Gigantomanie: Black Pearl mit neuem Rigg und Segeln – faszinierendes Fotoshoot

Schwarze Perle in neuem Gewand

Black Pearl, Megayacht,

Was für eine Perspektive – state of the art! © van Oossanen/oceancos

Obwohl 106 Meter lang, ist sie dennoch ein Kleinod fürs Auge geblieben. Faszinierende Fotografien von der ersten Ausfahrt der Black Pearl mit neuem Rigg und neuen Segeln.

Oceancos „Black Pearl“ macht mal wieder reichlich Furore. Bei einem Fotoshoot im Mittelmeer zeigte sich die 106,7-Meter-Superyacht auf ihrem gewohnten „Laufsteg“ vor der Cote d’Azur in neuer Garderobe. 

Black Pearl, Megayacht,

Ein wahres Kleinod, trotz über 100 Metern Länge © van Oossanen/oceancos/black pearl

Die drittlängste Segelyacht der Welt trug ein teilweise neues  Rigg und neue Segel. Die niederländischen Megayacht-Spezialisten Dykstra Naval Architects entwarfen bereits die erste Serie der drei 70 Meter „DynaRig“-Karbonmasten sowie das gesamte Segelsystem der „Black Pearl“ und zeichnen nun auch für die Evolution im Rigg- und Segelbereich verantwortlich. 

Mit dem bloßen Auge eigentlich kaum erkennbar, wurde die Segelfläche nach Angaben der niederländischen Werft „Oceanco“ hauptsächlich in kleinere Bereiche unterteilt. Zudem kommt leichteres Segeltuch zum Einsatz, das dennoch stärker belastet werden könne. Laut Oceanco werden die 2.900 Quadratmeter Segel in nur sieben Minuten lässig per Knopfdruck gesetzt. 

Black Pearl, Megayacht,

Möwenperspektive © van Oossanen/black pearl/oceancos

Dem auf Megayachten spezialisierten Fotografen Tom van Oossanen gelangen bei den ersten „Black Pearl“-Testfahrten faszinierende Aufnahmen von der ausgesprochen formschönen Megayacht. Im Gegensatz zur Sailing Yacht A, die aufgrund ihres „markanten“ Designs oft kritisiert wurde, ist man sich bei der „Black Pearl“ in Sachen Stil einig: In der Superyacht-Szene wird die Schwarze Perle als besonderes Kleinod bewertet. Nur selten sei eine derart lange Yacht mit solch eleganten Linien gebaut worden, heißt es. 

Black Pearl, Megayacht,

Auch Milliardäre brauchen Ziele: Bald ohne Einsatz fossiler Brennstoffe über den Teich? © van Oossanen/black pearl/oceancos

Zudem macht die „Black Pearl“ mit zukunftsweisender Technik von sich reden. Ihr Hybrid-Antriebssystem 2 x 1080kW MTU-Diesel / 2 x 400 kW Elektromotoren) mit Regenerationsmodus (die Anlage ist mit einer Fahrtenergie-Rückgewinnungsanlage ausgerüstet, die beim Segeln die Propeller zur Gewinnung von elektrischer Energie nutzt) sind mittlerweile „State of the Art“ in Sachen Antrieb unter den Megayachten

Black Pearl, Megayacht,

Die kleinen Punkte da oben = Crew © van Oossanen/black pearl

Und unterschiedliche alternative Energiegewinnungssteme an Bord (u.a. eine Abwärmenutzungsanlage) zeigen, dass Eigner Oleg Burlakov mit seiner mutmaßlich 200 Millionen Euro teuren Superyacht nicht nur Sinn für Pomp und Glanz beweist. Dass dabei der Luxus nicht zu kurz kommen darf, versteht sich für einen russischen Milliardär von selbst: 2 VIP-Suiten, 2 Doppelkabinen, ein Beach-Club, der in ein Kino umgewandelt werden kann, dürften selbst ruppige Törns durchaus erträglich machen. 

Das evolutionäre Konzept der Black Pearl ist übrigens noch nicht ausgeschöpft. Im weiteren Verlauf soll die Megayacht so weit mit alternativer Technik bestückt werden, dass sie ohne den Verbrauch von fossilen Brennstoffen einen Transatlantik-Törn schaffen kann. Was für eine Segelyacht mittlerweile eigentlich selbstverständlich sein müsste, wäre unter Megayachten ein echtes Novum. 

Black Pearl, Megayacht,

Ziemlich cool, ohne wuchtig zu wirken © van Oossanen/black Pearl/oceancos

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