Blauwassersegeln: Die „La Vagabonde“-Crew im Einsatz für Flüchtlinge – emotionale Botschaft

„Sie sind noch immer da draußen“

Rettungseinsatz vor den Kanaren: Die Weltenbummler Elayna und Riley wagen sich an ein Thema abseits der Blauwasseridylle und machen sich in ihrem neuesten Video für Flüchtlinge stark.

Dass die Influencer sich auch mit ökologischen, politischen und gesellschaftlichen Fragen beschäftigen, wissen ihre Fans spätestens seit ihrer Unterstützung von Greta Thunberg oder ihrem Einsatz für das brennende Kangaroo Island. Doch normalerweise geht es in den Videos der humorvollen „La Vagabonde“-Segler dann doch um herrliche Blauwasser-Abenteuer und das unterhaltsame Familienleben an Bord.

Das neueste Video des Segel-Pärchens schlägt nun einen ganz anderen Ton an. Denn diesmal geht es um etwas, das den Bald-Zweifach-Eltern sichtlich nahegeht: die Not von Geflüchteten. Kein leichtes Thema, wissen die beiden – und zögern dennoch nicht, als sie, gerade angekommen auf Teneriffa, von einer Journalistin um Hilfe gebeten werden. Und so begleitet Riley mehrere Tage lang Flüchtlingshelfer mit der Kamera unter anderem dabei, das Meer nach Booten aus Afrika abzusuchen – mit einem klaren Ziel:

„Ich bin mir bewusst, dass dieses Thema zu Meinungsverschiedenheiten führen kann, aber ich hoffe, dass es euch ermutigt, mit eurer Familie und euren Freunden zu diskutieren, selbst mit Menschen, die nicht dieselbe Meinung haben wie ihr“, ist auf YouTube zu lesen. „Es gibt keine Patentlösung, aber wenn dieses Video es schafft, das Bewusstsein zu schärfen und Menschen zu ermutigen, nachzudenken und zu diskutieren, dann ist das ein Schritt in die richtige Richtung.“

Die Haltung des Blauwasserseglers nach der für ihn hochemotionalen und bewegenden Reise, die das neue Video zeigt, ist eindeutig. „Niemand sollte durch diese ganze Scheiße gehen müssen und wenn ihr es mit eigenen Augen gesehen hättet, würdet ihr zustimmen“, kommentiert der Australier auf Instagram.

Sein Video beendet er mit den Worten: „Ich hasse es einfach, der Klischee-Influencer zu sein, der versucht, die Welt zu retten, aber das hier ist es wirklich wert.“ Die Message scheint anzukommen. Etwas mehr als 67.000 Dollar sammelten die Weltenbummler bereits innerhalb von drei Tagen im Rahmen ihrer neuen Online-Spendenkampagne für Flüchtlingsprojekte.

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