“Black Pearl” Superyacht: Streit um das Erbe nach dem Scheidungskrieg

Wer bekommt die Yacht?

Die zweitgrößte Segelyacht der Welt “Black Pearl” ist in den Schlagzeilen, weil sie nach dem Tod des russischen Eigners zum Zankapfel unter den potenziellen Erben geworden ist.

Boulevardmedien in Deutschland und Österreich berichten, dass ein Streit um die Superyacht “Black Pearl” ausgebrochen ist. Der aktuelle Anlass ist allerdings unklar. Denn Ärger um den faszinierenden 106,7 Meter langen Segler mit dem aufsehenerregenden Dyna-Rigg gibt es schon seit 2019, als Eigner Oleg Burlakov nach langer Beziehung mit Ehefrau Lyudmila im damaligen Alter von 69 Jahren das Twen-Model Sofiya Shevtsova bevorzugte.

Der folgende Scheidungskrieg stellte insbesondere die Yacht in den Mittelpunkt, da sie mit einem kolportierten Preis von 200 Millionen Dollar der plakativste Wertgegenstand ist. Burlakovs Netto-Vermögen wird von Forbes mit 650 Millionen Dollar angegeben. Er soll 2007 sein Zementunternehmen für rund 1,2 Milliarden Dollar verkauft haben und seine Beteiligungen im Öl-Business 2014 für 1 Milliarde Dollar. Er besaß darüber hinaus Anteile an einer Bank, einer Farben- und Lackfabrik sowie an einer Immobilienfirma.

Black Pearl, Megayacht,

Die kleinen Punkte da oben = Crew © van Oossanen/black pearl

Burlakov lebte bis 1993 in der Ukraine, dann in den USA und Kanada aber zuletzt lange Zeit auch in Monaco. Am 21 Juni 2021 starb er im Alter von 72 Jahren in Moskau. Grund war eine Covid-19 Erkrankung.

Der Tod des Russen, der 2018 in Moskau einen Anschlag unverletzt im Auto überstand, weitete das schmutzigen Verfahren um die Scheidung nun auf einen Streit um das Erbe aus. Dabei entscheidet sich unter anderem das Schicksal der “Black Pearl”.

Zwei Testamente

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Carsten Kemmling

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