Emissionsfreies Versorger-Schiff mit Flüssigsalzreaktor: Die Lösung für die Seefahrt?

Thorium statt Uran

Woher soll der Strom für die emissionsfreie Schifffahrt kommen? Und wie kommt er an Bord? Die Norwegische Werft Ulstein hat das Konzept eines Versorger-Schiffes mit Flüssigsalzreaktor vorgestellt. Niedrige Strahlung, angeblich wenig Gefahr – doch wohin mit dem radioaktiven Müll?

Werden Berufsschifffahrt und der (motorbetriebene) Wassersport jemals emissionsfrei über die Flüsse, Seen und Ozeane fahren? Die theoretischen Chancen dafür steigen mit jedem Jahr, an der praktischen Umsetzung hapert es jedoch noch. Seit Jahrzehnten werden Alternative zu fossilen Verbrennermotoren in der Seefahrt erforscht – wie das Team New Zealand Chase Boat  – , die zu einem erheblichen Anteil für den klimaschädlichen CO2-Ausstoß verantwortlich gemacht werden.

Mittlerweile gibt es zumindest auf dem Reißbrett und in gewissen Ansätzen bereits in der Praxis einige umweltfreundliche Projekte zur Reduktion der CO2-Emissionen im Seeverkehr. Von verschiedenen Konzepten unter Einbeziehung der Windkraft – die wir auf SR besonders gerne vorstellen – über alternative Kraftstoffe (z.B. Wasserstoff) bis hin zu Hybrid- und puren Elektroantrieben auf Booten und Schiffen in nahezu allen Größen, für die meisten Anwendungszwecke.

Vor allem Elektroantriebe befinden sich hierbei im Fokus der Werften und Industrie. Wie bei den Automobilen auf dem Land, wird auch auf See dem Prinzip „gespeicherter Strom für den Antrieb entsprechender Motoren“ große Zukunftschancen eingeräumt. Die zumindest im Einsatz emissionsfreie Technologie scheint nahezu ausgereift, die Gesetzgeber stellen mittlerweile in vielen Ländern angesichts eines immer offensichtlicheren Klimawandels endlich adäquate Forderungen.

Strom kommt aus der Steckdose. Oder?

Doch nach der nun wohl überall angekommenen Dringlichkeit in Bezug auf emissionsfreie Antriebsformen im Seeverkehr wird (endlich!) auch ein weiterer Faktor diskutiert: Woher kommt eigentlich der Strom, der Schiffe

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