Container über Bord: Erneut großer Frachtverlust – Problem der Beladung?

„Bis zum Anschlag beladen“

Das Großcontainerschiff Maersk Essen hat im Pazifik mehrere Hundert Container verloren. Der Vorfall reiht sich in eine länger werdende Liste von jüngsten Containerverlusten ein.

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» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

2 Kommentare zu „Container über Bord: Erneut großer Frachtverlust – Problem der Beladung?“

  1. avatar Sven 14Footer sagt:

    Wahrscheinlich muss man die Reedereien deutlich mehr in die Verantwortung nehmen, um solche Verluste deutlich zu senken. Zur Zeit wird eine Frachtversicherung für den Ladungsverlust aufkommen und der Schaden der Versicherung hält sich in Grenzen.
    Wir reden über die Meeresverschmutzung und deren Reduzierung, nehmen aber billigend in Kauf, dass wir hier unseren “Müll” gleich Kistenweise ins Wasser kippen.

  2. avatar herr zettpunkt sagt:

    Ein Reeder bekommt für den Transport der Ladung (Cargo) eine Fracht (Freight). Je nachdem wann die Fracht zahlbar ist, hat der Reeder nach einem Ladungsverlust vielleicht auch einen Frachtverlust zu beklagen. Normalerweise ist aber die Fracht verdient mit dem an Bord nehmen der Ladung. Wenn es sich bei dem Ladungsverlust um ein zufälliges Ereignis handelt, wird wohl am Ende die P&I Versicherung des Reeders zahlen. Handelt es sich womöglich um eine bewusste Handlung zur Rettung von Schiff und Ladung so wird der Verlust von der Gefahrengemeinschaft der Seeunternehmung ihrem Werte nach bezahlt. Sprich jeder muss seinen Anteil n den über Bord geworfenen Containern bezahlen. Nennt sich Havarie Grosse.

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