Die finnische Werft Baltic Yachts steht für Edelprodukte im High-Quality Bereich. Eines der Projekte mit der größten Außenwirkung war zum Beispiel 2002 der Bau der 147 Fuß langen „Visione“ für Hasso Plattner. Nun wenden sich die Finnen auch wieder ihren Wurzeln zu.
1974 entstand als erste Baltic ein 46 Fußer, und diese Größe hat auch die neue Vismara 46, die in Kooperation mit dem italienischen Baltic Händler Vismara in Viareggio entsteht.
Walter Meier Kothe der Chef vom deutschen Baltic Yacht Team sagt gegenüber SR: „Unsere Schiffe werden immer größer und die Ingenieurleistungen aufwendiger. Die großen Yachten sind inzwischen zum Beispiel alle mit Hubkielen ausgerüstet.
Aber wir wollen die Basis nicht verlieren. Deshalb der neuen Ansatz mit dem 46 Fußer. Wichtig war, dass es kein Me-Too-Produkt ist, sondern etwas Besonderes.“ Das Konzept stellt Meier Kothe auf der Hanseboot vor (Halle B2, Stand-Nr. A 140.).
Der Cruiser/Racer Vismara 46 soll durch Segelleistung überzeugen. Aber der große Unterschied zur Massenware liegt
im Ausstattungspaket Hybrid. Dabei handelt es sich um einen Antrieb, der zwischen Elektro- und Dieselenergie umschalten kann. Im Elektrobetrieb soll eine Geschwindigkeit von fünf Knoten erreicht werden können. Die Energie reicht für einen Tag.
Der Preis für die Vismara 46 soll mit einem Kohlefasermast voraussichtlich knApp über 400.000 Euro liegen.
Die Angaben der Werft zur Vismara 46:
Design
- Der Rumpf ist nach den neusten Erkenntnissen designed worden: Modernes Unterwasserschiff, Chines (wie bei einem Volvo 70), tiefe Anhänge, leistungsstarker Segelplan.
- Die Genua wird als 106 % Vorsegel wenig überlappen, aber auf dem Aufbau innengeschotet für überragende Höhe am Wind
- Auf Wunsch ist ein Bugspriet erhältlich, der die Performance unter Gennaker weiter verbessert und desweiteren an der Unterseite einen Buganker aufnehmen kann.
Bauweise
- Das Boot wird standardmäßig in Expoxy-Harz im Vakkuminfusionsverfahren laminiert
- Als Fasern sind E-Glass/Aramid oder Kohlefaser wählbar, grundsätzlich als unidirektionale und triaxiale Gelege
- Das gesamte Boot besteht aus Sandwich-Laminat Rumpf, Deck, Schotten, Einbauten
Deck
- 2 Steuerstände, großes Cockpit, versenkt laufende Fallen und Schoten, bequeme Liegeflächen
- Herausnehmbare achtere Backskiste bietet ein offenes Heck für den Regattaeinsatz
- Funktionelles Decklayout mit hochwertiger Beschlagsausstattung, Racing Winschen, German-Mainsheet-System
Inneneinrichtung
- Modernes, italienisches Styling
- Komfortabeles und ergonomisches Design
- 6 Kojen + Salon, 2 Nasszellen
Hybrid-Ausstattung
- Ziel ist, dass die Hybrid-Version wie schon zuvor die Vismara 50 die Green Star PlusPlatinum Auszeichnung erhält
- In der Hybrid-Aussattung ist die Yacht mit einem leisen Elektromotor ausgestattet, der sämtliche Hafenmanöver erlaubt nur bei Flaute hilft ein Dieselmotor. Somit wird die Energie zum Motoren bis zum Segelsetzen und nach dem Segelbergen aus dem Landanschluss des Hafens entnommen. Dies vermindert dramatisch Dieselverbrauch, CO2-Emissionen sowie Motorverschleiß.
- Dabei hilft eine Batteriebank mit modernster Technologie (330 Ah / 48 V)
- Zahlreiche Ansätze zum Umweltschutz (Umweltfreundliches Gas im Kühlschrank, optimierter Stromkonsum der Verbraucher (z.B. Einsatz von LED-Lampen))
- Einsatz von Farben mit geringer Umweltbelastung
- Die Vismara Werft ist nach Environment ISO 14000 zertifiziert.
Abmessungen
Länge über alles: 14,00 m
Länge Wasserlinie: 12,72 m
Breite: 4,00 m
Tiefgang: 2,30 m (Cruising-Version)
Verdrängung: 7,2 t
Segelfäche am Wind: 124,5 m²

















“kein Me-Too-Produkt, sondern etwas besonderes”.
Äh? Was außer dem Hybrid-Antrieb ist denn jetzt nicht “Me-Too” ?
Doppellenker, Chines, 106% Fock usw., ist doch alles das übliche Zeugs!?
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@Heini watt biss du denn fürn Nörgler ?
wenn Walter da die Finger mit drin hat dann is datt schon was Seröses, nicht Standard
und funktionierend dont worry
und zudem recht stylish
Bin auf Visione gesegelt und das Gerät is Bj. 2002 und war für Baltic zu der Zeit und in der Größe
und technisch ein Meilenstein und segelt halt richtig vernünftig und wiegt nur ein Drittel der Perininavi Kutter
Ahoi
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Ich bin mir der Bootsbau-Kompetenz von Baltic durchaus bewusst. Und dass es kein 08/15-Boot ist, kann man allein schon an der Gewichtsangabe sehen.
Trotzdem, wenn man sich nur die Zeichnung anguckt ( http://segelreporter.com/wp-content/uploads/2011/10/V46-render.jpg ) könnte das auch jeder anderen Werft entsprungen sein, so sehen derzeit auch sehr viele andere Boote aus.
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Ein 40 Füßer mit Hybrid und nur 48V ? Das sollten die sich noch mal genauer überlegen. Selbst bei unserer kleinen Speedster mit 2,5t hatten wir bei normaler Benutzung Ströme um die 50A und bei Hebel auf dem Tisch >100A.
Und mit 300 Ah kommen die gerade mal aus dem Hafen raus und vielleicht auch wieder rein. Irgendwie wohl eher ein Marketing-Gag, wie die Plug-In Hybrids, die auch 20km mit 50km/h elektrisch fahren können, wenn man nicht (groß) beschleunigen möchte …
Also – nichts gegen Hybrid – aber dann richtig – also eine Batteriebank >100V und dann eine Akku-Kapazität un die 200Ah – die wiegt als LiPo auch nicht mehr als die 48V/300Ah in Blei.
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Ach ja, ich vergaß – wir hatten 48V/120Ah … bei 2,5t und damit waren ca 1,5h mit 5kn oder <30min bei 6,5kn möglich. Im Hafen war er aber unschlagbar.
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Die Innen Einrichtung erinnert mich an irgend etwas…………………………
ach ja den letzten Tatort in Münster , bei Prof. Börner sieht es in der Pathologie ganz ähnlich aus..:-)
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Also ich finde den Börner cool! Also ist auch das Design cool!
Wobei – seegerecht ist was anderes……..
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