Seit Anfang des Jahres liegt die einst stolze Dübbel&Jesse-Yacht Acoa am Strand. Nachdem die Bergung kurz bevorstand, bewegt sich seit Wochen wieder gar nichts. Es stellen sich viele Fragen. Wir beantworten sie entsprechend der jüngsten SR-Recherchen.

Fünf Monate nach der Strandung der Expeditionsyacht „Acoa“ an der Ostküste Mallorcas sind viele Fragen noch immer offen. Der Grund: eine schier undurchsichtige Gemengelage. Die Eigentümerstruktur gilt als kompliziert, es gibt Hinweise auf Streit innerhalb der Beteiligten, die Finanzierung einer Bergung scheint gescheitert zu sein, und im Zuge der bisherigen Segelreporter-Recherchen tauchten immer wieder Ungereimtheiten auf – bis hin zu Verbindungen in ein Milieu mit Bezügen zur Reichsbürger-Szene.
Während es um die Bergungsaktion sehr ruhig geworden ist, liegt die rund 28 Meter lange Aluminiumyacht weiterhin am Strand von Sa Marjal bei Son Servera. Bereits seit Wochen ist sie sogar auf Google Maps zu sehen.

Inzwischen gibt die Situation weitere Rätsel auf: Warum liegt die Yacht fünf Monate später immer noch dort? Woran ist die Bergung gescheitert? Wer ist dafür zuständig, wenn die Eigentümer sich nicht kümmern? Wie ist die rechtliche Lage – und wie könnte es jetzt weitergehen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen:

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