Gorla: Sach-Sieg mit neuem M32. Gäbler mit M2-Kat knapp dahinter. Mirsky testet M32

Gäbler hinter Goran bei Gardasee-Gorla

Roland und Nahid Gäbler mit dem Ventilo M2 Katamaran von Rolf Hufnagel. © ms-photo.de

Die Gorla ist der 50 Meilen Segel-Klassiker am Gardasee. Start in Toscolano Moderno und dann direkt nach Torbole und zurück nach Gargnano. Multihulls vom F18 bis zum neuen M32 von Marström waren alle am Start. Wir sind mit dem Ventilo M2 von Eigner Rolf Hufnagel ins Rennen gegangen.

Bei sehr leichten Winden ging es los um 08.20h. Der berühmte Nord-Wind des Gardasee frischte schnell auf und vor Malcesine hatten wir schon alle Monohulls und Liberas eingeholt, die 20 Minuten vor uns gestartet waren.

Luvschwimmer knapp über der Wasseroberfläche. Gäbler mit optimaler Balance am Gardasee. © ms-photo.de

Von Anfang an lagen die beiden M32´s vor uns. Helge und Christian Sach hatten Ihr neues Booot gerade für den Start fertig bekommen und lagen dann auch schnell in Führung und verteidigten diese bis ins Ziel. Zeitweise lag Goran Marström auf dem zweiten M32 auch vorne, doch die Kat-Profis Helge+Christian waren ein tick smarter.

Unser M2 ist 5 Fuss kürzer, doch wir konnten uns immer dicht bei den M32´s halten. Es fehlte nicht viel und wir hätten noch einen überholt. Doch ohne einen Trainingstag als neues Team hatten wir ein paar Probleme mit den Manövern. Da wäre sicher mehr drin gewesen. Immerhin haben wir in unserer Gruppe (15 Multihulls zwischen 20-30 Fuss) gewonnen.

Der 30 Fuß M2 Katamaran ist ein Leichtwind-Renner mit Code Zero. © ms-photo.de

Da es durchgehend bewölkt war und es zeitweise auch schwer regnete, zeigte sich der Südwind Ora nicht. So segelten wir fast die ganzen 50 Meilen bei dem Nordwind, der zeitweise auch mal quer von den Bergen wehte. Es war taktisch sehr anspruchsvoll. Mehr als 14 Knoten Wind hatten aber nie. Ideale Bedingungen für den Ventilo M2 und seinen großen Code Zero.

Nahid hat sich in der Rolle als Groß- und Gennacker Trimmer sehr wohl gefühlt. Es war das erste mal, dass wir an solch einem Gardasee Klassiker teilgeommen haben und freuen uns über den Sieg in der größsten Multihull Gruppe und dem Platz drei im Finish aller 190 Boote.

Zum Thema M32:

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Video: Match Race Champ Torvar Mirsky hat nach seinem World Tour Sieg in St. Moritz den M32 Kat mit Goran Marström getestet. Mirsky hat bei der Extreme Sailing Series für den Oman gesegelt und ist vom potenziellen America’s Cup Venezia Challenge als Steuermann vorgesehen. Mirsky testet den M32 als Trainingsgerät für den Cup.

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Ein Kommentar „Gorla: Sach-Sieg mit neuem M32. Gäbler mit M2-Kat knapp dahinter. Mirsky testet M32“

  1. avatar Philipp sagt:

    Gratulation! Schoen zu sehen, dass man mit dem nun nicht mehr taufrischen Design immer noch vorne mitfahren kann.

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