Foil Technik: Mini40-Trimarane segeln auf Tragflächen – dank Hydroptère-Prinzip

Abheben per Funk

Die internationale Modellbootszene experimentiert schon seit Langem mit Foil-Systemen. Designer Ian Holt hat mit seinen neuesten Modellen nun die „stabile Flugphase“ erreicht.

Der australische Designer Ian Holt „bastelt“ immer erfolgreicher an seinen per Funk gesteuerten fliegenden Multihulls (SR berichtete). Seit etwa einem Jahr sind die Foil-„Flüge“ seiner Mini 40-Trimarane größtenteils voll kontrollierbar. Die Modellbauboote segeln, von fachkundiger Hand per Funk gelenkt, stabil foilend über lange Strecken.

Über seine letzten Experimente schreibt er: „Das Problem beim Modellbootsegeln ist logischerweise, dass wir nur von Weitem die Boote beobachten können. Es ist eben keiner an Bord, der mal eben schnell etwas justieren oder verändern kann.“ Die besten Erfahrungen habe er mit dem Hydroptère-Konzept gemacht, das den „besten automatischen Ausgleich“ bei wechselnden Wind- und Bootsgeschwindigkeiten schafft. Er habe auch mit Außenbord-V-Foils experimentiert, die ebenfalls für eine stabilere Flugphase sorgten, allerdings nicht mehr den Klassenregeln entsprechen würden.

Der Mini 40 (1,22 Meter lang und 1,22 Meter breit) überschreitet mit diesen Foils seine maximal erlaubte Breite.

Holt lobt zudem die speziell Flügelenden, die er seit einiger Zeit auf seinen Foils einsetzt. Auch sie sorgen für stabilen Auftrieb in der Flugphase, ohne dabei die Klassenvorschriften der kleinen Regatta-Boliden zu strapazieren.

Längere Sequenzen mit unterschiedlichen Foil-Systemen 

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