Greenpeace “Rainbow Warrior III” in Bremen vom Stapel gelaufen

Neuer Kämpfer für die Umwelt

Die neue "Rainbow Warrior-III", 838 Tonnen schwer und 190 Fuß lang. © Greenpeace

Greenpeace hat seinen neuen “Krieger” vom Stapel laufen gelassen. Die “Rainbow Warrior III” wurde bei der Bremer Fassmer Werft getauft. Das Stahl-Schiff soll an zwei A-Förmigen Masten 1.256 Quadratmeter Segelfläche setzen und 15 Knoten Geschwindigkeit unter Segeln erreichen.

Sie ist für eine 32-Köpfige Mannschaft ausgelegt und soll in der ganzen Welt außer in den Eisregionen operieren. Der Neubau soll 23 Millionen Euro gekostet haben, die von mehr als 100.000 Spendern aufgebracht wurden.

"Rainbow Warrior III" unter Segeln. Das Schiff ist auch mit einer starken Maschine ausgerüstet. © Greenpeace

Das Schiff ersetzt nach dreijähriger Bauzeit den umgebauten 50 Jahre alten Fisch-Trawler “Rainbow Warrior II”, der nach seiner Ausmusterung als Krankenhausschiff in Indien seinen Dienst tun soll. Die “Rainbow Warrior I” war 1985 nach Protesten gegen französische Atomtests unter mysteriösen Umständen im neuseeländischen Auckland vermutlich von französischen Agenten versenkt worden.

In einer Woche will Greenpeace das Schiff im Hamburger Hafen vorstellen.

Interview im Greenpeace Magazin

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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18 Kommentare zu „Greenpeace “Rainbow Warrior III” in Bremen vom Stapel gelaufen“

  1. avatar Hurghamann sagt:

    Kleine Korrektur:
    die RAINBOW WARRIOR II wird als RONGDHONU der Organisation “Friendship” in Bangladesh betrieben nicht in Indien

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    • avatar Hurghamann sagt:

      Noch ne Korrektur:
      die Versenkung der Rainbow Warrior I war weder Mysteriös noch mutmasslich von französischen Agenten durchgeführt.
      Das die Versenkung auf Anordnung des französchischen Geheimdienstes erfolgte ist zweifelsfrei Nachgewiesen und die Verurteilung tatbeteiligter Franzosen führte seinerzeit zu massiven diplomatischen Verwerfungen zwischen Auckland und Paris.
      http://en.wikipedia.org/wiki/Sinking_of_the_Rainbow_Warrior

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  2. avatar Kurt sagt:

    Wollen die Umweltaktivisten ihre Feinde mit dem scheußlichen aussehen dieses Gefährtes verscheuchen?
    Also meiner Meinung nach ist das Ding ne völlige Fehlkonstruktion -zumindest optisch! Die hätten mal die alte Alexander von Humbold kaufen sollen! Das hätte wenigstens Stil gehabt…

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  3. Kurt, fährst Du vielleicht mit der Postkutsche zur Arbeit? Ganz im Ernst: ich finde es ziemlich spannend, dass hier mal jemand versucht, das Gebrauchs-Segelfahrzeug für das 21. Jahrhundert neu zu interpretieren. Ergibt ja auch Sinn, wenn man die Umwelt schützen will. Ein Museumsschiff wäre sicher keine ernsthafte Alternative. Und wenn Du 50 Jahre wartest, hat das hier vielleicht auch Stil 😉

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  4. avatar Michael sagt:

    Ich finde die Kiste gar nicht so hässlich. Ist doch Hammer cool, so ein mega funktionelles Schiff mit segeln auszurüsten. Klar, nur konsequent das Ding mit Segeln auszurüsten, aber ich finde das macht auch optisch was her. Dank DGzRS und Greenpeace bin ich beeindruckt, was man mit Spendengeldern auf die Beine stellen kann.

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  5. avatar O.H. sagt:

    Ich find das Ding auch gut, zugegeben, hübsch isses nicht, aber funktional und eine Besegelung ist konsequent, wäre das Ding nicht besegelt, wäre das schwer zu rechtfertigen gewesen und der Wind ist ein leistungsfägiger Antrieb(wenn er weht).

    Das Ding sieht ein wenig wie die Zerstörer des zweiten Weltkrieges aus, nur eben mit Segeln…..

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  6. avatar Thomas sagt:

    “Die Rainbow Warrior III ist grünes Hightech: Die Böden bestehen nicht aus Tropenholz, sondern aus Sperrholz aus Europa. Die Kabel für die Hochseekommunikation sind PVC-frei. Es gibt einen Hubschrauber-Landeplatz, Müllsortierung, eine bordeigene Kläranlage sowie eine Aufbereitungsanlage für Meerwasser. Für langsame Fahrten steht ein sparsamer Elektromotor bereit, nur in Ausnahmefällen soll der Dieselmotor mit Katalysator laufen – laut Greenpeace ein Novum im Schiffsbau. n 90 Prozent der Fälle soll sich die Rainbow Warrior III auf die umweltfreundlichste Art – per Segel – fortbewegen: Dank 1.325 Quadratmeter Fläche mit bis zu 15 Knoten.”
    (Quelle: Greenpeace)

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    • avatar Kurt sagt:

      BOAH,VOLL MODERN!!!! total schnell vorallem, watermaker gibt es schon seit 10 jahren.
      UNd 15 kts schafft das ding unter segeln höchstens bei 70 kts wind und reach+heimweh der leute

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  7. avatar Ketzer sagt:

    Und vor allem: Made in Germany, das finde ich ziemlich cool. Die finanzstarken Reeder wandern nach Asien ab, aber ein “kleiner” Verein, der von Spenden lebt läßt hier bauen. Und was die Optik angeht: Finde ich ziemlich cool, dieses bullige Design. Da werden die Walfänger ja schon nur aufgrund der Optik nervös, wenn das Ding am Horizont auftaucht. Vielleicht nicht gerade de-eskalierend…

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    • avatar stefan sagt:

      …nicht ganz “Made in Germany”, denn die Konstruktion ist von Gerard Dijkstra and Partners (NL).

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  8. avatar AST sagt:

    und schön unter Segeln versuchen Kollisionen mit Motoryachten herstellen –
    mit dem Bug sicher kein Problem für Fassmer Schiffe 🙂

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  9. avatar tpa sagt:

    Wie läuft das mit dem Hubschrauberlandeplatz Muss man erst mal den Mast legen ?

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  10. avatar Kurt sagt:

    Total hässliche Kiste

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  11. avatar Kurt sagt:

    Die Segel ind doch nur dafür da, damit es umweltfreundlich aussieht.
    Und selbst wenn genug Wind zum segeln ist kommen die 838tonnen nicht in bewegung.
    Und die Machine läuft bestimmt immer mit um Strom zu erzeugen.

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    • avatar Schlaufux sagt:

      Na klar !
      Durch laufendes wiederholen wirds auch nicht wahrer, Kurt.
      Und wenn durch den Einsatz der Segel “nur” Sprit gespart wird und die Maschiene laufen muss,
      ist es ein Fortschritt. Extrem sparsamer, marinisierter Diesel mit Katalysator…
      Dazu Elektromotor in landnähe.
      was will mann mehr ?!

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  12. avatar Henrik sagt:

    … und wenn man sieht, wie lieblos die Regenbogenkrieger den Kahn in Hamburg an die Überseebrücke geknallt haben, natürlich ohne Fender, so dass bereits am Samstag auf einer Breite von gut zwei Metern nicht mal mehr die Grundierung den Stahlrumpf vor dem Elbwasser geschützt hat, frage ich mich, ob da an Bord jemals jemand Geld hat erarbeiten müssen. Man muss sich die Frechheit vorstellen ! Da sparen sich Schulkinder 5 € vom Taschengeld für eine Spende ab und man geht so damit um… Unfassbar…

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