In eigene Sache: R.I.P – Opti-Mutter, “Helga-Cup”-Siegerin, Frau des Käptn’s

Ein Leben am Wasser

In den vergangenen Wochen ist etwas ruhig geworden auf unserer Seite. Sorry dafür, aber an den Feiertagen war tiefes Durchatmen angesagt. Überraschend ist meine Mutter verstorben.

Ich habe lange gezögert, dem Impuls nachzugeben, hier etwas über den Trauerfall zu schreiben. Anders als bei meinem Vater, dem ich einen Nachruf widmete – leider hat das System irgendwie die Fotos verschluckt – war mir nicht klar, ob auch sie eine Relevanz für die Segelszene hat, ob auch sie ihre Spuren hinterlassen hat.

Mit dem kleinen Bruder bei den ersten seglerischen Gehversuchen… © SegelReporter

…bis zur Unterstützung mehr als 30 Jahre danach. © SegelReporter

Aber beim Durchflöhen der alten Bilderkisten wurde schnell klar, wie ungerecht diese Wertung ist. Wie groß ihr Anteil daran ist, dass wir den Zugang zu diesem Hobby finden konnten, das mehr eine Lebensphilosophie, denn ein Sport ist. Wie sehr sie für die vielen anderen Mütter da draußen steht, die oft in der zweiten Reihe stehen, und doch die Hauptlast der Organisation für die zeitaufwändige Freizeitbeschäftigung tragen. Auf den alten Fotos ist im Hintergrund immer Wasser oder ein Segel zu sehen.

Klar, Vater war der Macher. Er hat das Segeln als Schlüssel zur großen weiten Welt verstanden. Er machte die Pläne, und riss das Mädchen aus dem Münsterland irgendwie mit. Am Anfang konnte sie nicht wissen, was sie sich mit dem braungebrannten Segler einhandelte. Er ließ sich im Sand von Travemünde vor dem Strandkorb der Touristin nieder und spielte frech mit ihrem Zeh. Erst mochte er nur nach Erholung bei seiner erschöpfenden, ersten Finn-Dinghy WM gesucht haben. Aber es wurde viel mehr daraus.

Als Haar-Model zu Lehrzeiten. © SegelReporter

Nach einem monatelangen Brief-Bombardement aus Duisburg nickte die Friseurin das zweite Date mir dem 13 Jahre älteren Mann ab. Er blieb hartnäckig, lockte sie in sein Leben und auf sein Boot.

Ob ihr wirklich bewusst war, was da auf sie zukommt? Spätestens bei der Hochzeitreise wird es ihr gedämmert haben. Das rote Finn-Dinghy “Florian” muss natürlich mit. Segel-Urlaub am österreichischen Attersee. “Am Sonntag will mein Süßer…” wird ihr in den Ohren geklingelt haben. “Da kommen Wolken auf, Schatz” – “Quatsch, das ist nichts…” Zack liegen sie im Bach. Sie fürchtet um ihr Leben. Ohne Auftriebskörper treibt das Holzboot Unterkante-Oberlippe im See. Sie müssen gerettet werden.

Mit Briefen bombardiert bis sie dem Werben nachgab. © SegelReporter

Eigentlich kein besonders geschickter Schachzug, um ein Mädchen vom Lande auf ein Leben nahe dem Wasser vorzubereiten. Die Schocktherapie hätte mächtig ins Auge gehen können. Und bis zuletzt glaubte sie, dass eine gewisse Schreckhaftigkeit beim Umgang mit dem Wasser daher rührt. Sie führte diesen Wesenszug aber auch auf die Bomben zurück, die bei der Geburt 1940 auf das Krankenhaus in  Münster fielen.

Dabei war sie nicht zimperlich. Wer konnte das schon sein im frühen Nachkriegsdeutschland? Das Fehlen des in Russland gefallenen Vaters sorgte für eine starke Prägung. Als Kriegerwitwe hatte die Mutter alle Hände voll damit zu tun, ihre beiden Töchter durchzubringen. Mit Stolz erzählte sie von einer Kindheit, die sie lieber beim Klettern auf den Bäumen mit den Jungs verbrachte als mit Dingen, die Mädchen so machten.

Auch deshalb mochte der Friseur-Job eigentlich nicht so richtig passen, in den sie reinrutschte. Dabei hätte sie die Aufmerksamkeit als zeitweiliges Frisuren-Model verbunden mit einem Paris-Trip durchaus genießen können. Aber diese Lebensphase schien ihr im Nachhinein eher peinlich.

Vielleicht war sie deshalb offen für dieses neue, abenteuerliche Leben am Wasser, in das sie dieser Glatzkopf aus Duisburg entführen wollte. Es war eine gute Entscheidung. Der Duisburger Segel-Club wird zum Heimathafen, Ferien-Domizil und Refugium der Naherholung.

Auf der Terrasse des Duisburger Segel-Clubs. Ferien-Domizil und Abenteuer-Spielplatz. © SegelReporter

Hier wachsen die beiden Jungs auf, sie sind ihr neuer Lebensinhalt. Der “Club” wird für die kleine Familie zum Abenteuer-Spielplatz, und sie wächst immer mehr in die Rolle der Organisatorin hinein, die alle Fäden zusammenhält. Dabei ist die Last der Arbeit sicher ungerecht verteilt. Die Männer haben den Spaß, sie die Arbeit. Die Vorbereitungen für ein Segelwochenende sind sicher nicht mit den Standard-Ausflügen der arbeitenden Bevölkerung zu vergleichen.

Grillen am See. Mit dem späteren Schwager (l.) © SegelReporter

Der alte Herr schafft es sicher, die Optis ordentlich auf dem Hänger zu verstauen, aber das Packen und die Versorgung obliegt der Herrin des Hauses. Keine Arbeit, für die man Orden erhält, aber sie fällt auf, wenn etwas fehlt – es fehlt nie etwas. Nicht das Essen, nicht die richtigen Klamotten, und niemals das Küsschen beim Ablegen. – Den Jungs wird schnell klar, dass ohne diesen persönlichen Energieschub kein Blumentopf zu gewinnen ist.

Als sich die beiden Jungs gar nicht so doof anstellen bei diesem ihr eigentlich fremden Sport entwickelt sie selber Ehrgeiz. Immer öfter zückt sie das Fernglas und saugt die Dramaturgie auf. Sie versucht zu verstehen, was da draußen auf dem Wasser passiert. Ob es ihr wirklich gelingt, wird nicht so richtig klar. Sie erspart den Kids die nervigen Post-Regatta-Laien-Analysen zum falschen Zeitpunkt, die von den Opti-Müttern auch damals schon auf dem Takelplatz zelebriert wurden und zum auch heute noch wenig schmeichelhaften Ruf der seglerischen Kinder-Begleitungen beigetragen hat. Heute mag man sie Helikopter-Mütter nennen, aber davon ist sie meilenweit entfernt. Dafür weiß sie genau, wann getröstet werden muss.

Mit dem Fernglas immer nahe dabei. © SegelReporter

Rituale sind wichtig. Das immer peinlicher werdende Küsschen vor den Rennen wird mit steigendem Jungens-Alter immer vorsichtiger und heimlicher  verabreicht – was sollen die Teenager-Gegner davon halten? Auf der familieninternen Aberglauben-Skala rutscht das Bussi langsam aus der Top-Position als klar wird, dass auch exzessives Stricken zu guten Ergebnissen führt. Ihr hilft es wohl bei der Nervosität-Bewältigung. Später wird auch die Erkenntnis immer wichtiger, dass in diesem speziellen Auflauf mit den kross gebackenenen Nudeln obendrauf und den Pflaumen untendrin irgendwie magische Regatta-Beschleunigungskräfte stecken.

Vater fordert ihre Betreuer-Qualitäten bei seinen Einsätzen als Jugendtrainer im Club und NRW Landesverband. Bei den Trainingslagern ist sie oft dabei und taucht auf den obligatorischen Gruppen-Fotos auf. Schließlich wird auch so ein Großteil des Familien-Urlaubs verbracht. Es kostet wohl Kraft, sich nicht vollends vom Segel-Spleen und Enthusiasmus des Mannes vereinnahmen zu lassen.

Als Betreuerin (l.) bei einem Opti-Trainingslager. © SegelReporter

Aber sie findet in dieser  ungewöhnlichen Parallelwelt des Segelsports ihren Weg zur Persönlichkeit-Entwicklung. Wohl auch, weil die Vorteile auf der Hand liegen. Selbst ohne das große Geld ist es der kleinen Familie möglich, als Bestandteil des Regatta-Trosses die Freizeit an exklusiven Orten am Wasser zu verbringen.

Besuch in Kiel-Schilksee. © SegelReporter

Der Stolz auf die Leistungen der Söhne mag dabei helfen, die eigenen Bedürfnisse zurückzustecken. Schließlich stand der neue Opti- oder das neue Segel auf der familieninternen Prioritäten-Liste immer deutlich vor dem Ausleben des weiblichen Nestbau-Triebes. Und falls irgendwo eine Shopping Queen in ihr gesteckt haben mag, so hatte sie wenig Entwicklungsspielraum. 

Aber sie näherte sich vorsichtig – nach der unschönen Erfahrung bei der Hochzeitsreise – auch selber dem Sport. Höhepunkt war ein Auftritt bei einer Frauen-Regatta am See, die man heute wohl als einen Vorläufer des Helga-Cups bezeichnen muss. In den 70er Jahren, als Frauen-Segeln für viele immer noch undenkbar war – die erste Olympiaklasse für Frauen wurde mit dem 470er 1988 eingeführt – war es eine Sensation, als für die Duisburger Segelfrauen eine eigene Regatta ausgelobt wurde. Die Kielzugvogel-Flotte am See, eine der größten in Deutschland, drängte auf die innovative Regatta und die Opti-Mutter ließ sich eher unwillig beknieen, selber ein Steuer zu übernehmen.

Frauensegeln, Helga Cup

Vor dem Start zur Damen-Regatta. Der Kiezugvogel-Eigner trimmt noch kurz das Rigg ein.© privat

Am Ende überwog der Stolz. Zusammen mit Freundin Gudrun bugsierte sie das Kielboot mit der großen Genua am schnellsten durch die Flautenlöcher. Viel geübt hatte das Duo nicht. Jahrelanges Zusehen auf den Regattabahnen ließ sie wohl mehr vom bunten Treiben auf dem Wasser verstehen als sie zugeben mochte.

Frauenregatta, DKSC, Helga Cup

Der legendäre DKSC-Kommodore Mathes Fünders beglückwunscht das siegreiche Frauen-Duo. © privat

Sie zehrte lange von dem so mutigen wie glorreichen Kurzauftritt auf großer Bühne. Was für ein Ritterschlag, dass der Kommodore des nachbarlichen Duisburger Kanu- und Segel-Clubs Mattes Fünders seine legendäre immer wieder selbige Ansprache halten würde: „Das Segeln ist so schön – Man muss es nur verstehen, darum kann und darf der Segelsport – niemals untergehen.“

Danach begnügte sie sich wieder zufrieden mit der Rolle der Unterstützerin und Frau des Käpt’n im Hintergrund. Den Familien-Laser bewegte sie nur selten so zum Spaß. Zu selten herrschten ihre bevorzugten “Damenbrisen-Bedingungen”.

Unterwegs mit dem Laser © privat

Laser-Duell mit dem Gatten bei der Club-Regatta. © privat

Manchmal ließ sie sich noch zur Teilnahme an der jährlichen Clubregatta überreden. Der alte Herr schien dann gar nicht so begeistert, gegen die quirlige Gemahlin antreten zu müssen. Denn sie lag auch schon mal vor ihm.

Danach rückt sie wieder zurück ins Glied der Unterstützer. Langsam gewöhnt sie sich an die Segel-Urlaube auf dem Charter Cruiser und genießt mit zunehmender Sicherheit die Zeit im Kreise der befreundeten Club-Familien. Deutlich später genießt sie sogar das zweimonatige Trailerboot-Abenteuer mit der Varianta auf dem ungarischen Plattensee alleine mit dem Gatten.

Entspannter Aufpass-Modus beim Cruising, als der Jüngste seine Trapez-Karriere startet. © privat

Aber das eigentliche Freizeit-Leben spielt sich beim Campen im Gefolge des Regatta-Trosses ab. Die Regatta-Ziele der Söhne bestimmen die Urlaubspläne. Schon die Opti-Meisterschaften lassen sie vom Norden der Nation bis nach Bayern reisen. Einmal steht sogar Frankreich auf dem Plan.

Der Opti schon früh dabei auf dem Weg in den Urlaub am Gardasee… © SegelReporter

Mit der Varianta im Schlepp zur Opti-EM in die Bretagne. © SegelReporter

Einige Jahre lang schleppen sie hinter dem 200er Mercedes Diesel einen Faltzelt-Klappwagen her, auf dem sich auch der 420er transportieren lässt. Diese Zeit erlebt sie im Rückblick besonders intensiv. Als die Jungs selbstständig losfahren können, sollte der Anschluss normalerweise vorbei sein.

Viele Eltern haben Angst vor dieser Abnabelungsphase. Aber irgendwie schaffen es die Oldies, auch bei den erwachsenen Kinder gern gesehene Gäste zu sein. Nun schon im Rentenalter erkunden sie Europa fortan per Wohnmobil. Selbst als die Brut  nach olympischen Weihen strebt, folgen sie auf den Pfaden zu den Regatta-Revieren. So müssen sie sich nicht auf das Normalo-Touristen-Dasein zurückziehen. Sie nehmen weiter Anteil an der aufregenden Wettkampf-Dramaturgie und den damit verbundenen Stimmungs-Höhen und -Tiefen.

Viel gemeinsam unterwegs mit Hymermobil und Familie Willim dem Olympia-FD-Tross hinterher. © SegelReporter

Bei dem ungewöhnlichen Leben finden sie Gleichgesinnte in den Willims aus Leverkusen, den Eltern des FD-Steuermanns. Mutter blüht in dieser Phase noch einmal auf. Sie ist die Jüngste der vier Rentner und übernimmt mehr und mehr Verantwortung. Großen Spaß hat sie daran, per Karte die Wege für die zwei Hymer-Wohnmobile zu finden – wie ärgerlich, dass später die nervigen Navigationsgräte ihre Kompetenz anzweifelten. Es ging nach Holland, Italien, Frankreich, Ungarn, Wales. Der längste Trip führt 1992 zur letzten FD-WM als Olympiaklasse gut 2500 Kilometer bis nach Cadiz in Südspanien.

Auf dem FD-WM-Takelplatz in Cadiz. © SegelReporter

Danach sollte die Reiserei eigentlich weniger werden. Wenn der verrückte Vater nicht auf die Idee gekommen wäre, selber noch einmal im Alter von 65 Jahren mit der Laser-Masters-Segelei zu beginnen. Es kostete sie Nerven, wenn der alte Herr nicht mehr ganz so geschmeidig über den Parcours holperte. Aber sie füllte die Rolle der Unterstützerin klaglos aus. Und genoss die herzliche Aufnahme in den Kreis der Masters-Familie.

In Helfer-Pose beim Ehemann, den es im Ü-65-Alter noch mal auf den Laser zieht. © SegelReporter

Ob die eigenen Bedürfnisse bei dieser Art des Lebens manchmal zu kurz kamen? Mit heutigen Maßstäben gemessen könnte man es vermuten. Aber das Rollenbild der Frau war in der damaligen Zeit deutlich klassischer geprägt.

Sie hatte den Ehrgeiz, die Grenzen auszuloten, aber eine Revoluzzerin war sie nicht. Lebensinhalt waren die Kinder. Und so verschafften ihr am Lebensabend auch die vier Enkel viel Lebensfreude. Sie machte bis zum Schluss den Eindruck, das Leben genossen zu haben. Und selbst die jüngere Phase der Pflege des kranken Mannes ließ kein Hadern zu. Es war einfach eine Aufgabe, die bewältigt werden musste.

Cruising Idylle in Holland. © SegelReporter

Dabei zwickte die Leber schon länger. Ausgerechnet bei ihr. Sie hasste Alkohol. Mit eiserner Diät kämpfte sie dagegen an und hatte das Problem eigentlich gut im Griff. Die Lebensqualität war bis zuletzt hoch auch wenn der Mann an der Seite schließlich mehr fehlte, als wir hofften. Bevor es gesundheitlich schlimmer zu werden drohte, ist sie abgetreten. Eigentlich ein starker Abgang. Einfach eingeschlafen. Einfach so…

So mag man es sich wohl wünschen… Aber doch nicht so plötzlich, nicht so früh mit 78 Jahren.  Sie hatte ihren eigenen Kopf. Farewell!

Wir haben noch einen Zettel gefunden, auf den sie spät einen Spruch gekritzelt hat. Eine ziemlich einfache Erkenntnis, die Aristoteles so gegen 350 v.Chr. formuliert haben soll. Besonders Segler wissen, daran hat sich nichts geändert:

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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12 Kommentare zu „In eigene Sache: R.I.P – Opti-Mutter, “Helga-Cup”-Siegerin, Frau des Käptn’s“

  1. avatar Ina Blue sagt:

    Mein Beileid :-(((( Wunderschön geschrieben, man wird fast ein bisschen traurig beim Lesen. Eine tolle Mutter.

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  2. avatar kaic holzwurm sagt:

    Hallo Carsten,
    Kai, Dir und Euren Familien mein herzliches Beileid.
    Sehr schöner Nachruf auf Eure Mutter, tolle Erinnerungen.
    Liebe Grüße Kai

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  3. avatar Matthias Garzmann sagt:

    Herzliches Beileid Carsten.

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  4. avatar Looploop_andy sagt:

    Lieber Carsten,
    erst Unverständnis wegen der Updates, jetzt mit Pipi in den Augen am Strand im Nirgendwo….Emotion pur. Ganz tolle Mutter und ein Sohn, der so wunderbar darüber schreiben kann.
    Dir und Deiner/ Eurer Familie ganz viel Kraft!

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  5. Tolle Frau! Mein Beileid

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  6. avatar Philipp Kadelbach sagt:

    Ganz toll geschrieben, wie eine Zeitreise in die gute alte Zeit…Alles Liebe
    Philipp

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  7. avatar Lyr sagt:

    Mein herzliches Beileid Dir und Deiner Familie!

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  8. avatar MAUERSEGLER sagt:

    Lieber Carsten und Kai,
    Euer Vater hat mir das Segeln bei – und noch viel wichtiger: nahegebracht. Eure Mutter war (wie auch ihre Vorschoterin Gudrun und noch einige andere) im Club und während der Regatten Ersatzmutter. Waren eigentlich nur wenige Jahre, aber die herzliche Aufnahme und Unterstützung sehr prägend und ebenso unvergesslich wie Eure Eltern.
    Zu unserer Hochzeit kam seinerzeit und für mich überraschend eine Glückwunschkarte der beiden. Der darin zitierte Gorch Fock Vers hat es zu unserem Trauspruch und Taufspruch aller folgenden Kinder geschafft:

    Gottes sind Wogen und Wind,
    Segel aber und Steuer,
    daß ihr den Hafen gewinnt,
    sind euer.

    Die beiden haben ihren Hafen sicher erreicht.

    Liebe Grüße
    STEFAN.

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    • avatar Carsten Kemmling sagt:

      ganz lieb. danke dir!

      mit den sprüchen hatten sie’s, wir haben noch einen spät gekritzelten zettel gefunden. die ziemlich einfache, klare erkenntnis soll aus der frühen Segelszene so etwa 350 v.Chr. stammen: Artistoteles 🙂

      “Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel anders setzen.”

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  9. avatar Martin Bergmann sagt:

    Traurig und schön zugleich, gut das SR etwas geruht hat – “Alttag” wäre die falsche Priorität gewesen…. So ist das richtige Denkmal gesetzt!

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  10. avatar Drachenfan sagt:

    Mein Beileid – deine Mama wäre stolz gewesen, wie du ueber sie geschrieben hast. Vielen Dank für deine Einblicke… Jost

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  11. avatar Reto Huber sagt:

    Bei aller Trauer ein wenig Menschlichkeit in unserer allzu erfolgs- und geldorientierten Welt… Mein herzliches Beileid an die gesamte Familie. Gleichzeitig Danke für den Mut, so viel Persönliches zu teilen…

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