Sturm: Emmas Spur der Verwüstung – Aufräumarbeiten erschwert

Die Weiße Küste von Wales

Als hätten die Waliser mit „Emma“ nicht schon genug Desaster erlebt! Nun drohen Umweltschäden im Umkreis der betroffenen Marina „Holyhead“. Videos zeigen Ausmaß.

Sturm „Emma“ verwüstete vor einer Woche ganze Landstriche und Küstengebiete in Großbritannien. Besonders hart traf es die Küstenregion von Wales, die Marina „Holyhead“ wurde vollständig zerstört. Die Bilder des Desasters gingen um die Welt – mehr als 80 Yachten wurden bei Windstärke 12 und 2.50 Meter hohen Wellen an Land geworfen und regelrecht zerschmettert, zwei Dutzend sanken. 

In den Steganlagen der Marina Holyhead rissen die Auftriebskörper der Schwimm-Pontons auf und verteilten zentnerweise Styropor über die Küstenregion. 

Mittlerweile sind die Aufräumarbeiten durch professionelle Einsatzkräfte wie Feuerwehr, dem britischen Äquivalent des technischen Hilfswerks und Hunderten freiwilligen Helfern in vollem Gange. 

Die zuständigen Einsatzleiter sind in erster Line besorgt, dass die Umwelt keine weiteren Schäden etwa durch auslaufendes Öl oder Benzin in den gesunkenen Yachten nimmt. Außerdem bereitet das schon bei leichteren Winden umherfliegende Styropor echte Probleme: das wahrscheinlich mit dem giftigen Flammschutzmittel HBCD kontaminierte, vormalige Wärmedämmungsmaterial zersetzt sich ähnlich wie Plastik nur extrem langsam und muss vollständig eingesammelt werden. 

Umweltbehörden sprechen bereits von einem zukünftigen Verbot von Styropor als Füllmaterial für Steg-Auftriebskörper.

Es wird damit gerechnet, dass die Aufräumarbeiten noch mindestens zehn Tage andauern werden.

Spenden

Ein Kommentar „Sturm: Emmas Spur der Verwüstung – Aufräumarbeiten erschwert“

  1. avatar Shiva sagt:

    Die Natur ist stärker als der Mensch…

    Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *