Eisige Temperaturen, starker auflandiger Ostwind und die damit verbundene Gischt haben in Kerteminde zu gefährlichen Bedingungen geführt. Mehrere Yachten sind in der renovierten Marina bereits schwer vereist. Ein Boot könnte sinken. Rettungsversuche mussten abgebrochen werden.
Die ehrenamtlichen Helfer des Kerteminde Sejlklubs, die sich „Stormtrooperne“ nennen und den Verein unterstützen, gaben sich alle Mühe, eine Yacht in ihrem Hafen aus der Gefahrenzone zu ziehen. Aber sie scheiterten. Es ist zu gefährlich, sich auf den rutschigen Stegen zu bewegen. Seit einigen Tagen peitscht die Brandung gegen die östliche Steinmole, und das gefrierende Wasser überzieht die dahinter liegenden Yachten mit dicken Eispanzern.

Gegenüber Minbaad.dk warnt Hafenmeister Søren Therkelsen eindringlich davor, im Hafen Risiken einzugehen, während sich das Eis schnell um Boote und Stege schiebt. Er beobachte die Situation genau. Es sei alles sehr schnell gegangen: „Am Sonntag war noch gar kein Eis da, und jetzt drückt es auf die Yachten.“ Es schiebe sich durch den Ostwind in den Hafen, und die Kräfte seien nicht zu kontrollieren.


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