Youth America’s Cup: US-Team Sailing Force scheitert bei heldenhaftem Rettungsversuch.

Drama im AC-Hafen

Ein Minivan stürzt ins Hafenbecken der Marina Green. Die jungen Segler rasen mit dem Schlauchboot zur Unfallstelle, versuchen die Fahrerin vor dem Versinken zu bergen. Vergeblich…

Tragischer Unfall in der Marina Green, dem Hafen des America’s Cup und Youth America’s Cup in San Francisco. Um 17 Uhr sahen Augenzeugen , wie ein Minivan auf dem fast leeren Parkplatz des Hafens zunächst Schlangenlinien fuhr, in der Nähe des Wassers schließlich ausbrach und mit ca. 30 km/h über die Parkplatzbegrenzung hinweg ins Hafenbecken stürzte. Am Steuer saß die 60-jährige Debra Crenshaw.

Der Wagen schlug im Wasser auf und schwamm für wenige Sekunden aufrecht, begann dann aber rasch nach vorne abzusinken.

Das Team America’s Youth Sailing Force (vertritt im Youth America’s Cup die Gastgeberstadt San Francisco), war zu diesem Zeitpunkt etwa 300 m entfernt zu einem Treffen versammelt, als sie die entsetzten Schreie der Augenzeugen und den Aufprall des Fahrzeugs im Wasser hörten. Sechs der Männer rasten nur wenige Sekunden später in einem  AC-Begleit-Motorboot zur Unfallstelle.

Drei Segler sprangen neben dem mittlerweile im vorderen Bereich bereits abtauchenden Fahrzeug ins Wasser. Einer tauchte und versuchte vergeblich die Fahrertüre zu öffnen, zwei andere schlugen mit mitgebrachtem Werkzeug auf die Heckscheibe ein, doch die gab nicht vollständig nach. Die Fahrerin regte sich nicht und schien bewusstlos.

Sekunden später versank der Minivan im trüben Wasser des Hafens.

Den kurz darauf eingetroffenen Rettungskräften gelang es erst am nächsten Tag, das Fahrzeug mit der toten Fahrerin im trüben und strömungsreichen Wasser zu bergen. Bis dato ist nicht bekannt, ob die Fahrerin bereits vor dem Versinken ihres Fahrzeugs verstarb oder ertrank.

Der heldenhafte Einsatz der Segler beherrschte am Wochenende die Nachrichten der Lokal-TV-Sender in San Francisco.

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7 Kommentare zu „Youth America’s Cup: US-Team Sailing Force scheitert bei heldenhaftem Rettungsversuch.“

  1. avatar peter sagt:

    Ekelhaft auch noch das Video einzustellen…

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 10 Daumen runter 5

    • avatar Lasse sagt:

      In America macht man das so, wenn möglich auch live…

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      • avatar Alex sagt:

        Bei uns habense neulich auch einen Video in den Nachrichten gezeigt, wo ne Radfahrerin im Hochwasser abgesoffen ist.

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  2. avatar Yuammy sagt:

    auf die Idee mal eine Leine an das Auto zu binden kommt keiner.

    stattdessen filmt man lieber.

    echt arm!

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 4 Daumen runter 4

    • avatar sports78 sagt:

      ich wäre in der situation vielleicht auch nicht auf die idee
      gekommen, da eine leine dranzuknoten. und ob das
      einen van am absinken gehindert hätte??? ich weiß das
      nicht.

      in so ner situation zu versuchen, zu helfen, finde ich ehrenwert.
      und seit ich erleben durfte, wie überfordert menschen bei einem
      unfall ohne akute lebensgefahr fürs opfer sein können, würde ich mich
      mit kritik eher zurückhalten.

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      • avatar Yuammy sagt:

        Was hat denn filmen mit Helfen zutun?

        und auch wenn du mit der Leine nicht das Versinken des Vans verhindern kannst (was mit einem 8m Rib schon gehen sollte) zumindest hätten dann die Rettungsdienste nicht stundenlang das Auto suchen müssen.

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        • avatar Alex sagt:

          und wenn Ihr das erste Auto bei einem Unfall seit und Einer saftend über dem Lenkrad hängt, haltet ihr auch sofort an und leistet Hilfe?

          Lasst mal ein bisschen die Luft raus mit Kritik an Leuten die Helfen aber möglicherweise nicht alles Richtig machen. Ich bezweifle das die Jungs solch einen Einsatz vorher trainiert haben. Die Meisten nehmen das “ich könnte ja etwas falsch machen” als Ausrede um nicht zu helfen.

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