Glückwunsch an den Braunschweiger Südsee!

Verein des Jahres ohne Hürden

Mit flexiblen Schnupperangeboten, kostenfreiem Training und supergünstigen Angeboten hat der Segler-Verein Braunschweig die Jury überzeugt: Am Sonntag wurde er auf der hanseboot zum Verein des Jahres gekürt. Bei eher kleiner Wasserfläche vor der Haustür- 22 Hektar – leistet er großartige Jugendarbeit: Innerhalb von nur vier Jahren stieg der Mitgliederbestand an Jugendlichen um über 60 Prozent an (!) und macht heute rund ein Fünftel des Gesamtvereins (335) aus.

Die Jugendabteilung kann sich über einen neuen Opti freuen © HMC/S. Wallocha

Die Jugendabteilung kann sich über einen neuen Opti freuen © HMC/S. Wallocha

In diesem Jahr freut sich der Segler-Verein Braunschweig (SVBS) über die Auszeichnung als Segel-Verein des Jahres und eine Jüngstenjolle für seine Jugendabteilung. Er setzte sich mit seinem umfangreichen und vor allem kostengünstigen Angebot für Kinder und Jugendliche sowie seiner weitsichtigen Kooperation mit anderen Institutionen durch. Finanziert wird der Optimist durch die Firmen Dimension Polyant, Peter Frisch, Far-East, Bauhaus Nautic und Immac. Die fünfköpfige Jury zeigte sich beeindruckt von dem hohen Engagement in einem Verein, der lediglich ein Hausrevier mit einer Größe von 22 Hektar zur Verfügung hat, das Mitte der 1960er-Jahre bei Kies-Ausbaggerungen für den Autobahn-Bau entstanden ist. Doch der SVBS ist längst nicht nur vor den Toren Braunschweigs, sondern auch auf den großen Seen in Niedersachsen und auf der Nord- und Ostsee aktiv. Nach einem schnellen Aufschwung in den Jahren nach der Vereinsgründung hat der Klub die Mitgliederdelle in den 1980er-Jahren überstanden, steigerte seinen Mitgliederbestand insbesondere dank der Jugendarbeit in den vergangenen Jahren kontinuierlich und residiert mit seinen rund 335 Mitgliedern in einem schmucken Vereinsheim am Braunschweiger Südsee.

Einstieg in den Segelsport besonders leicht gemacht

So sieht der Internetauftritt des SVB im Internet aus © Sf

So sieht der Internetauftritt des SVB im Internet aus © Sf

In der Jugendarbeit hat sich der SVBS darauf spezialisiert, Hürden und Hemmschwellen beim Einstieg in den Segelsport komplett abzubauen. Innerhalb von nur vier Jahren stieg somit der Mitgliederbestand an Jugendlichen um über 60 Prozent an und macht heute rund ein Fünftel des Gesamtvereins aus. Jederzeit können Kinder ohne Voranmeldung zum Schnuppersegeln beim Opti-Training vorbeischauen. Wer dauerhaft bleibt, kann für nicht einmal 10 Euro im Monat segeln. Neben dem Mitgliedsbeitrag ist damit auch schon die Leihgebühr für den Optimisten enthalten. Das Training ist kostenfrei und auch eine Aufnahmegebühr gibt es nicht. Diese günstigen Angebote setzen sich auch in der Nachfolgeklasse, im 420er, fort. Insgesamt verfügt der Verein über 42 vereinseigene Jollen. Zudem beteiligt sich der SVBS an Schulprojekten und AGs und bietet im Rahmen des Braunschweiger Ferienprogramms eine Woche Kindersegeln zum sagenhaften Preis von 20 Euro (inklusive Verpflegung) an.

Stark in der Gemeinschaft und auf der Regattabahn
Die finanziellen Aufwendungen für die Trainer- und Jugendleiter-Ausbildung übernimmt der Verein komplett, und so bildet sich unter den Jugendlichen eine feste Gemeinschaft. Die Jugendlichen dienen sich gegenseitig als Vorbild und sorgen auch im Winter mit Theorie-Veranstaltungen für regelmäßige Treffen. Der Einsatz für den Verein bei Arbeiten auf dem Gelände und an den Booten über das Maß der Sollstunden hinaus ist daher für viele selbstverständlich.

Auch auf der Regattabahn ist der SVBS inzwischen stark vertreten, hat sich einen festen Platz in der Kaderliste des Segler-Verbandes Niedersachsen erkämpft. Und der Übergang in den Erwachsenenbereich wird gleitend gestaltet. So ist die TU Braunschweig mit ihrem Uni-Sportprogramm ebenso auf dem Gelände des SVBS zuhause wie Betriebssportgemeinschaften und Ruder- und Kanuverein.

Seit fünf Jahren ist die Jugendarbeit entscheidend bei der Wahl zum „Verein des Jahres“. Je ein Segel- und ein Motorboot-Verein erhalten die Auszeichnung, materiell angereichert mit einem Optimisten beziehungsweise einem Schlauchboot. Die Jury setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH, Bernd Aufderheide, dem Präsidenten des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes, Torsten Conradi, dem Vorsitzenden des Deutschen Motoryachtverbandes (DMYV), Winfried Röcker, dem Präsidenten des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), Rolf Bähr, und Hermann Hell, Verleger und Chefredakteur des SVG-Verlages.

 

Quelle: Presseinformation hanseboot,Saskia Jöhnk

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