Eissegeln: Rettung am Reschensee – Hubschrauber hilft deutschem DN-Piloten

Eingebrochen

Der Deutschland Cup der DN-Eissegler hatte ein Vorspiel. Einen Tag vor der Regatta in Südtirol ist ein deutscher Pilot durch die Eisdecke gebrochen. Er wurde nach einem dramatischen Rettungseinsatz ins Krankenhaus gebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr sichert den DN-Schlitten. © FF Reschensee

Es ist der Supergau für Eissegler: Plötzlich hält der Untergrund nicht mehr, der Schlitten sackt ab, man sinkt ins Wasser und kann sich nicht mehr aus eigener Kraft auf den Eisrand ziehen. Das passierte ein Tag vor der German Open am Reschensee einem 79-jährigen deutschen Piloten mit seinem DN-Eisschlitten.

Er hatte vor der Mittagszeit seine Runden auf dem See gedreht und war durch die dünne Eisdecke gebrochen. Er soll der nicht zugefrorenen Mündung des Rojenbachs zu nahe gekommen sein.

Hubschrauber und Krankenwagen helfen dem deutschen Eissegler. © FF Reschensee

Augenzeugen benachrichtigten die Notrufzentrale und lösten damit eine großangelegte Rettungsaktion aus. Die örtliche Freiwillige Feuerwehr war im Einsatz, die Flugrettung mit dem Helikopter Pelikan 1 und zwei Wasserrettungseinheiten der Beufsfeuerwehren.

Der Segler und sein Schlitten drohten im Reschensee zu versinken. Der Eissegler wurde mit einer schweren Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht. Örtliche Medien berichten, dass er sich laut Angaben der Landesnotrufzentrale schwere Verletzungen zugezogen haben soll.

Bei der am Wochenende danach organisierten German Open war das Regattagebiet eingehend inspiziert und abgesperrt worden. Die Feuerwehr mahnte zur Vorsicht. Der Reschensee sei zwar weitestgehend zugefroren, die Dicke der Eisschicht jedoch unterschiedlich.

 

Tipp: André Mayer

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