Brücken-Passage: Kreativ gekrängt ist halb gewonnen – Die Version mit der Leiter

Die Kunst der Krängung

Brücken sind für Segelyachten ein natürlicher Feind. Sie stehen im Weg rum, wenn man drunter durch will. Aber nicht alle Skipper geben sich geschlagen. In Kanada macht man es so…

Wenn der Mast zu hoch und die Brücke zu tief ist, steht der Yacht-Skipper normalerweise auf verlorenem Posten. Ihm bleibt nicht viel mehr übrig, als das Hindernis zu umfahren – oder im Fall einer beweglichen Fahrbahn auf die Öffnung zu warten.

Es gibt aber Segler, die diese Gesetzmäßigkeit nicht anerkennen wollen. Ihre Kreativität bei der Kunst der Krängung kennt keine Grenze. Im Laufe der Jahre sind uns bei SR die verschiedensten Techniken untergekommen:

Man zerrt den Masttopp auf ein Tochterboot herunter, hängt sich selber an den Mast, klettert sogar bis zu Spitze, klappt den Spargel mega lässig in Nullkommanix weg oder versucht den Klassiker mit Wassersäcken im Rigg.

Die aktuelle Variante kommt aus Kanada. Für den Fall der Fälle wird eine Leiter außenbords geklappt und ein Crewmitglied auf die Planke geschickt. Es scheint zu funktionieren.

 

Das ist nicht selbstverständlich. Brücken-Passagen können auch mächtig daneben gehen.

 

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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