übersehen. Wie gemein ist das denn? @Highlander, Hein Mück. Ich kann mir vorstellen, wie frustrierend es für euch sein muss. Denn egal auf welchem Platz und egal mit wieviel Abstand zum Sieger, das Team SCA erlebt gerade das Abenteuer seines Lebens, während ihr zu Hause auf der Couch sitzen müsst. Das ist wirklich traurig! Ich kann euren Ärger gut verstehen und wünsche euch von ganzem Herzen, dass ihr beim nächsten VOR auch mitsegeln dürft!
    Liebe Grüße, Taurin

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    • avatar Highlander sagt:

      Servus Taurin, Vielen Dank für die Lorbeeren, aber ich arbeite zufällig in der Firma die dieses Team sponsort.
      und SCA hat in diese sogenannten Profiseglerinnen, die kostspieligste und längste Vorbereitung von allen sieben Teams investiert.
      Wenn man hier dann tagtäglich mitverfolgen kann, mit welchen amateurhaften Segelleistungen Team SCA ein ums andere Mal verkackt, entspricht dies nicht dem Anspruch, welchen das Team an sich selbst gestellt hat.
      Und eines noch, die Teammitglieder vom Team SCA wurden nicht zum ‘Hinterhersegeln’ ausgewählt…
      oder wie Du es genannt hast, nur um das Abenteuer Ihres Lebens erleben zu dürfen… 🙂

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      • avatar Taurin sagt:

        Ach Highlander, ich ärger mich doch auch darüber, dass sie ewig hinterher segeln. Ich hatte mir insgesamt mehr erhofft und nun schaue ich kaum noch auf den Tracker,weil es einfach frustriert. Ich hab dir gegenüber natürlich den Vorteil, dass ich mich von dem Team einfach wieder distanzieren könnte. Wenn du für SCA arbeitest und dich stark mit dem Unternehmen identifiziert, ist das natürlich schwieriger. Du möchtest natürlich, dass dein Unternehmen gut dasteht und aus deiner Sicht gefährden die Frauen das gerade massiv. Aber weißt du, aus meiner Sicht kann SCA als Sponsor gar nicht verlieren. Der Sponsor hat sich für ein Frauenteam entschieden und damit für ein Team, auf das die meisten nicht setzen würden. Und er hat sich dazu entschieden, nicht nur den Frauensonderbonus zu nutzen, sondern hat in das Team investiert, damit die Frauen auch eine Chance haben. Für mich macht das SCA damit schon jetzt zu dem sympathischsten Sponsor und damit zum Sieger, egal, wie das Rennen augeht. SCA ist einfach cool!

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        • avatar Alex sagt:

          Und genau das ist Sinn und Zweck von Sponsoring. Der erfolgreiche Transport einer Werbebotschaft.
          Ich bezweifle, dass man bei SCA auf ein dominierendes Boot gesetzt hat. SCA reicht sicherlich einfach nicht schlecht aussehen und das haben sie schon jetzt geschafft, wobei wir doch erst am Anfang von L2 stehen.

          Mach dir also keine Sorgen über deinen Arbeitgeber. Der gehört schon jetzt zu den Gewinnern,weil alles richtig gemacht.

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