Alster-Zuschüttungen: Liest es sich so, wenn eine Behörde zurückrudert?

„Ein erster Erfolg“

Es hört sich wie ein Witz an. Ein Teil der Außenalster soll trockengelegt werden, um „Baustelleneinrichtungsflächen für den Einsatz der Tunnelbohrmaschine“ zu schaffen, so heißt es. Hamburger Segler organisierten Widerstand. Nun scheint sich etwas zu tun.

U-Bahn Alster
Die beiden möglichen Sperrflächen auf der Alster © wiki

Die Hamburger Hochbahn hat eine aktuelle Pressemitteilung verschickt, in der es um die „Prüfung von Baustellenflächen“ für den Bau des neuen U-Bahn-Projektes (U5) geht. Offenbar wurde die Behörde kurz vor der Hamburg-Wahl am Wochenende durch den öffentlichen Protest aufgeschreckt, über den insbesondere in den Lokalmedien berichtet wurde.
Dabei hat die Petition „Rettet die Alster“ eine Rolle gespielt, die von Hamburger Seglern ins Leben gerufen wurde. Die Hochbahn erläutert nun „aufgrund der aktuellen öffentlichen Diskussion“ im schönsten Behördendeutsch, warum man alle Möglichkeiten „umfassend prüfen“ muss.

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