Das Timing beim Kauf des legendären Supermaxis Wild Oats XI und dem spektakulären Umbau zum Foiler geriet ziemlich daneben. Anstatt das Sydney Hobart Rennen zum zehnten Mal zu gewinnen, baute Mark Richards die Flügel vor dem Rennen wieder ab und wurde Fünfter. Nun fliegt er doch noch.
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Die 100-Fuß-Supermaxis, die seit Jahrzehnten insbesondere für das Sydney Hobart Rennen gebaut wurden, zogen die Blicke auf sich, weil sie als schnellste Einrumpfboote der Welt galten. Längst gibt es aber keine neuen Designs mehr. Die Szene hat ihren Glanz verloren – insbesondere, weil die Konstruktionen aktuelle Entwicklungen verschlafen haben.

Sie halten nicht einmal mehr die 24-Stunden-Rekorde. Comanche erreichte 2015 618 Meilen. Boris Herrmann dagegen schraubte den Rekord mit seinem Team beim The Ocean Race auf 641,13 Seemeilen. Im Flugzustand ist die absolute Länge des Rumpfes nicht mehr so relevant. Umso konsequenter ist es von Mark Richards, dem langjährigen Skipper der Wild Oats XI, nach dem Kauf des Bootes und der Umbenennung in Palm Beach XI die 21 Jahre alte Yacht mit Tragflächen zu „pimpen“.

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