Das German SailGP Team hat ein weiteres hartes Wochenende erlebt. Neue Probleme sind aufgetaucht. Während Dänen und Italienern Überraschungen gelangen und die USA Australien auf den letzten Finalmetern überholten, will der Knoten für Deutschland nicht platzen.

„Wir sind nicht happy, wie man hier den Besten ermittelt“, sagt Erik Heil. Am Ende sei nicht unbedingt das beste Team vorne, sondern das mit den wenigsten Problemen auf dem Boot. So habe ein technisches Problem, das bereits beim Training aufgetreten war und vom SailGP Tech Team nicht erfolgreich behoben wurde, gut vier Punkte gekostet.

In entscheidenden Momenten nach der Wende funktionierte das Anheben des neuen Luv-Foils nicht, sodass man bei dem Manöver zu stark abbremste. Dadurch gingen in zwei wichtigen Momenten Plätze verloren. „Das war in extrem kritischen Momenten. Wir haben uns zurückgekämpft auf Schlagdistanz, hatten für die nächste Marke taktische Vorteile und in beiden Fällen sind wir geschädigt worden. Die ein, zwei Meter haben gefehlt, um zu profitieren.“ Statt mit sieben Punkten ging das Team mit drei Punkten aus dem ersten Tag. Danach war rechnerisch kein Finale mehr möglich – bei nur noch einem Rennen.

Das lag insbesondere daran, dass am zweiten Tag eines der beiden geplanten Fleet Races gestrichen wurde. So weit nichts Besonderes. Aber der Grund war offenbar hausgemacht. Denn die Startzeiten für die Rennen wurden offenbar nicht so festgelegt, dass die in Valencia erwartbare Seebrise einsetzen konnte. Vielmehr war das Rennfenster von 13:30 bis 15:00 Uhr vorgesehen.

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