Pogo 36 – Yacht mit Wurzeln im Hochseeregattasegeln

Die Pogo 36 im SR-Test

Fast jeder Cruiser heißt heute Performance Cruiser. Doch bei der Pogo 36 ist Performance mehr als ein Wort.

Den französischen Pogo-Yachten eilt ein Ruf voraus. Die erste Serien-Pogo gewann vor 20 Jahren das Mini-Transat-Rennen über den Atlantik. Danach gelang der Werft der Technologietransfer auf größere Modelle, von denen dann Cruising-Varianten entstanden. Ein Schlüsselelement dabei ist der Leichtbau mit Sandwich und Vakuuminfusionsverfahren. Von Pogos erwartet man seitdem vor allem eins: dass sie schnell segeln. Die Pogo 36 ist das jüngste Mitglied der fahrtentauglichen Modellreihe.
Die Wurzeln der Pogo 36 im Hochseeregattasegeln sind nicht zu übersehen. Da sind zum Beispiel das extrem breite Heck, der schmale und tiefe Kiel, die Doppelruderanlage und das ausgestellte Großsegel. Das Wetter am Testtag in der Mündungsbucht des Flusses Odet in der Bretagne erlaubt es leider nicht, das Geschwindigkeitspotenzial der Yacht auszureizen. Es weht mit 5 bis 10 Knoten, das reicht nicht einmal einer Pogo, um in Gleitfahrt zu kommen. Schade, aber nicht zu ändern.

Unter Segeln

Dank der Kimmkanten verläuft die Spantform der Pogo 36 im Achterschiff sehr flach. Der Wasserablauf am Heck ist sauber, aber die Welle reißt nicht ab.

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2 Kommentare zu „Pogo 36 – Yacht mit Wurzeln im Hochseeregattasegeln“

  1. avatar Mirko sagt:

    Tolles Schiff – Pogo halt.
    Was ich nicht verstehe ist, warum man mit so viel Aufwand betreibt, um ein paar Prozentpunkte schnelleres Boot zu bauen und den eingebauten Fortschritt dann beim Thema Ergonomie wieder verschenkt. Eine Sprayhood oder ein Dogger sind mittlerweile bei dem Pogo Vorbildern, den Open Class Booten, Standard. Gerade bei den langstreckentauglichen schnellen Booten macht das besonders viel Sinn, denn eine nasse frierende Crew wird immer langsamer sein als eine die fit ist. Wäre interessant zu sehen, wie Pogo dieses Thema auf ihre Boote übersetzen würde.

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  2. Es gibt auch auf den Pogos Sprayhoods und die auch ab Werk – schon auf unserer Pogo40 und viel größer auf der 12.50, 30er und 36er.

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