Flusssurfen: Haarsträubendes Wellenreiten im Schweizer Hochwasser

Riverdance

Während halb Europa unter dem Hochwasser leidet, haben einige Schweizer Wellenreiter auf der Thur für Stunden einen neuen Spot „eröffnet“.

Auch die Schweiz wurde von der buchstäblichen Flutwelle erfasst. Im Kanton Thurgau transportierte die Thur eine rekordverdächtige Abflussmenge von 800 Kubikmetern pro Sekunde.

Dabei bauten sich an mehreren Stellen hohe, stehende Flusswellen auf, mit denen – je nach Können, hier in der Nähe des Ortes Bürglen – gute Surfs möglich waren.

Haarig wurde es allerdings beim Abgang: Schaut man sich die reißende Strömung hinter der Welle an, die gestürzte Surfer und Paddler mit sich zog,  fragt man sich, wie man da unbeschadet wieder rauskommen will. Doch die „Flusstänzer“ profitierten von einer Biegung des Flusses, wo die Strömung sie ein paar Hundert Meter weiter unten wieder auf einen Strand abwarf.

Entsetzte Augenzeugen alarmierten die Kantonspolizei, die wiederum an die Vernunft der Surfer appellierte, letztendlich aber keine Verbote aussprach.

Trotz gefährlichem Treibholz hat es keine Verletzten gegeben 🙂

Tipp von SR Leser André Meyer

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Michael Kunst

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6 Kommentare zu „Flusssurfen: Haarsträubendes Wellenreiten im Schweizer Hochwasser“

  1. avatar Martin S. sagt:

    Ist ja schön, dass irgendwelche Augenzeugen erstmal die Polizei rufen. Wahrscheinlich haben sie gesagt: “Das kann doch unmöglich erlaubt sein! Hinterher macht das auch noch Spaß!”

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 21 Daumen runter 5

    • avatar SR-Fan sagt:

      Naja – bei uns hätten sie wahrscheinlich gleich die GSG9 geschickt um die “Unglücklichen” vor sich selbst zu schützen.

      VG

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 7 Daumen runter 3

      • avatar Jan-X sagt:

        Ach ja? Und wer darf die sonst suchen und rausfischen? 200 Kantonspolizisten und ein Hubschrauber. Die fehlen dann an anderer Stelle und das geht bei Hochwasser einfach nicht.

        Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 5 Daumen runter 16

        • avatar W.J. sagt:

          Das X in Deinem Namen steht hoffentlich nicht für eine X-Yacht. Die kann man nämlich auch nicht ohne Gefahr bei > 5Bft segeln. Und wenn Du dann über Bord gehst, wer muß Dich dann suchen und rausfischen und fehlt dann an anderer Stelle?

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          • avatar Jan-X sagt:

            Nein, tut er nicht.
            Und danke für den …ähhm… interessanten Vergleich.
            Der nächste bitte.

            Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 3 Daumen runter 16

  2. avatar matti sagt:

    Ich finds echt gut – danke SR!

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