Greta-Atlantik-Törn: Libor mag den PR-Coup nicht – Herrmanns Gratwanderung

"Völlig ungeeignet"

Nun sind sie also los. Zwei Nächte hat Greta Thunberg schon an Bord von “Malizia” überstanden. Es gibt keine Horror-Meldungen, keinen Abbruch. Die deutsche Segel-Ikone Ulli Libor übt im Fernsehen aber deutliche Kritik.

Eigentlich war Ulli Libor (79) von Markus Lanz in seine ZDF-Talkshow eingeladen worden, um über die Fastnet-Race-Katastrophe von 1979 zu sprechen, die sich zum 40. Mal gejährt hat. Das tat er der zweimalige Olympiamedaillen-Gewinner (1968 und 72) auch souverän und geschliffen in der Talkrunde (ab 3:50).

Uli Libor

Uli Libor spricht bei Markus Lanz über die Fastnet-Katastrophe aber auch über Greta und Boris.

Aber Lanz fragte ihn auch zu Beginn nach DEM Segelthema, das gerade die Nation bewegt. Was er davon halte, dass Klima-Aktivistin Greta Thunberg mit Boris Herrmann über den Atlantik segelt. Dem Talk-Master ging es um journalistische Sorgfaltspflicht. Er musste das kurz ansprechen. Dass er nun bei Libor damit einen Nerv traf, war wohl nicht geplant. Er brach seinen Stab über das Projekt:

Es sei auf so einem Boot unangenehm, unter Deck zu sein. “Weil es so laut ist. Auch auf dem Deck unangenehm. “Schrecklich, mit so einem Boot zu fahren”, sagt Libor und meint damit die Belastung aus der Sicht von unbeteiligten Passagieren.

“Völlig ungeeignet”

Er fährt fort: “Regatten zu segeln ist etwas anderes, wenn da gestandene Männer auf so einer Yacht sind. Dann geht es darum, als erster ins Ziel zu kommen. Ich finde, dass das Schiff als solches für das Projekt völlig ungeeignet ist, über den Atlantik zu fahren, nur um ein oder zwei Personen rüber zu bringen…Das ist für mich eine reine PR-Aktion.

Schön, dass der Segelsport mal in den Mittelpunkt kommt, aber ich würde es meinen Kindern nicht empfehlen. Ich sehe auch ein großes Risiko in der Geschichte…ich halte es für grenzwertig, weil das Schiff dafür ungeeignet ist, für Personen, die noch nie auf See waren zu transportieren…

Das heißt, die Personen, die jetzt mitfahren wissen nicht, was sie erwartet. Die haben keinen Respekt vor der See. Wir überleben und kommen gut durch, weil wir diesen Respekt haben. Aber einfach nur aus PR-Gründen auf so ein Schiff zu steigen, ist für mich seemannschaftlich fast nicht verantwortlich. ”

Alles-Hasser unter den Yachties

Das mag Wasser auf die Mühlen der Kritiker sein, die sich seit Tagen einen unvergleichlichen Schlagabtausch in den sozialen Medien liefern. Das Neue dabei: Auch die Segel-Community ist von der schiefen Tonlage der neuen Hass-Kultur erfasst worden.

Manch ein Skipper fühlte sich im Kreise der Segler auf einer Insel der Glückseligen, umgeben von Menschen, die nicht nur das Hobby teilen, sondern auch den vermeintlich damit verbundenen Gemütszustand: Lockerheit, Offenheit und Zufriedenheit. Aber bei dieser Diskussion über den Sinn und Unsinn von Thunbergs Tun ist erkennbar, die Alles-Niedermacher sind auch unter den Yachties verbreitet.

Ulli Libor hat damit nichts zu tun. Ihm geht es offenbar alleine um seemannschaftliche Bedenken. Boris Herrmann kommt für Libor nicht gut dabei weg. Dabei gelingt dem Skipper die schwierige Gratwanderung eigentlich ganz gut.

Chance des Lebens

Natürlich ist es die Chance seines Lebens, quasi nebenbei so viel Aufmerksamkeit für sich und sein Sport-Projekt zu bekommen, dass er vielleicht wirklich einmal die erste Liga der Einhandsegler aufmischen kann. Andererseits kann er glaubhaft darstellen, dass er nicht einfach auf einen PR-Zug aufspringt mit einem Thema, das ihn bisher nicht interessiert hätte.

Er ist schon weit gekommen. Bewundernswert, diese Hartnäckigkeit und das Risiko, mit dem er den Weg des Hochsee-Profi-Seglers eingeschlagen hat. Wie oft er schon vor einem Scherbenhaufen stand, wie lange er auf die Bremer Beluga als Sponsor hoffte, bis der in die Pleite schlitterte. Auch danach hätte es viele Möglichkeiten gegeben, die Brocken hinzuwerfen.

Aber irgendwie schaffte er schließlich es doch, Schrittchen für Schrittchen weiter zu kommen. Mit großen sportlichen Erfolgen war dabei kaum zu glänzen. Das Material war nie auf Augenhöhe mit den Besten.

Mit der Hilfe von Schümann

Dennoch schaffte den Einstieg in die IMOCA-Klasse, absolvierte eine Low-Budget-Teilnahme mit altem geliehenem Boot beim Barcelona World Race um die Welt 2010/2011, bildete sich als Navigator weiter mit der Hilfe von Jochen Schümann, durchsegelte mit dem 2016  auf See gebliebenen Chinesen Guo Chuan die Nordost-Passage, raste mit Francis Joyon um die Welt, um den  Jules-Verne-Rekord zu brechen und erhielt dann durch den Immobilien-Unternehmer Gerhard Senft die einmalige Chance, eine der schnellsten IMOCA-Yachten der Welt zu segeln.  Senft kaufte “Edmond de Rothschild” und stellt es seitdem als Mäzen Herrmann zur Verfügung.

Auch die Verbindung mit Fürstensohn Pierre Casiraghi stellte sich als Glücksfall heraus. Aus Monaco kommt seitdem 90 Prozent des Budgets für das Malizia-Projekt. Und Herrmanns erste deutsche Vendée-Globe-Teilnahme 2020 wird nun gelingen.

Doch der deutsche Skipper tritt seitdem auf der Stelle. Er konnte das kuze Zeitfenster nicht nutzen, in dem die schnellsten IMOCAs der alten Generation noch Erfolge einsegeln, bevor die schnelleren Neubauten die Hackordnung neu gestalten. Sein Budget ist zu klein, als dass er sich mit kostspielige Upgrades zum Beispiel bei den Foils einen technischen Vorsprung erhalten konnte. Und weitere Sponsorengelder halten sich in Grenzen, wohl auch weil es nicht einfach ist, weitere Geldgeber zu überzeugen, wenn man für Monaco segelt. Niemand mag glauben, dass man es dann noch nötig hat.

BMW als Hoffnung

Ein Deal mit BMW schien den Durchbruch zu bringen und das Potenzial für mehr Unabhängigkeit zu haben. Stolz präsentierte das Team die blauweißen Farben des Teampartners vor der Elbphilharmonie. Das Ziel: Die Vendée Globe ohne fossile Brennstoffe zur Stromerzeugung an Bord zu absolvieren. BMW sollte dabei helfen. Das Logo ist aber längst wieder aus dem Segel und vom Großbaum verschwunden. Die mögliche Hoffnung auf eine sprudelnde Geldquelle dürfte sich nicht erfüllt haben.

boris-herrmann, BMW

Boris Herrmann präsentiert den neuen Koop-Partner BMW vor der Elbphilharmonie. © Team Malizia

Aber Herrmann macht seinen Job, kämpft sich bei der Route du Rhum durch, segelt zuletzt beim Fastnet auf Augenhöhe mit den Besten, verpasst aber den großen strategischen Wurf, und reiht sich im Mittelfeld ein.

Doch nun öffnet sich ihm der Jackpot. Der Deal mit Greta ist so naheliegend wie einfach. Herrmann muss sich nicht verbiegen, um sein Segel-Thema mit der Klima-Problematik zu verbinden. Man glaubt ihm, dass es ein Anliegen ist. Er führt die Botschaft ja schon in Buchstaben auf dem Segel spazieren. Wie könnte man als Segler auch ein Klimawandel-Leugner sein? Oder ein Nach-mir-die-Sintflut-Vertreter?

Stiftungsgelder im Profi-Segelsport

Er ist schließlich nicht der erste Profi-Segler, der sich das Umwelt-Ziel auf die Fahne schreibt. Dee Caffari segelte mit Turn The Tide on Plastics beim Volvo Ocean Race um die Welt und öffnete damit Töpfe der vermögenden Mirpuri Familie, die eine Stiftung für Nachhaltigkeit unterhält. Sie will 2021 gleich zwei Boote beim Volvo Ocean Race finanzieren.

Und der US-Skipper Charlie Enright ließ sich ex Google Chef Eric Schmidt, seiner Frau und deren Stiftung unter die Arme greifen, als er für das vergangene Volvo Ocean Race neben Vestas auch noch 11th hour racing als Sponsor gewann. Mit diesem Ableger der Schmidt Family Foundation wollen die Schmidts einen Betrag gegen die Verschmutzung der Meere leisten. Sie halfen auch Ben Ainslie bei seinem Angriff auf den America’s Cup in Bermuda. Nun hat 11th hour racing sogar Alex Thomsons alte “Hugo Boss” gekauft, die als schnellste IMOCA der alten Generation gilt. Enright und Kumpel Towill wollen damit die nächste Volvo Ocean Race Variante 2021 bestreiten.

Der Segelsport eignet sich perfekt als Plattform für Umwelt-Botschaften. So ist es nicht neu, ohne fossile Brennstoffe um die Welt zu segeln zu wollen. Auch Alex Thomson hat das mit seinem neuen Boot im Sinn. Er hat sein neues Schiff mit Solarpanelen gepflastert. Dabei birgt die effektive Nutzung von Sonnenenergie einen echten Wettbewerbsvorteil. Man muss nicht schwere Dieselkanister für die Maschine mitschleppen, oder die bremsenden Hydrogeneratoren durchs Wasser ziehen.

Auch deshalb ist es auch für Boris Herrmann eine Win-Win-Situation, sich in dieser Richtung zu engagieren. Dass nun mit der Greta-Reise ein perfekter PR-Coup gelang, konnte er nicht planen.

Neue Aufmerksamkeit für sportlichen Erfolg

Es passt einfach, und dieses Glück hat er sich wohl verdient. Die neue Aufmerksamkeit bringt ihm kein Geld. Aber für die sportliche Planung eines Wettkämpfers, der wie in kaum einem anderen Sport auf externe Geldgeber aus der Wirtschaft angewiesen ist, entscheidend der Bekanntheitsgrad über Erfolge bei der Sponsoren-Akquise. Den hat er nun enorm gesteigert. Dagegen konnte er sich nicht wehren.

Schließlich ist es eine seiner Stärken, dass er auch vor der Kamera ordentliche Sätze bilden kann. An dieser Aufgabe wären einige Sportler, auch andere Segler, klar gescheitert. So tritt er auch beim Sportschau-Interview nicht auf die von den Kritikern ausgelegten Minen.

“Wir sind große Greta-Fans. Sie ist das Gesicht einer ganzen Bewegung. Eintreten für Klimaschutz ist im Moment eine der größten Herausforderungen für die Menschheit, wie ich finde.” Es klingt ehrlich.

Diskussion hilft dem Thema

Eine wirkliche Angriffsfläche gibt es nicht. PR, ja. Aber ist das wirklich schlimm? Die heftige Diskussion hilft dem Thema, das Greta wichtig ist. Sie schafft Aufmerksamkeit, und genau das ist wichtig. Sie rückt auch den CO2-Verbrauch und die Plastik-Sünden beim Bootsbau in den Fokus. Das mag eine Motivationshilfe sein, um alternative Materialien zu entwickeln.

Ob die Überfahrt nun wirklich so spektakulär ist, wie es auch Ulli Libor glaubt, sei dahin gestellt. Eine echte Gefahr geht von diesem Boot, das im Jahr 20.000 Meilen auf den Weltmeeren abreißt, nicht aus. Es wird sogar sicherer sein, als ein schwerer Standard-Cruiser mit Dusche und Pantry, da es schnell genug ist, um schwerem Wetter aus dem Weg zu gehen.

Boris Herrmann, Greta Thunberg

Greta segelt der Nacht auf See entgegen. In Begleitung mit einem Delfin. © Team Malizia

Ob man also wirklich einen Tracker benötigt, um den Verlauf der Reise zu dokumentieren, sei dahingestellt. So richtig spannend ist es nicht. Eine Webcam wäre da schon interessanter 🙂 Wie geht es einem Kind, das zum ersten Mal über den Atlantik segelt?

 

Es mag viele Altersgenossen und Elten geben, die gerne mit Greta tauschen würden. Vielleicht hat ihr Vater den meisten Spaß, mit so einer Rennmaschine über den Teich zu segeln. Vielleicht genießt er einfach die zwei Wochen auf dem Meer mit seiner Tochter. Das Foto könnte man jedenfalls so interpretieren:

© Team Malizia

 

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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78 Kommentare zu „Greta-Atlantik-Törn: Libor mag den PR-Coup nicht – Herrmanns Gratwanderung“

  1. avatar VMG sagt:

    Ich bin wirklich ein großer Fan von BH aber hier hat er einen Fehler begangen und erweist dem Umweltschutz einen echten Bärendienst, indem er GT eine Plattform bietet und damit ein ernstes und ungemein wichtiges Thema für reine PR Zwecke mißbraucht und unglaubwürdig macht.

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    • avatar Christian sagt:

      nahezu die gesamte Medienwelt besteht heute aus PR. Aufregen tun sich aber bestimmte Leute allein über Greta. Das sagt mehr über sie selbst als über Greta aus. Wie überhaupt diese junge Frau es schafft, einer umwelterstörerischen Gesellschaft den Spiegel vors Gesicht zu halten. Im Grunde genommen ist es dieser erschreckende eigene Anblick, der so viele Greta-Hasser so hässliche Dinge schreiben werden lässt. Leute, ihr habt den Schuss nicht gehört: Wir werden alle runter müssen von unserem Ressourcenverbrauch, da geht überhaupt kein Weg dran vorbei. Lieber früher als später, wenn ich an meine Kinder denke,

      Abgesehen davon ist die Malizia-Aktion nicht die gerade beste Idee, die Greta je hatte… zu viele Widersprüchlichkeiten. Ein Segel-Rennstall hat mit Klimaschutz nichts zu tun, da können sie noch so viel PR machen um ihre Solarpanels. Smarter Klimaschutz ist meist unspektaklär (z.B. Kleinwagen statt Elektro-SUV), dafür konsequent und wirksam. Aber hey, dass über sowas überhaupt nachgedacht wird, ist schon ein Riesenerfolg der Fridays for Future. When leaders act like kids, kids act like leaders…

      Am 20. September anlässlich des UN-Klimasondergipfel ist übrigens weltweiter Aktionstag. Zeigt Flagge!

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  2. avatar Touriste sagt:

    Die Überschrift finde ich nicht ok, auch wenn es ein Zitat ist.

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  3. avatar Markus sagt:

    Eine Hochseeyacht ist nur etwas für absolute Segelprofis, aber nicht für im Segeln unerfahrene Kinder geeignet. Allerdings scheint man bei diesem PR-Coup zur Klimarettung etwas vergessen zu haben: den Menschen Greta.

    Und hier von einem “Segeltörn” zu sprechen, wie die Medien das tun, ist an Zynismus kaum noch zu überbieten.

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    • avatar esmussmehrgesegeltwerden sagt:

      Deiner Terminologie in diesem und anderen Posts ist zu entnehmen, dass du noch nicht mal selber segelst, sondern hier nur gegen Greta Stimmung machen willst.

      So wie es aussieht, schippern die doch wirklich gemütlich durch die Gegend und haben gute Bedingungen für die Überfahrt. Kein Grund, warum ein professionelles Boot mit professionellem Skipper nicht auch als Reisegerät dienen könnte. In der Summe sogar sicherer als so manche Fahrtenyacht (wie Carsten ja auch schrieb.)
      Wetterfenster gut gewählt und geschickt geroutet. Auch das gehört zu guter Seemannschaft mit dazu.
      Und zwei Wochen nur mit bekannten Menschen ist für Autisten mit Sicherheit angenehm.

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      • avatar Markus sagt:

        Wenn Greta Amerika lebend erreichen sollte, muß das arme Kind gleich wieder die Welt retten! Auf die menschlichen Bedürfnisse eines 16-jährigen Mädchens wird jedenfalls nicht eingegangen. Mit denselben Menschen zusammen zu sein, mag für eine Autistin nicht unangenehm sein, aber auf engstem Raum mit vier ausgewachsenen Hornochsen?

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        • avatar Marlisa sagt:

          Das arme Kind ist eine junge Frau, in Begleitung ihres Vaters. Greta stellt das Thema Klimaentwicklung unübersehbar vor unsere Nasen, und sie muss überhaupt nicht die Welt retten, weder hier noch anderswo – denn dafür sind wir ja alle miteinander zuständig, indem wir ab sofort fleißig unsere Klima- und Umwelt-Hausaufgaben machen. Da gibt es so viel zu tun und zu lassen, dass sich so mancher Mensch doch viel lieber mit Kritik, Ablehnung und anderem Gedöns beschäftigt, anstatt über das eigene Konsumverhalten nachzudenken (Tut wirklich nicht weh!) Ich wünsche: Gutes Gelingen, Gesundheit, Nerven wie Drahtseile und, falls nötig, die schnellste Hilfe für Greta und ihre Begleiter auf diesem wohl wirklich unkomfortablen Reisevehikel. (Sorry)

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          • avatar Markus sagt:

            Teenager in der Pubertät meinen, zu Großtaten berufen zu sein. Warum brauchen die Klimaschützer aber ein kleines Mädchen, um ihrem Anliegen mediale Aufmerksamkeit zu verschaffen? Haben die denn keine besseren Argumente?

            Das Himmelfahrtskommando mit Greta hat erst gut ein Viertel der Wegstrecke geschafft. Da kann noch viel passieren! Seekrankheit kann bekanntlich den stärksten Mann umhauen. Auf hoher See ist Hilfe nicht möglich.

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        • avatar Marlisa sagt:

          Greta will und wird Amerika lebend erreichen, nachher mit einem großen und neuen Erfahrungsschatz nach Hause reisen und dann neu entscheiden, ob und wie sie sich für den Klimaschutz weiterhin einsetzen will, – von dem uneingeschränkt alle profitieren, die fröhlich ein- und ausatmen, – wofür aber noch wenige Menschen ihre eigenen Denkgewohnheiten in Frage stellen möchten. Oh je, jetzt werden bestimmt wieder kleine rote Hängedäumchen angeklickt …

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          • avatar Markus sagt:

            Vielleicht sollten wir uns um den Wonneproppen Greta tatsächlich keine Sorgen machen. Sie könnte ja auch auf einem schicken Beiboot den Atlantik überqueren und dann beizeiten wieder umsteigen auf die Hochseeyacht, oder?

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        • avatar Christian1968 sagt:

          Wann fangt ihr bei Segelreporter eigentlich mal an, die Kommentare der Leserinnen und Leser ggf. zu löschen ?
          Warum darf ein Mensch wie “Markus” hier eigentlich Menschen wie Boris Hermann, Pierre Casiraghi, Gretas Vater und den Filmemacher als Zitat “Hornochsen” bezeichnen.

          Warum Carsten Kemmling ?

          Solche Haterbeiträge sind nicht nur dumm, sondern auch schlicht beleidigend und ich finde, wenn der Verfasser schon kein Mindestmaß an Diskussionskultur und guter Kinderstube hat, dann darf man das auch löschen.

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    • avatar Touriste sagt:

      Das “Kind” ist sechzehn – 16 – und hat möglicherweise sogar Spaß. Schau mal die Fotos an und lese ihre Statements.

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      • avatar Markus sagt:

        Welche Fotos und wer postet die Jubelbilder? Auf dem Bild, das Greta hochhält, steht geschrieben: SOS – Help me!

        Selbst für erfahrene Segelprofis ist eine Atlantiküberquerung heute keine Kleinigkeit. Für Greta aber könnte dieses “Menschenexperiment” auch tödlich enden, bei der physischen und psychischen Dauerbelastung, die dieser “Segeltörn” unweigerlich mit sich bringt. Dann würden Krokodilstränen vergossen, dann ist es zu spät.

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  4. avatar Jenny Sommer sagt:

    Eine reine Atlantik Überquerung ist heutzutage auch keine große Herausforderung mehr.
    Klar kann immer etwas passieren wenn man z.B. Pech hat und Rumpf oder Ruder an Treibgut beschädigt. Bin selbst einmal über ein Stück Holz gefahren.

    Finde ich gut dass sie viel PR generiert. Sonst scheint es ja niemanden zu interessieren.

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  5. avatar Roar sagt:

    “Das arme Kind ist eine junge Frau,..”

    Greta’s körperlicher Entwicklungsstand entspricht ungefähr dem einer 12-Jährigen.

    Wer mehr über Greta’s traurige Familiengeschichte lesen möchte, klicke bitte den untenstehenden Link an.

    Leseprobe: “Doch Greta kommt in die fünfte Klasse, und plötzlich geht es ihr gar nicht mehr gut. Sie weigert sich zu essen, weint den ganzen Tag und ist depressiv.”

    Der Zusammenbruch zweier Kinder

    Gretas Hungerstreik wird lebensbedrohlich: Zwei Monate lang isst sie fast nichts.
    . Schließlich steht sie kurz davor, eingewiesen und zwangsernährt zu werden. Nach einem entscheidenden Krisen-Gespräch in der Klinik ist Greta bereit, wieder mit dem Essen anzufangen. Es wird besser, doch ihre Essstörung (eine kleine Auswahl von Lebensmitteln auf eine bestimmte Art zubereitet, mit viel Zeit zum Essen und vorzugsweise zu Hause) bleibt bestehen.
    Zusätzlich werden bei ihr Asperger-Syndrom, hochfunktionaler Autismus und OCD (Zwangsstörungen) diagnostiziert.
    https://www.achgut.com/artikel/die_thunberg_ernmans_eine_unendlich_traurige_familiengeschichte/P40

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    • avatar Marlisa sagt:

      Das Aspergersyndrom ist in der Regel mit einer hochsensiblen Fähigkeit verbunden, punktuell und fokussiert Dinge, Zusammenhänge und Ereignisse wie durch eine Lupe zu betrachten und zu erleben – und das in einer sehr unruhigen Welt, die sich überwiegend an einem “Was bringt mir das-Regelwerk?” orientiert. Ja, die Familie hat eine sehr intensive und sorgenvolle Zeit erlebt! Umso mehr ist es ein (für mich verständlicher) Grund, den Lebenswille-Impuls der 16-jährigen Tochter ernstzunehmen, zu unterstützen und ihr das Leben zuzutrauen. Hier noch einmal: Es ist nicht Gretas Verantwortung, die Welt zu retten! Es ist auch nicht ihre Zuständigkeit, uns zu belehren. Sie zeigt uns lediglich das Klimathema, um das sie sich ernsthaft Sorgen macht. Und damit steht sie offensichtlich nicht alleine da. Nun ist der Rest der Welt dran, aus diesem Impuls etwas zu machen, was sicherlich nicht leicht ist.

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      • avatar Markus sagt:

        Und natürlich wird man von Greta auf hoher See nur schöne Bilder zu sehen bekommen. Eine seekranke Greta gibt’s bestimmt nicht fürs klimaverrückte Publikum frei Haus aufs Sofa geliefert!

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        • avatar Michael sagt:

          Zum Thema seekrank, sowas kann jedem passieren, auch erfahrenen Seglern, sollte auch jeder wissen der einmal für längere Zeit auf dem Meer segeln war, laut eigener Aussage ist sie bis jetzt aber nicht seekrank geworden und hat gut geschlafen. Auf den Fotos schaut sie jetzt auch nicht so unglücklich aus, deshalb denke ich die Aussage ist realistisch.

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          • avatar Markus sagt:

            Woher wissen wir aber, daß die bisher veröffentlichten Fotos echt und vor allem aktuell sind? Daß diese Werbefahrt für den Klimaschutz alles andere als klimafreundlich ist, hat sich ja bereits herumgesprochen und ist auch schon kritisiert worden. Warum dann aber nicht auch noch an anderer Stelle wie den Bildern vielleicht etwas nachhelfen? Und wundern wir uns nicht, wenn der Wonneproppen Greta in den USA gut gelaunt und putzmunter von Bord steigt, weil sie eventuell den Großteil der Atlantiküberfahrt in einem Beiboot bequem und entspannt verbracht haben könnte!

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          • avatar esmussmehrgesegeltwerden sagt:

            Jeder weiß hier, dass du ein reiner Troll bist.

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    • avatar Tom sagt:

      Zunächst Mal entspricht ihr Zustand eher dem einer durchschnittlichen 16 jährigen, ihr geistiger ist aber bedeutend weiter als der von einigen hier. Des weiteren ist das Krankheitsbild Asperger, eine Art des Autismus, allerdings ohne jegliche Etwickelungsstörung oder Verlangsamung gar nicht unbedingt als Krankheit anzusehen. Diese Leute haben meist Spezialinteressen in denen ihr Interesse und deshalb auch ihr wissen sehr groß ist, ansonsten Gibt es absolut keine Einschränkungen, weder in der Intelligenz noch sonst irgendwie. Wer diese Junge Dame einmal über ihr Spezialinteresse,den Umweltschutz, reden gehört hat sollte merken dass sie geistig weder ein unbeholfenes Kind noch geistig irgendwie beeinträchtigt ist, ich keinen wenig Menschen die in diesem Alter so Redegewand und selbstsicher auftreten. Den Faktor evtl. noch etwas kindlicher auszusehen als andere 16 jährige nutzt sie klug für sich. Wer sich mal anschaut was sie über ihren Trip auf maliza II postet und sich die Bilder anschaut, wird merken dass es ihr scheinbar gar nicht so schlecht geht. Passieren wird ihr dabei mit ziemlicher Sicherheit nichts, immerhin wird die Yacht von zwei mittlerweile erfahrenen Leuten gesegelt und laut Boris Aussage muss sie wenn kein Interesse besteht nicht beim Segeln mithelfen, immerhin ist eine imoca dafür gebaut auch einhand zu funktionieren und hier wird nicht im Racemodus gesegelt und nicht gepusht. Wenn sie in den USA angekommen ist, ist sie um einige Erfahrungen reicher und hat einige Erfahrung gesammelt die die meisten von uns niemals erleben dürfen. Ich meine wer von uns kann schon von sich behaupten in einer imoca den Atlantik überquert zu haben?

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      • avatar Roar sagt:

        “Zunächst Mal entspricht ihr Zustand eher dem einer durchschnittlichen 16 jährigen,”, sagt Tom

        Die Stern Reporter, die Greta in natura gesehen haben, schreiben:

        Greta ist im Januar 16 Jahre alt geworden, aber sie sieht kleiner und jünger aus.

        https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/greta-thunberg-im-gespraech—was-soll-ich-trump-sagen—8848694.html

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        • avatar Tom sagt:

          Naja schön für dich wenn du Zeitungsberichte zitieren kannst, ich habe als einer der der Unterzeichner von Scientists 4 Future sowie aufgrund meines beruflichen Hintergrunds am Umweltschutz interessieren Menschen Greta vor wenigen Tagen vor ihrem Besuch am Hambacher Forst getroffen. Viel geredet mit ihr habe ich nicht, allerdings erschien sie mir jetzt nicht sonderlich körperlich unterentwickelt. Da habe ich schon einige 16 jährige gesehen die ähnlich jung aussahen. Sowas verwächst sich aber auch relativ schnell. Noch dazu spielt sie mit ihrem kindlichen aussehen, zum einen durch die Kleidung zum anderen durch die Frisur. Ich behaupte aber einfach Mal dass dies volle Absicht ist, einfach weil ihre Sprachwahl und ihr selbstsicher Auftritt durch diesen Wiederspruch noch stärker wirken. Wenn man Greta in andere Kleidung stecken und mit einer anderen Frisur ausstatten würde wäre der äußere Eindruck völlig anders. Klar Greta ist relativ klein aber es gibt auch gleichaltrige und ältere Leute die nicht größer sind. Allerdings Spielt dieser äußere Eindruck absolut keine Rolle, wenn man kein Bild von ihr vor Augen hätte und man sie nur reden hört könnte sie genauso gut 25 sein. Was Greta in meinen Augen besonders auszeichnet ist ihre wissenschaftliche Herangehensweise, zunächst informiert sie sich Recht genau über neue Themen und betrachtet sie aus verschiedenen Gesichtspunkten. Dies merkt man auch an ihrer Sprachwahl, sie wirkt nicht unsicher und lässt sich auch nicht verunsichern da sie die Fakten klar kennt und sich im vorraus informiert hat. Dies lernen die meisten Leute erst erheblich später, wenn überhaupt. Selbst einige Studenten haben mit dieser wissenschaftlichen Herangehensweise Anfangs Probleme. Um jetzt wieder auf das segeln zurück zu kommen, das segeln auf einer imoca ist bei diesen Bedingungen und wenn die Crew Recht groß ist ,falls überhaupt psychisch belastend, damit sollte sie klar kommen. Noch dazu wissen alle hier anwesenden Segler dass Segeln viel Spaß machen kann, deshalb machen wir es ja alle, auch auf einer imoca, Grade mit einem erfahrenen Team macht es Spaß und für mich sieht Greta auch aus als hätte sie dabei ziemlich viel Spaß. Die Leute die ohnehin nicht segeln, daran auch nicht interessiert sind und diese Plattform nur aufgrund der Greta Beiträge nutzen sollten lieber zurück zu Spiegel online gehen.

          Um noch eine Sache klar zu stellen, Asperger ≠ Autismus die Dame hat Asperger, sprich keine lernbeeinträchtigung und auch keine sonderlich großen sozialen Schwierigkeiten, Menschen mit Asperger haben meist einen normalen Freundeskreis und. Keine Probleme neue Leute kennen zu lernen oder ähnliches. Deshalb wird das Krankheitsbild Asperger auch häufig nicht als solches bewertet sondern vielmehr als ein Teil der Persönlichkeit angesehen.

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          • avatar Markus sagt:

            Da würde ich aber doch gerne mal erfahren, was an der gecasteten Greta denn so wissenschaftlich sein soll? Das Vorkauen von höchst einseitigen Sichtweisen, die die “Fridays for Future”-Fan- und Glaubensgemeinde nachbetet?

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          • avatar Roar sagt:

            Wie blind muss man sein, um nicht zu erkennen, dass Greta sämtliche Merkmale einer Frau bzw. einer 16-Jährigen fehlen.
            Sie sieht aus wie ein kleines Mädchen zu Beginn der Pubertät, also wie eine 12-Jährige.

            Zum Asperger Syndrom, an dem Greta neben Esstörungen und anderen Tics leidet:

            “Greta schaut verloren aus auf diesem Parkplatz. Die Menschen halten Abstand, weil sie unsicher sind, wie sie dieses schüchtern wirkende Mädchen ansprechen sollen.

            Mit Greta gibt es keinen Small Talk. Sie braucht das nicht, sie könnte es auch gar nicht. .
            “Die Leute, die nun immer um sie herum sind. Das ist der größte Preis, den Greta zahlt.

            Sie fühlt sich nicht wohl unter vielen Menschen. ”

            sagt der Stern.

            Boris sagte: Greta spricht nicht viel.

            Gretas Vater sagt:

            “Die Jahre mit Greta seien schwer gewesen, ihre Krankheit, die Essstörungen, ihre Stimmungen. Sie habe es kaum ausgehalten, mit ihren Mitschülern zu essen. Abends sei sie weinend ins Bett gegangen. ”

            “Asperger-Syndrom:

            Menschen mit Asperger-Syndrom finden den Umgang mit anderen Menschen und den Aufbau von Beziehungen schwierig. Sie haben aber gute sprachliche Fähigkeiten. Sie neigen dazu, Dinge wörtlich zu nehmen. Oft verarbeiten sie Sinnesreize anders, haben intensive (manchmal sehr spezielle) Interessen und eine Abneigung gegenüber Veränderungen..

            Menschen mit Asperger-Syndrom haben Schwierigkeiten in drei Bereichen:

            soziale Kommunikation
            soziale Interaktion
            soziales Verständnis

            Sie finden es schwierig, Gesichtsausdrücke, Körpersprache und den Tonfall zu interpretieren.
            Sie wissen oft nicht, wie man ein Gespräch beginnt oder beendet, welche Themen angemessen sind und wie man das Thema wechselt.
            Sie verwenden komplexe Wörter oder Sätze, verstehen aber vielleicht nicht vollständig, was sie bedeuten.
            Sie nehmen Dinge sehr wörtlich und verstehen Anspielungen vielleicht nicht. Manche Aspies finden es schwierig, Ironie, Witze, Metaphern oder Sarkasmus zu verstehen.

            Menschen mit Asperger-Syndrom entwickeln oft ein intensives Interesse für ein Thema oder Hobby. Bei manchen bleibt dieses Interesse ein Leben lang;
            https://autismus-kultur.de/autismus/asperger.html

            Greta’s Spezialinteresse ist der Klimaschutz.
            Aufgrund der Krankheit sieht sie dabei jedoch nur schwarz oder weiss. Es gibt keine Zwischentöne und keine Kompromisse.

            Im Gegensatz zu Toms Meinung sind bei Greta also ganz erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen festzustellen.

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          • avatar esmussmehrgesegeltwerden sagt:

            @Tom: Danke für Posting und noch viel wichtiger dem eigenen Einsatz.

            Wir sollten viel mehr auf Menschen mit Autismus hören.
            Die sehen die Welt anders.
            Und sehen vielleicht Dinge, die andere in ihrer Verblendung nicht erkennen.

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          • avatar Roar sagt:

            Auch interessant: Wer steckt hinter Greta ?

            https://youtu.be/NLzhK2R-i40

            Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 11 Daumen runter 14

          • avatar Tom sagt:

            Roar, man merkt du hast absolut keine Ahnung von Asperger…denn wie du Greta vorwirfst muss ich feststellen auch du kennst nur schwarz und weiß. Nebenbei hast du auch scheinbar keine Ahnung oder kein Interesse an dem ernst der aktuellen Lage.

            Aber zunächst Mal zurück zu Asperger, die Krankheit gibt es in unzähligen Abstufungen, es gibt Leute die Asperger haben, denen man dies aber außer an ihrem Spezialinteresse kaum bis nicht anmerkt. Nur weil ein Mensch nicht sonderlich sozial kompetent ist, er lange nicht weniger intelligent oder es ist eine Krankheit vorhanden, ich hatte in meinem Berufsleben schon mit einigen leuten zu tun die zwar Nobelpreise eingeräumt haben aber die größten vorstellbaren Querulanten waren, da ist auch kein Smalltalk möglich, einfach weil es irrelevant ist und solche Leute meist so tief in ihrem themat sind dass Smalltalk schwierig ist. Wenn man die Leute dann etwas besser kennt kann es aber wieder völlig anders aussehen. Da weder Boris noch irgendwelche Reporter Greta sonderlich lange kennen sind solche Aussagen mit Vorsicht zu genießen, möglicherweise ändert sich Boris Meinung auch nach diesem Trip.

            Vorteile die Leute mit Asperger allerdings haben sind: Eine erheblich verbesserte Wahrnehmung, höhere Gedächtnisleistung als der Durschnitt und eine höhere Aufmerksamkeit. Im übrigen herrscht bei Ärzten und Wissenschaftlern bei weitem kein Konsens ob Asperger überhaupt als Krankheit eingestuft oder doch eher als Normvariante eingestuft werden sollte.

            Im übrigen sehen Asperger “Erkrankte” deutlich mehr als schwarz oder weiß, zum einen arbeiten sie sich in ihre Spezialgebiete mit einer unglaublichen sorgfalt ein, zum anderen kann man das Thema Umweltschutz nicht schwarz oder weiß betrachten es sind immer Kompromisse notwendig aber die Forderungen von Greta sind legitim wenn wir unsere Klimaziele nur annähernd erreichen möchten, das ganze Unterschriebe ich als promovierter Physiker direkt, ob und wie das ganze umsetzbar ist und wie man es noch sozialverträglich macht ist nicht ihre Aufgabe und auch nicht die der Wissenschaft. Wichtig ist nur dass zumindest ein Großteil umgesetzt wird, mit einem bisschen ist es bei weitem nicht getan den. Wir befinden uns bereits an einem sehr kritischen Punkt. Das ganze unterschrieben neben mir über 26800 teils sehr bekannte und renommierte Wissenschaftler und belegen es mit Forschungsergebnissen. So falsch liegt die gute Greta also definitiv nicht!

            Die intelligenz und Denkweise eines Asperger und nicht Asperger unterscheidet sich nicht. So kommt es auch dass überproportional viele hochrangige und international hoch angesehe Wissenschaftler das Asperger Syndrom haben. Liegt einfach daran dass sie in ihrem Spezialinteresse Vorteile haben, zum anderen die Möglichkeit des hyperfokus (ähnlich zu ADHS Patienten) zum anderen das unstillbare Interesse an diesem Gebiet.

            Die von dir genannten Nachteile wie Verständnis von Sarkasmus, Ironie usw. Ist relativ selten und wenn vorhanden auch nicht unbedingt ein nachteil, ein guter Forscher oder ein Experte in seinem Gebiet (wozu man Greta durchaus zählen kann) muss nicht sozial kompetent sein und ist es auch in der regel nicht (deshalb kommt auch die Wissenschaftskommunikation generell etwas zu kurz)

            Im übrigen sind Essstörungen bei Jugendlichen alles andere als selten, klar war der Fall bei Greta etwas extrem, allerdings sollte man keine alten Dinge die absolut nichts zur Sache tun als Argumente ausgraben wenn einem keine anderen Argumente mehr einfallen, dies wird zwar äußerst gerne von der Presse und hier auch von ihnen gemacht aber über die Sinnhaftigkeit lässt sich mehr als Streiten, grade in diesem Fall sehe ich keinen sinnvollen und vor allem relevanten Zusammenhang zwischen einer Essstörung vor fünf Jahren und dem aktuellen Segeltörn. Vielmehr ist es ihr gescheiterter versuch irgendwelche Argumente einzubringen, worin liegt ihr Antrieb die Dame so zu kritisieren? Hat sie ihren persönlich etwas getan? Fühlen sie sich angegriffen oder benachteiligt? Ich sehe es so, sie setzt sich für etwas ein was von Forschern seit Jahren gepredigt aber überhört wird was sie macht und auch was fridays 4 Future macht tut niemand wirklich weg und wenn es es auch nur ein kleines bisschen mehr Verständnis und Weitsicht in die Gesellschaft bringt war es das ganze definitiv Wert. Klar wäre es insgesamt ökologischer gewesen einfach mit dem Flugzeug in die USA zu fliegen, das hätte aber keine Publicity und Reichweite gebracht, ihr geht es viel mehr darum Aufmerksamkeit zu generieren, denn wer gesehen wird dem hört man auch zu. Wenn nur 1000 der Leute die diese Aktion mitbekommen deshalb auf einen Inlandsflug verzichtet oder mal das Fahrrad statt dem Auto nimmt ist das eingesparte CO2 deutlich mehr als dass für die Anreise der Reporter ausgestoßene. Es geht hier um die Message und nicht um die tatsächliche Ersparnis, auch wenn Bild und co jetzt gerne vorrechnen wie viel CO2 das Medieninteresse ausgestoßen hat.

            Weiterhin empfehle ich jedem sich Mal ein paar Interviews und reden von Greta anzuhören, laut eigener Aussage sowie der von Kevin Anderson und Glenn Peters(so ziemlich die Anerkanntesten Klimaforscher) schreibt sie alle ihre reden selbst und lässt sich nur bei den Wissenschaftlichen Passagen von Wissenschaftlern wie eben diese beiden unterstützen um keine Fehler zu machen. Dafür spricht im übrigen auch die gleichbleibende Qualität seit Beginn ihrer Kampagne. Wer dabei mal die Augen schließt glaubt nicht hier einem Kind zuzuhören, weder von der Wortwahl noch von der Vortragsweise und zwar egal ob Interview oder Rede.

            Um das ganze abzuschließen, werfe ich den Ball wieder zurück…wo siehst du bei ihr eine gesundheitliche Beeinträchtigungen? Soziale Kompetenz fehlt deutlich mehr Menschen als nur den Autisten oder Aspis diese hat aber auch nichts mit der Gesundheit zu tun, genauso wenig wie eine Essstörung vor 5 Jahren. Unterernährt schaut Greta nun wirklich nicht aus.

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          • avatar Tom sagt:

            @markus dieses “Vorkauen von höchst einseitigen Sichtweisen, die die “Fridays for Future”-Fan- und Glaubensgemeinde nachbetet” ist aktueller Stand der Forschung und wird von einem Konsens der Wissenschaften untermauert.
            Ganz wichtig: kein Konsens der Wissenschaftler also nicht alle Wissenschaftler sagen ja sie hat Recht der Klimawandel ist menschgemacht und wenn wir nicht registrieren ist es zu spät sondern alle Forschungsergebnisse sagen dies. So ziemlich alle die es nicht sagen Treffen am ende keine Aussage darüber da es einfach nicht der Forschungsschwerpunkt war (das ist dann der Teil der Forschungsergebnisse mit der die AFD versucht hat den Wissenschaftskonsens schön zu rechnen)

            Ob Greta nun gecastet ist oder nicht ist dabei völlig egal denn sie passt perfekt in ihre aktuelle Rolle.

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          • avatar Tom sagt:

            Noch ein kleiner Nachtrag da vergessen:

            Wie blind muss man sein, um nicht zu erkennen, dass Greta sämtliche Merkmale einer Frau bzw. einer 16-Jährigen fehlen

            Nur weil sie sich nicht dick schminkt und keine große Oberweite hat fehlen also nach deiner Beurteilung “sämtliche” Merkmale einer Frau
            Bist du zufällig ihr Arzt und sie war Grade bei dir zur Jugenduntersuchung oder wie kannst du das durch Fotos feststellen? meine letzten Biologiestunden sind schon einige Jahre her aber ich glaube mich sehr gut daran erinnern zu können dass zur Pubertät und dem erwachsen werden mehr als nur die Oberweite gehört. Die Pubertät läuft auch bei vielen Menschen unterschiedlich ab, das Brustwachstum beginnt bei einigen erst sehr spät, vor allem dann wenn nicht viel Fleisch mit Wachstumsenzymen verzehrt wird.

            Aber auch dieses Argument ist völlig irrelevant, vor dem Gesetz ist man nur bis zum 14. Lebensjahr ein Kind und geistig wirkt Greta nun wirklich nicht zurückgeblieben, also segelt hier eine Jugendliche oder junge Erwachsene um die Welt und kein Kind. Klingt dann natürlich nicht so Bild Titelseite mäßig;-)

            Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 14 Daumen runter 12

          • avatar eku sagt:

            at tom:
            vielen dank für deinen einzatz!
            bringe gerade nicht die zeit/muße dafür zusammen.
            toll, dass sich da jemand abmüht! – ernst gemeint!

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          • avatar Roar sagt:

            Tom schrieb: “Roar, man merkt du hast absolut keine Ahnung von Asperger…”

            Leider hat Tom in seiner Erregung gar nicht bemerkt, dass ich lediglich Passagen der Site

            “Autismus-Kultur
            Glücklich leben im Autismus‑Spektrum”
            https://autismus-kultur.de/autismus/asperger.html

            zitiert habe.

            Da ich im übrigen mehrere Autismus / Asperger-Seiten studiert habe, verfüge ich im Gegensatz zu Tom über gute Kenntnisse dieser Krankheit.

            Leider hat Tom vergessen, seinen sehr langen Kommentar mit Hilfe von Absätzen so zu strukturieren, dass er lesbar ist.

            Mehr als die ersten fünf Zeilen habe ich daher nicht gelesen 🙂

            Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 14 Daumen runter 14

          • avatar Jörg sagt:

            @Roar

            Nein, Du hast nicht wirklich geschrieben, dass Du aufgrund des Studiums mehrerer Autismus/ Asperger-Seiten jetzt über sehr gute Kenntnisse über diese Krankheiten verfügst, quasi jetzt Experte bist. Respekt! Ich bewundere Deine messerscharfen analytischen Fähigkeiten, die es Dir ermöglichen, in kürzester Zeit aus der Vielzahl der vorhandenen Seiten und Informationen nur die absolut fundierten Erkenntnisse raus zu ziehen. Gleichzeitig war es Dir möglich, aus dem Lesen der ersten fünf Zeilen des Posts des vermeintlichen “Wissenschaftlers” Tom (behaupten kann man viel) zu erkennen, dass dieser die Unwahrheit schreibt und ein Schaumschläger ist. Nochmal Respekt!

            Die Vermutung, die mir kurz durch den Kopf ging, dass Du eigentlich schreiben wolltest, dass Du mehrere Semester Asperger und Autismus studiert hast und nur die Autokorrektur Dir einen Streich gespielt hat, erschien mir dann doch zu weit hergeholt.

            Gleichzeitig hat mir Dein Post noch zwei ganz wichtige Erkenntnisse gebracht:

            1. Du hast wirklich Humor!
            2. Ich weiß jetzt endlich zu 100 %, wie ich Deine Beiträge einordnen muss.

            Vielen Dank Roar, you made my day!

            P. S. Mal zurück zum Segeln. Welche Bootsklasse bzw. was für ein Boot segelst Du eigentlich?

            Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 8 Daumen runter 11

          • avatar Roar sagt:

            @Jörg

            Mein lieber Jörg, auch wenn es von Dir frei erfunden wurde, freut es mich, dass Du mich als “Experte” siehst.

            Du schreibst von “mehreren Semestern Asperger und Autismus” und wir erkennen daran, dass Du leider nie eine Hochschule von innen gesehen hast.

            Das wundert mich im übrigen keineswegs, denn Du bist ja nicht einmal in der Lage einen einfachen Text zu verstehen.

            Dem Tom hat übrigens niemand Unwahrheit und Schaumschlägerei vorgeworfen.
            Es ging stattdessen allein darum, dass Toms Kommentar eine unzumutbare Länge hatte.
            Ich empfehle ihm, sich zukünftig etwas mehr Mühe zu geben und seine Texte zu straffen und auf eine akzeptable Länge zu reduzieren.

            Und Du, mein lieber Jörg, hast wieder einmal bewiesen, warum Du in der Segelszene leider nicht als der Klügste und Eloquenteste giltst.

            Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 12 Daumen runter 11

          • avatar Jörg sagt:

            @Roar

            Du hast mich mal wieder nicht enttäuscht. Wie immer messerscharf, hast Du erkannt, dass ich nie eine Hochschule von innen gesehen habe. Ja es stimmt. Aber deswegen lese ich ja auch Deine Posts, damit Du mich erleuchtest. Nur sag mir, muss ich mich deswegen jetzt schlecht oder gar weniger wert fühlen als jene, die studiert haben?

            Auch hast Du richtig erkannt, dass ich in der Segelszene nicht als der Klügste und Eloquenteste gelte. Allerdings sind meine Segelfreunde sehr geduldig mit mir (genau wie Du) und dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Begeistert bin ich in dem Zusammenhang auch davon, dass (wenn ich es nicht nicht falsch verstanden habe) Du allein an meinen Post erkannt hast, um welchen von den vielen segelnden Jörgs es sich bei mir handelt. Für all die mitlesenden Ratefüchse, die jetzt gleich anfangen zu spekulieren, sei vorweg gesagt: Nein, ich bin nicht Jörg Riechers. Vielleicht ist ja der liebe Roar ja bereit, all die anderen zu erleuchten, indem er sein Wissen zu teilen, wer ich denn nun genau bin.

            Leider hast Du meine Frage nicht beantwortet, welches Boot bzw. welche Bootsklasse Du segelst. Aber halt, vielleicht habe ich da wieder mal einfach die falschen Schlüsse gezogen. In keinem Post, an den ich mich erinnern kann, hast Du jemals behauptet Segler zu sein. Wenn Du allerdings doch Segler sein solltest, würde ich mich über die Beantwortung der Frage sehr freuen.

            Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 6 Daumen runter 9

          • avatar Roar sagt:

            @ Jörg

            Liebster Jörg,

            nutze die Kommentarfunktion doch bitte dazu, um den SR-Artikel zu kommentieren, statt mich zu belästigen.

            Deine offensichtlichen persönlichen Probleme kann ich nämlich leider nicht lösen.

            Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 12 Daumen runter 11

        • avatar Markus sagt:

          Aber besonders in den USA gilt der Grundsatz: There’s No Business Like Show Business.

          Und Greta ist der Superstar der Klimaszene und die Ikone der Energiewende!

          Like or Dislike: Daumen hoch 2 Daumen runter 4

  6. avatar Roar sagt:

    Ulli Libor !

    Wenn ich es recht sehe, beurteilt unser mehrfacher Olympischer Medaillengewinner und Admirals-Cup-Teilnehmer das Team Malizia bzw. Greta’s Reise ganz ähnlich wie ich selbst.

    Ich bin daher mit Ulli’s Aussagen sehr zufrieden.

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  7. avatar Peyrol sagt:

    Es fällt auf, daß viele alte Männer empfindlich und aggressiv auf die Friday-For-Future und Greta reagieren (von den politisch motivierten Ignoranten abgesehen). Die Erklärung erscheint relativ einfach. Eine ganze Generation bekommt von diesen jungen Menschen vorgeführt, daß sie die seit mindestens 50 Jahren bekannten Fakten und die daraus resultierenden Notwendigkeiten zum Thema Klima- und Umweltschutz zugunsten der eigenen Bequemlichkeiten mit faulen Kompromissen und viel Feigheit umfahren hat – natürlich von ‘Experten’ und ‘Profis’ unterstützt.
    Wenn man in den Spiegel schaut und einem das Bild, welches man sieht, nicht gefällt, ist bekanntlich der Spiegel schuld….

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    • avatar Sailsmanager sagt:

      Lassen Ihre Zeilen dann den Schluss zu, dass alte Männer häufiger in den Spiegel schauen als andere Menschen oder sind die übrigen Personengruppen bislang am menschengemachten Klimawandel nicht nennenswert beteiligt?

      Müsste es dann nicht konsequenterweise “altherrengemachter Klimawandel” heißen?

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      • avatar Peyrol sagt:

        Der Schluß ist nicht logisch.
        Die jetzt alten Männer waren in den vergangenen Jahrzehnten die sogenannten Entscheidungsträger, Meinungsführer, Verantwortlichen, Macher und – zentral (!) – die Vorbider für die jüngeren Generationen. Was dazu führte, daß jetzt eine ganz junge Generation allen den Spiegel vorhalten muß, weil eben die meisten dieser älteren, alten Menschen über Jahrzehnte ihre Verantwortung als Menschen nicht wahrgenommen haben sondern ihr Ego und ihren ‘Erfolg’ pflegten. Und jetzt kommen junge Menschen und entlarven die gesetzten, solventen, selbstzufriedenen, satten alten Männer/Menschen als diejenigen, die ihre Zukunft wissentlich aufs Spiel gesetzt haben – und das schmerzt. Und deshalb reagieren diese alten Männer/Menschen mit Hochmut, Häme, Unverschämtheit und Diskriminierung – “das sind ja noch Kinder!” – und entlarven sich damit auch selbst als erfolgreiche Versager. Daß in diesen Chor selbstverständlich auch jüngere einstimmen erklärt sich aus der oben genannten Vorbildfunktion und einer brotabhängigen Meinungsbildung.
        Ich empfehle die Lektüre von Immanuel Kant, ‘Was ist Aufklärung?’

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        • avatar Sailsmanager sagt:

          Welchen Schluss meinen Sie mit “ist nicht logisch”?

          Ich habe lediglich zwei Fragen gestellt. Die Behauptungen bezüglich vermeintlich logischer Zusammenhänge stammen von Ihnen allein. Ich habe Ihnen mit meinen Fragen lediglich den Spiegel hingehalten.

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          • avatar Peyrol sagt:

            ich zitiere Sie: “Lassen Ihre Zeilen dann den Schluß zu….”

            Like or Dislike: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

          • avatar Sailsmanager sagt:

            @Peyrol:

            Sie haben wahrgenommen, dass der von Ihnen angeführte Satz mit einem Fragezeichen endet, und aus diesem Fakt den naheliegenden logischen Schluss gezogen, dass es sich um eine Frage handelt?

            Oder wird das bei Kant nicht behandelt?

            Like or Dislike: Daumen hoch 1 Daumen runter 1

    • avatar Markus sagt:

      Wenn die Umweltschützer schon seit 50 Jahren den Weltuntergang predigen, warum sind wir dann noch da? Könnte es nicht sein, daß die im großen Wohlstand aufgewachsenen Aktivisten dramatisieren, weil sonst niemand zuhört?

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  8. avatar Fabian tillig sagt:

    Conrad colman ist schon ohne fossile brennstoffe die vendee globe gesegelt. Scheinen die meisten zu vergessen…

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  9. avatar Denise sagt:

    Hey Segelreporter, ihr müsst die Kommentare hier moderieren. Die Leute posten Texte und Videos mit Verschwörungstheorien. Wollt ihr das echt auf eurer Seite haben?

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  10. avatar Marlisa sagt:

    Eine Frage an erfahrene Langzeit-Segler: Wie ist es eigentlich, wenn man nach zwei Boot-Wochen plötzlich wieder festen Boden unter den Füßen hat und das Gleichgewichtssystem sich erneut umstellen muss? Gibt es da ähnliche körperliche Reaktionen wie bei der Seekrankheit? Falls ja, dann sollte man vielleicht die kritischen Beobachter schonend darauf vorbereiten, dass die Greta-Crew bei der Ankunft in New York etwas schwanken könnte, – einfach um Fehlinterpretationen vorzubeugen.

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    • avatar eku sagt:

      beliebtes phänomen!
      werde selbst nie seekrank. aber schon nach 1-2 tagen auf see wundert man sich manchmal nach der ankunft, warum die welt so komisch wackelt. is aber schnell vorbei (ca 1-2 h)
      da kann man auch schon mal kurz nach halt suchen …

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    • avatar Segla sagt:

      Ich bin nach 12 Tage auf See fast umgefallen auf dem Betonsteg. Habe bestimmt 20Minuten gebraucht um draussen “normal” rumzulaufen. In der Dusche 2h später bin ich dann aber wieder umgefallen ^^

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  11. avatar Theo sagt:

    Liebe Segelreporter, bitte gebt Verschwörungstheorien keine Plattform. Moderiert oder schließt die Kommentare hier bitte.

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  12. avatar excom0 sagt:

    Klar ist das PR. Für Boris. Für Greta. Risiko? Wesentlich geringer, als in Berlin mit dem Rad zu fahren! Also was soll die ganze Aufregung!
    Rainer

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  13. avatar Roar sagt:

    Ulli Libor äusserte Kritik an der Eignung der Malizia und ich möchte folgendes ergänzen:

    Auch wenn Boris Herrmann seinem IMOCA eine Lebendauer von 20 Jahren attestiert, haben wir es nicht mit einem stabilen Panzerkreuzer, sondern mit einer ultraleichten, zerbrechlichen n Rennjacht zu tun.

    Abgebrochene, Kiele, Ruder, Stag- und Wantenbrüche, Elektronikproble, ausgefallene Watermaker, Kollisionen mit Unterwasserhindernissen und schwimmenden Containern, abgerissene Foils etc. sind bei den IMOCAS keine Seltenheit.

    Wer erinnert sich diesbezüglich nicht an die Bilder des im Wasser treibenden Alex Thomson, der sein Boot verlassen musste.

    Die Malizia hat übrigens schon etliche Jahre auf dem Buckel. Infolge Materialermüdung sind daher jederzeit Brüche der verschiedensten Art und andere technische Probleme denkbar.

    Boris geht also mit dieser Atlantiküberquerung ein hohes Risiko ein, zumal er unerfahrene Gäste an Bord hat.
    Der kleinen Greta sollten wir daher viel Glück bei diesem riskanten Törn wünschen !

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    • avatar Markus sagt:

      Der Greta-Anbetungsverein ist eben irgendwie realitätsblind. Gefahren und Risiken werden einfach ignoriert. Sind wir vielleicht auf dem Weg in eine “autistische Gesellschaft”, in der es nur noch eine gültige Meinung gibt? Und wie heißt die Kehrseite der Energiewende? Das ist der Blackout!

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    • avatar Marlisa sagt:

      Das größte Hindernis, das einem Menschen bei einer nicht leichten Unternehmung begegnen kann, ist: wenn ständig jemand nörgelt und aufzählt, wie gefährlich das ist, was alles passieren kann, dass es eine Fehlentscheidung ist und dass man es sowieso nicht oder bestenfalls mit Glück schafft. “Gutes Gelingen und Gesundheit für die Greta-Crew!!! Diese anstrengende Reise ist längst schon entschieden und ein Viertel der Strecke ist geschafft.”

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      • avatar Markus sagt:

        Soll das etwa ein Witz sein? Oder ist das der Realismus der Klimaschützer? Drei Viertel der Strecke folgen noch!

        “Diese anstrengende Reise ist längst schon entschieden und ein Viertel der Strecke ist geschafft.”

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        • avatar Marlisa sagt:

          Tja, Herr Markus, da hilft nur eines: Steigen Sie ins nächste erreichbare Tretboot, um diese Ihrer Meinung nach unsinnige Reisegesellschaft zu stoppen. Es war kein Witz: 1 Viertel + 3 Viertel = tatsächlich 4 Viertel.
          Genug geschwurbelt.

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          • avatar Markus sagt:

            Warum ist Klimaheilige Greta bei Religions for Peace nicht wirklich klimaneutral und weitgehend gefahrlos über den schönen Bodensee geschippert?

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        • avatar Manfred sagt:

          Meine tiefe Bewunderung gilt den “Helikoptereltern” von Greta, Roar und Markus.

          Selten so einen Schwall von besser wissenden und schlechten Kommentaren gelesen, die jede andere Meinung einfach abwürgen.

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    • avatar esmussmehrgesegeltwerden sagt:

      Bitte, versuche nicht wieder wirre technische Diskussionen.

      Das Boot hat einen Boat captain, der sich kümmert, das es optimal funktioniert.

      Ungeachtet deine Zeilen schippern die einfach ganz gemütlich rüber.
      Mit dem Fahrrad durch Berlin ist möglicherweise gefährlicher. (Schöner Vergleich!)

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  14. avatar Alexander sagt:

    Boa Roar,

    Du kennst dich ja echt gut aus und auch noch in so vielen unterschiedlichen Themen.

    Außerdem hast Du eine Zeit für die ganzen Kommentare. Respekt.

    Du wirst Du doch hoffentlich nicht dafür bezahlt?

    Die Antwort, welches Boot Du segelst, bist Du uns, glaube ich auch noch schuldig.

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    • avatar Roar sagt:

      Mein lieber Alexander, das Schreiben von Kommentaren erledige ich in den Arbeitspausen. Es geht ratzfatz.

      Vor Honorarangeboten kann ich mich kaum noch retten 🙂

      Es würde zu weit führen, alle Boote aufzulisten, die ich gesegelt habe.

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      • avatar Alexander sagt:

        Lieber Roar,

        hier spricht ein ernsthafter Bewunderer!

        Ein Boot aus Deiner langen Liste würde reichen.

        Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 15 Daumen runter 14

  15. avatar Björn sagt:

    Seit wann muß man ein Boot segeln? Die besten Kapitäne stehen immernoch auf einer Brücke.

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  16. avatar Hannes-980 sagt:

    Ich fasse zusammen: Ein 16 jähriges fährt mit auf einem Boot über den Atlantik.

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  17. avatar esmussmehrgesegeltwerden sagt:

    Da Roar in seiner unendlichen Weisheit doch tatsächlich hier schreibt und sich so unglaublich auskennt, dass er die Dinge besser beurteilen kann, als die beteiligten Personen wie professionelle Skipper in Bezug auf Machbarkeit und Sicherheit oder auch ihre Eltern in Bezug darauf, was das Beste für sie ist (Völlig vermessen, die kennen sie erst seit 16 Jahren) und gleichzeit um Gretas Wohlergehen bemüht ist, schlage ich vor, dass er sie wieder den Weg zurück segelt.
    Bei so viel Ahnung sollte das doch ein Leichtes sein.
    Boot finden wir bestimmt auch für dich.

    Na, wie wäre es?

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  18. avatar Boris Radeleff sagt:

    Es ist (für mich) ein PR-Stunt – nicht mehr und nicht weniger. Greta wird sicher & gesund bei der Konferenz ankommen und mit aktivem Klimaschutz hat die ganze Geschichte eher wenig zu tun (Rückreise des Schiffes mittels eingeflogener Mannschaft). Hat der PR-Stunt dann der “Awareness”-Findung bez. Klimaschutz was gebracht – ich bezweifel das.
    Hat der PR-Stunt dem Boris Hermann was gebracht? Ich würde ihm es gönnen, empfand aber den Umgang mit sachlicher Kritik an der PR-Überfahrt als unprofessionell (von Seiten der Greta-Fans habe ich nichts anderes erwartet aber von Seiten B.H. hätte man besser vorbereitet sein sollen).

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  19. avatar Kugelfisch sagt:

    Es ist echt erstaunlich, wie gut sich manche Leute hier mit Greta auskennen:

    – was für sie viel zu gefährlich ist
    – was sie kann
    – was sie nicht kann
    – wie es um ihre Gesundheit bestellt ist
    – wie intelligent sie ist
    – was sie falsch macht
    – was ihre Eltern falsch machen
    – wessen Marionette sie ist
    – welchen Masterplan sie und ihre Hintermänner wirklich verfolgen
    – was sie besser bleiben lassen und statt dessen machen sollte
    – usw. usw. usw.

    und natürlich muss dieses Expertenwissen unbedingt unter die Leute, man hat ja schließlich die Wahrheit erkannt.
    Aber doch bitte nicht hier, dafür gibt es Expertenforen wie Breitbart-News…

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  20. avatar Torsten Ruppert sagt:

    Jedes Jahr segeln unzählige Boote über den Atlantik… . Keiner regt sich auf. Für Boris Herrmann ist das eine einzigartige Chance für Top PR und für Greta Thunberg eine super Erfahrung mit einem Top gewarteten schnellen Schiff über den großen Teich zu segeln und das auch noch mit sehr guten Mitseglern. Die davon ausgehende Gefahr ist vernachlässigbar. Aber es MUSS in. Deutschland einfach immer jemanden geben, der rumnörgelt-ohne diese Menschen, die alles besser wissen und können geht es heutzutage leider nicht. Wenn nicht immer alle alles allzu ernst nehmen würden… wäre es doch am einfachsten den beiden und ihren Mitseglern eine tolle Überfahrt zu wünschen. Aber das fällt manch schlauem Neider einfach zu schwer.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 8 Daumen runter 5

  21. avatar Roar sagt:

    “Jedes Jahr segeln unzählige Boote über den Atlantik…”

    Ja, aber nicht während der Hurrikan-Saison:

    Die erste Hurricane Warning ist übrigens schon da:

    A low pressure system located more than 300 miles south of Halifax,
    Nova Scotia, continues to produce an area of thunderstorms east of
    the center.

    Tropical Weather Outlook
    NWS National Hurricane Center Miami FL
    800 AM EDT Tue Aug 20 2019

    https://www.nhc.noaa.gov/gtwo.php?basin=atlc&fdays=5

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  22. avatar Trollstigen sagt:

    Warum dürfen die zwei Blindmauken Markus und Roar das hier so zumüllen?

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    • avatar Sahne von Windbeutel sagt:

      In einer Welt voller Sensationen können renitente Endlos-Monologe ja auch eine ganz entspannende Wirkung haben.

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  23. avatar Marlisa sagt:

    Die besten Wünsche für die tapfere Greta und ihre Begleiter, einen freundlichen Empfang in New York und weiterhin Alles Gute!

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  24. avatar Sehrnachdenker sagt:

    Natürlich ist ein Rennboot keine Alternative zu einer motorischen Atlantiküberquerung; nur die dazu viel besser geeignete Gorch Fock ist für Greta Thunbergs Vorhaben halt nicht rechtzeitig fertig geworden.

    Aber Spaß beiseite: Die Reanimation der seit Jahrtausenden erfolgreichen Segeltechnik ist für die Seefahrt vielleicht doch wieder erwägenswert mit modernen Materialien und Fertigungsmethoden.
    Denn wer hätte vor 50 Jahren je gedacht, dass nach dem Tod der alten uneffektive Windmühle der Siegeszug bei der CO-2-freien Stomerzeugeung mit WKA’s heute noch gar nicht zu Ende ist?

    Ich war als alter Inland-Jollensegler jedenfalls fasziniert von der Professionalität der zwei Extremsegler, von der technischen Perfektion dieser unsinkbaren IMOCA und dem Mut der jungen Dame, sich der ozeanischen Urgewalt zu stellen.
    Das Bestehen dieser Überfahrt hat sie sicher noch stärker für das Durchhalten für ihr unterstützenswertes credo gemacht und hat auch das bislang maue Interesse an diesem Elitesport gewaltig vorangebracht.

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