Volvo Ocean Race: Team Vestas ist zur Flotte gestoßen – Zünglein an der Waage

Wieder da

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Ab 1,25 € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

Ein Kommentar „Volvo Ocean Race: Team Vestas ist zur Flotte gestoßen – Zünglein an der Waage“

  1. avatar Butter bei die Fische sagt:

    Für mich ist das kein Happy End. Anlaß für das Ganze ist eine gravierende seemännische (ja, das große Wort ist hier mal fällig!) Fehlleistung. Ob sie nun dem geschaßten Navigator, dem Skipper oder beiden zuzurechnen ist, wurde ja hier und da schon lang und breit diskutiert. Bei den letzten beiden Durchgängen wurde das VOR bereits wegen der logistischen Kraftakte kritisiert, die unternommen wurden, um überhaupt so etwas wie ein „Feld“ ins Ziel zu retten. Da ging es aber immer nur darum, technische Defekte an Riggs und Rümpfen auszubügeln, bei denen man die Entschuldigung „through no fault of their own“ gelten lassen konnte. Nun aber haben wir es mit einem navigatorischen Fehler zu tun, der nur mit viel Glück ohne Personenschaden als Folge geblieben ist und durch Sorgfalt zu vermeiden gewesen wäre. Ob das Boot, das jetzt in Lissabon gewassert wurde, ein Neubau (wer weiß?) oder ein reparierter Havarist ist, ist mir eigentlich egal. Was für mich bleibt, ist daß dieses Rennen nach meinem Geschmack in Disneyland angekommen ist und trotz der Herzschlagfinishes für mich die Luft raus ist. Keine navigatorischen Geniestreiche (erfolgreich oder nicht), kein Zocken beim Bootsdesign mehr. Dann noch oben drauf die völlig künstliche Wiederbelebung eines Totalschadens und die triviale Berichterstattung, die sich am Horizont der Generation Tablet orientiert. Bei den letzten Rennen habe ich mitgefiebert, diesmal kann ich nur mit den Schultern zucken. Schade drum.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.