Außenbordkamerad: Delfin Freddy hat die Ostsee verlassen – Wo er jetzt gesichtet wurde

Auf Wanderschaft

Delfin Freddy war die Attraktion für Segler an der deutschen Ostseeküste 2016. Zwar legt er sich schon mal mit Schweinswalen an, bleibt aber Sympathieträger. Nun ist es ihm zu kalt geworden.

Delfin, Kiel, Segel-Bundesliga

Flipper beim Bundesliga Spieltag in Kiel. © Kruse

Der Delfin, der in der vergangenen Saison zur echten Attraktion an der deutschen Ostseeküste geworden ist, und mit seinen Auftritten in Flensburg, Kiel Holtenau sowie bei der Segel-Bundesliga für Unterhaltung gesorgt hat, ist auf Wanderschaft gegangen.

Freddy hat die kalte Ostsee verlassen, ist um Skagen herum durch die Nordsee geschwommen, passierte den Ärmelkanal und wurde nun im französischen St. Malo gesichtet. Das sind insgesamt 1800 Kilometer.

“Eine ziemlich große Distanz”, sagt Meeresbologe Boris Culik im NDR-Beitrag. “Das ist schon sehr bemerkenswert im Vergleich zu anderen Tieren.” In der Regel legen Delfine mehrere 100 Kilometer zurück aber eben nicht so viele.

Möglicherweise sei Freddy auf Brauschau, glaubt Culik. Vielleicht suche er “eine Gruppe dynamischer Weibchen”, oder er erkunde nur dieses Seegebiet. Es bestehe aber durchaus die Chance, dass der Delfin wieder im Sommer zurück nach Kiel kommt. Denn dort hielt er sich ungewöhnlich lange auf. Offenbar hat es ihm dort gefallen.

Tipp: André Meyer

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