Volvo Ocean Race Video: Diesel Übergabe für Puma geglückt

"Kaum zu glauben, dass es funktioniert hat"

Die haarige Übergabe des Diesels von einem Frachter zur havarierten “Mar Mostro” ist geglückt. “Das sind unsere besten Freunde”, sagt Puma Skipper Ken Read nach dem Manöver neben der 257 Meter langen “ZIM Monaco”.

Das Containerschiff ließ den Diesel an Leinen von der Bordwand, nachdem die Crew eine Verbindung zu der Volvo70 Yacht hergestellt hatte. Als Gegenleistung zahlte die Puma Mannschaft mit einem Paket T-Shirts.

“Kaum zu glauben, dass es funktioniert hat”, sagt Read nach dem geglückten Manöver. “So etwas Nervenaufreibendes habe ich noch nicht erlebt. Die Jungs sind unglaublich. Nun lasst uns das Notsegel wieder setzen und nachhause fahren.”

Der Diesel wird noch nötig, weil das St. Helena Hoch im Weg liegt und Gegenwind bringt. In drei bis vier Tagen will Read die kleine Insel Tristan da Cunha mit ihren 275 Einwohnern erreichen, wo ein Frachter mit dem Puma-Gestell wartet, auf das die Yacht von einem Bord-Kran gehievt werden soll.

Auf dem Frachter soll sich auch das Shore Team und ein 20 Fuß Container mit Ersatzteilen befinden, damit schon während der Überfahrt intensiv an der Reparatur der Yacht gearbeitet werden kann. Der Ersatzmast wird aus den USA nach Kapstadt eingeflogen.

 

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Carsten Kemmling

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19 Kommentare zu „Volvo Ocean Race Video: Diesel Übergabe für Puma geglückt“

  1. avatar Seven sagt:

    Toll , nun haben sie Diesel und warschinlich ein loch im Deck…da wo das “Wurfgeschoss” eingeschlagen ist………ausserdem dachte ich immer das die großen frachter mit Schweröl fahren…..wie auch immer , wollen mal hoffen das die T-shirts mit denen sich die Jungs bedankt haben noch nicht getragen waren !!

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 2 Daumen runter 6

  2. avatar Christian sagt:

    wie bitte, Puma fährt T-Shirts auf dem Atlantik spazieren? Machen die unterwegs auch Merchandising oder was? Ich hab immer geglaubt, dass die sogar die Zahnbürsten absägen um Gewicht zu sparen.

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    • avatar Marc sagt:

      Hätten Sie das extra Gewicht mal lieber in den Mast anstatt in T-Shirts gesteckt 😉

      Ich glaube aber eher das es sich um Crewbekleidung gehandelt hat

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    • avatar Oliver sagt:

      das würde mich auch mal interessieren, wo den die Shirts herkommen.

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      • avatar Hobby-Regatteur sagt:

        Na von der Crew natürlich.

        Als nächstes erwarte ich Bilder, und bitte nicht nur einen halbnackten Grinder 😉

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        • avatar Chenninge sagt:

          Ich denke in den Segelanweisungen für´s VOR ist vermerkt, dass zu jedem Zeitpunkt T-Shirts in ausreichener Anzahl und verschiedenen Größen für den etwaigen Austausch von Treibstoff mitzuführen sind^^…….

          oder sie ham wirklich die Crewshirts genommen 😉

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  3. avatar sailor sagt:

    @ hurghamann: Die Generatoren der Zim Monaco sind 4 6DK-28 von Daihatsu und die vertragen kein Schweröl… 😉 Die laufen nur mit MDO (Marine Diesel Öl). Einzig die Hauptmaschine ;von Hyundai (8K90MC-C), läuft mit Schweröl.
    Hoffen wir mal, dass sie der Puma tatsächlich kein MDO gegeben haben (damit läuft nen kleiner Yachtdiesel keine Meile), sondern “normalen” Diesel aus den Rettungsbooten. (der Notdiesel läuft auch mit MDO)

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  4. avatar DAvid sagt:

    Shalom,

    erstmal danke an die Zentral Integrated Shipping Services aus Haifa Israel.

    HSD MAN B&W 8K90MC-. Also ist die Maschine von MAN, und HSD darf die einbauen!

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  5. avatar Sven sagt:

    echt eine geile Nummer, super das alles so gut geklappt hat.

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  6. avatar hanseatic sagt:

    Unglaublich, was Crew (Idee), Sponsor (Geld) und Shore Crew (Logistik) da auf die Beine stellen. Ein Abenteuer für sich. Bei soviel Engagement aller Beteiligter muß man einfach die Daumen drücken, dass alles klappt wie geplant – great job so far guys! Go for it!

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    • avatar Pete sagt:

      Die meiste Logistik kommt nicht vom Shore Team der Teilnehmer sondern vom Logistikpartner des Rennens. Das ist ganz große deutsche Beteiligung durch die Post (DHL).

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  7. avatar stu sagt:

    “Das Containerschiff ließ den Diesel an Leinen von der Bordwand…”
    Äh… heruntertropfen?

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    • avatar Olli sagt:

      Anzunehmen. Die Leinen werden Dochtwirkung gehabt haben… Anderer Vorschlag: vielleicht haben sie die Suppe vorher in Behälter gepackt.

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  8. avatar Stumpf sagt:

    Tolle Aktion.

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  9. avatar Claus sagt:

    …wieso fragt eigendlich niemand, warum das Rigg bei 23 Kn gekommen ist? True?

    Die Jungs wollen ja noch in den Southern Ocean- viel Spass!

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    • avatar Seven sagt:

      naja ne ,ne ehrliche antwort wird man eh nicht bekommen, von wem denn ?
      …und zu dem Southern Ocean , muss wohl eher heissen : viel “Spars” 🙂

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