Nach den Referenzzeiten am Äquator und am Kap der Guten Hoffnung ist der Crew von Sodebo Ultim 3 nun auch die schnellste Kap-Leeuwin-Passage geglückt – auch wenn der Vorsprung von gut 1400 auf 280 Meilen sank und weiter abnimmt. Warum die sieben Männer trotzdem optimistisch sind. Sie schicken ein weiteres rasantes Video.

Im Indischen Ozean hat Sodebo Ultim 3 wie erwartet mächtig Federn gelassen im Fernduell mit IDEC Sport, aber doch noch einen Vorsprung von 5 Stunden und 41 Minuten am Kap Leeuwin behauptet. Bis dahin hat die Rekordfahrt 17 Tage, 1 Stunde und 17 Minuten gedauert – es ist also noch nicht einmal die Hälfte der angepeilten Zeit geschafft. Thomas Coville, Benjamin Schwartz, Frédéric Denis, Pierre Leboucher, Léonard Legrand, Guillaume Pirouelle und Nicolas Troussel erwarten, bis zur Höhe von Tasmanien noch hinter die Rekordzeit zurückzufallen, aber ab Neuseeland sehe es wieder deutlich besser aus, erklärt Schwartz in einer Neujahrs-Botschaft von Bord.
Der Grund für die Probleme im Indischen Ozean: Francis Joyon hatte bei seiner Rekordfahrt einen direkten Kurs steuern können, ohne eine einzige Halse. Sodebo muss auf der gleichen Strecke insgesamt 30 Manöver im Indischen Ozean absolvieren.
„Seit wir in den Indischen Ozean eingedrungen sind, hatten wir wenig Glück“, sagt Schwartz. Nach dem Kap der Guten Hoffnung musste man ein Tiefdruckgebiet von hinten attackieren und einholen.

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