Entwicklung: SEAir Startup sammelt eine Millionen Euro für Foiler-Patente

Foils aus dem Drucker

Der Mini ist die Testplattform für die Foil-Entwicklung bei Hochseeyachten. © SEAir

Die französische Foiler-Schmiede SEAir treibt die Entwicklung von Tragflächen für kleine Yachten voran und hat 15 private Investoren gefunden, die ihre Vision teilen.

Eine Millionen Euro stecken die Business Angels in die Zukunft mit den SEAir Designern, die den Hochsee-Foiler der Mini-Klasse schon ab acht Knoten Speed zum Abheben bringen. Sie erkennen offenbar großes Potenzial in dem Markt. SEAir ist angetreten, um die Technologie auf eine breitere Basis zu stellen und für mehr Menschen erreichbar zu machen.

So entwickelt das Team ein System aus 3D Druckern und Roboter Maschine, mit dem sie in der Lage sein wollen, besonders kostengünstige Tragflächen für Yachten zu entwickeln. Die Foils sollen außerdem robuster sein als die aktuell gängigen Komposit-Konstruktionen, die überwiegend aus drei Teilen gefertigt werden.

SEAir will den Werften maßgeschneiderte Tragflächen liefern können, die auf spezielle Wind- und Wellenbedingungen zugeschnitten sind. Dabei geht es auch darum, den Energieverbrauch für Motorboote zu senken. 250.000 Euro sind von der Bretagne- Region schon geflossen. Drei Patente stellen die Basis der Investitionen dar.

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Carsten Kemmling

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