Nächtlicher Angriff auf „Tiko II“: Macheten, Dunkelheit und eine Crew, die sich wehrt

„Ich hatte solche Schreie noch nie zuvor gehört“

Es ist eine dieser Geschichten, von denen Langfahrtsegler in exotischen Revieren gehört haben – und doch hofft jeder, sie möge ihn niemals selbst treffen. Für den britischen Skipper Tony Price und seine Crew auf der Yacht „Tiko II“ wurde sie zur Realität.

Tiko II auf einem exotischen Ankerplatz. © Tiko Sailing

Die „Tiko II“ befindet sich auf Weltumsegelung. Seit 2023 ist Tony Price mit wechselnder Crew unterwegs – ein klassisches Blauwasser-Projekt: international zusammengesetzte Mitsegler, Etappen über Monate hinweg, dokumentiert vor allem über soziale Medien. An Bord: neben dem Skipper die Frauen Ilayda, Maelle und Hanifa. Sie sind offenbar schon länger gemeinsam auf Tour. Ihr Verhältnis zum Skipper ist nicht ganz klar; zum Teil handelt es sich offenbar um zahlende Gäste oder eine Hand-gegen-Koje-Crew.

An diesem Abend sucht Price Schutz vor aufziehendem Schlechtwetter: Regen, Gewitter und über 30 Knoten Wind. Die Yacht ankert in einer unbekannten Bucht an der Nordküste von New Ireland in Papua-Neuguinea – ein abgelegener Ort, gewählt aus der Not heraus.

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