Immer noch liegt der 135 Jahre alte Traditionssegler Ethel von Brixham nach einem Unfall vor Cuxhaven auf dem Leitdamm. Sein Schicksal scheint nun endgültig besiegelt. Der britische Besitzer hat ein Ultimatum für die Bergung verstreichen lassen. Was der deutsche Ex-Eigner dazu sagt.

Nachdem der britische Eigentümer der Ethel von Brixham eine entscheidende Frist der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSA) verstreichen ließ, bereiten die Behörden jetzt die Zwangsbergung des historischen Schiffes vor. Damit sind die Hoffnungen auf eine private Rettung des Schoners, die seinen Fortbestand hätte sichern können, wohl erloschen. Der aktuelle Besitzer hat keinen Bergungsplan vorgelegt und räumte per Social Media ein, dass er das Schiff aufgrund der massiven Schäden und der Wassermengen nicht mehr retten kann.

Die WSA Elbe-Nordsee prüft nun die rechtlichen Rahmenbedingungen, um kurzfristig ein Drittunternehmen mit der Beseitigung des Wracks zu beauftragen. Die dabei entstehenden Kosten sollen dem Eigentümer in Rechnung gestellt werden. Momentan befindet sich das havarierte Schiff in einer stabilen Lage auf dem Leitdamm vor Cuxhaven.

Schreibe einen Kommentar