Die spanische Rettungsorganisation Salvamento Marítimo hatte die Suche schon eingestellt. Die Chancen, einen 69-jährigen Einhandsegler auf seiner 30-Fuß-Yacht noch lebend zu finden, seien verschwindend gering. Nun ist er aber doch überraschend wieder aufgetaucht.

Was als strammer Tagestörn über 55 Meilen von Gandía nach Guardamar del Segura zwischen Valencia und Alicante geplant war, entwickelte sich zu einem 13-tägigen Überlebenskampf auf dem Mittelmeer. Ein 69-jähriger spanischer Einhandsegler hatte sich mit seiner 30-Fuß-Yacht Admirante am Morgen des 15. Januar 2026 auf den Weg gemacht. Er kam am Abend aber nicht wie geplant im Zielhafen an, und seine Ehefrau schlug Alarm.
Am Abend gelang es dem Skipper einmal kurz, sich über den telefonischen Notruf 112 zu melden. Er gab an, sich vermutlich auf der Höhe von Benidorm kurz vor Alicante zu befinden. Zudem berichtete er von technischen Problemen: Der Motor starte nicht und er sei manövrierunfähig. Kurz nachdem er darauf hingewiesen hatte, dass Rettungsweste, Signalraketen und eine Rettungsinsel an Bord seien, brach die Verbindung ab – der Akku seines Handys war leer. Da das Schiff über kein Funkgerät verfügte, war er ab diesem Moment von der Außenwelt abgeschnitten.

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