Einheitsfeier: Tutima vor der Dresdner Frauenkirche – inmitten von Protesten

An historischer Stätte

Tutima Yacht

Tutima mit den pink Ladys vor der Dresdner Frauenkirche. © Tutima

Die Frauen vom Tutima-Team sind es gewohnt, Beachtung geschenkt zu bekommen. Aber die Aufmerksamkeit zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden war dann doch außergewöhnlich.

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Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich nimmt das Steuer in die Hand. © Tutima

Die 14 Meter lange Rennyacht “Tutima” steht zu den Feierlichkeiten des 3. Oktobers in Dresden auf dem Neumarkt direkt vor der Frauenkirche aus historischer Stätte und zieht die Blicke Tausender Besucher auf sich.

Tutima hat die Feier genutzt, um mit dem Schiff auf die Verbundenheit der Marke zum nahen Glashütte in Sachsen hinzuweisen, wo 1927 die Geschichte der Uhren-Manufaktur begann.

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Weitsprung Promi Heike Drechsler vor der Tutima. © Tutima

Das 8,6 Tonnen schwere Boot wurde mit einem XXL-Transport vom Heimathafen Kiel nach Dresden gebracht. Für die 550 Kilometer lange Fahrt benötigte die Kolonne mit Polizei-Eskorte fünf Nächte, da sie sich nur im Dunkeln am 22 Uhr mit maximal 80 Km/h bewegen durfte.

Bei den Feierlichkeiten posiert unter anderem das Weitspringer-Idol Heike Drechsler mit den pink Ladys und die lokale Polit-Prominenz wie Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Aber am Montag steht das Schiff auch inmitten eines anti-Merkel-Protest-Auflaufs hunderter Pegida-naher Demonstranten, die den Fokus der Aufmerksamkeit lautstark auf sich ziehen.

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Besucher staunen über die Hochseeyacht in Dresden. © Tutima

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Poilitiker vor der Kieler Rennyacht. © Tutima

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Das illuminierte Schiff vor der Frauenkirche. © Tutima

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Carsten Kemmling

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6 Kommentare zu „Einheitsfeier: Tutima vor der Dresdner Frauenkirche – inmitten von Protesten“

  1. avatar Lempel sagt:

    “Aber am Montag stehen das Schiff auch inmitten eines anti-Merkel-Protest-Auflaufs hunderter Pegida-naher Demonstranten, die den Fokus der Aufmerksamkeit lautstark auf sich richten.”

    Deutsch war nicht das Lieblingsfach, nicht war?!

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  2. avatar Olli Schmidt-Rybandt sagt:

    Das Problem kommt in den besten Familien vor. Nicht wa(h)r?

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  3. avatar jonas sagt:

    Wir wollten uns das Boot auch anschauen, leider war am Samstag die Treppe gesperrt, man konnte also nicht mal einen Blick auf das Achterdeck werfen. Ruder und Kiel wie fast alle Anbauteile fehlten ebenso.

    Das Festgelände zwischen Oper und Frauenkirche war, außer am Theaterplatz, wo eine MDR-Sendung aufgezeichnet wurde, fast leer inklusive der vielen Stände von Krankenkassen bis Bundesländer. Mit der hohen Polizeipräzenz, den vielen Betonsperren und Sperrgittern sowie den extra auf historisches Pflaster aufasphaltierten provisorischen Straßen für die Promiautos am Montag war die Schönheit des Stadtkerns dahin, es wirkte geradezu apo­ka­lyp­tisch gespenstig im Nieselregen.

    Pegidas haben wir auch an diesem Tag nicht gesehen, dafür aber reichlich angeheiterte Flüchtlingsgruppen mit Bierflaschen in den Händen, die durch die dunklen Gassen zogen.

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    • avatar Jan Dabelstein sagt:

      Welche Anbauteile fehlten denn noch neben Ruder und Kiel?
      Ruder und Kiel waren aus Sicherheitsgründen demontiert, damit die Yacht nicht so hoch steht und keiner runter fällt.

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    • avatar Ulrich sagt:

      Leer und „Pegidas“-frei könnte es gewesen sein, weil ja nicht am Sonnabend dort der Bär steppte, sondern erst am Montag. Könnte auch der Grund für die gesperrte Treppe sein. Nur so ne Idee… Weitere Kommentare dazu spare ich mir.

      Schönes Bekenntnis vom Sponsor und sicherlich eine – sagen wir mal – interessante Erfahrung für die Mädels.

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  4. avatar Fastnetwinner sagt:

    Wenn die Mädels-Crew vor der Frauenkirche stand, gab es dann auch eine Jungscrew vor der Männerkirche?

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