Das Atlantik-Rennen des Spitzenreiters Malizia 4 ist am Samstagmorgen abrupt unterbrochen worden. Bei rund 25 Knoten Bootsgeschwindigkeit kam es zu einem harten Kontakt, vermutlich mit einem Meeressäuger. Die Situation schien geklärt, doch dann gibt es wieder Probleme.

In einem Statement des Teams heißt es: „Am Samstagmorgen gegen 04:30 UTC informierte die Crew von Team Malizia unter Skipper Boris Herrmann während der Nacht das Team an Land über einen Zusammenstoß.“ Malizia 4 sei am dritten Tag des The Ocean Race Atlantic bei rund 25 Knoten Geschwindigkeit und 16 Knoten Wind auf etwa 40° nördlicher Breite und 54° westlicher Länge im Nordatlantik mit dem Backbord-Foil gegen „einen kleinen Meeressäuger oder einen größeren Fisch“ gefahren.

In der Folge nach dem Schreckmoment sei ein technisches Problem mit dem Foil-Ram aufgetreten, also dem hydraulischen bzw. mechanischen Stellzylinder, der die Position und den Anstellwinkel des Foils kontrolliert. Alle Crewmitglieder seien wohlauf, und nach einer ersten Einschätzung gebe es keine strukturellen Schäden am Foil oder an der Yacht.
„Die Crew stoppte das Boot, um die Situation gründlich zu überprüfen und festzustellen, ob eine vollständige und möglicherweise langwierige sowie komplexe Reparatur erforderlich wäre oder ob sich das Problem provisorisch an Bord beheben ließe.“ Dann sei es der Crew aber gelungen, eine Lösung zu finden und den Foil-Ram sicher zu fixieren. „Zwei Befestigungselemente wurden angebracht, um den Ram in seiner Position zu arretieren. Zusätzlich wurde er mit Leinen gesichert, um jegliche Bewegung zu verhindern. Das Foil liegt nun sicher auf seinen Anschlagspuffern auf und bewegt sich nicht mehr.“

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