Helikopter-Rettung vor Zeeland: Festgekommen bei der Anfahrt zur Oosterschelde

Schwere Entscheidung: Sofortige Evakuierung

Am Sonntagabend ist eine Segelcrew bei widrigen Bedingungen vor der niederländischen Küste auf der Untiefe bei Buiten-Banjaard aufgelaufen. Es folgte eine Rettungsaktion, bei der die niederländische Küstenwache schwer gefordert wurde.

(Direkter FB-Link)

Als beim Küstenwachzentrum in Den Helder der Notruf einer Segelcrew einging, herrschte vor der Ansteuerung der Oosterschelde stürmischer Wind aus Nordwest mit einer konstanten Stärke von 6 bis 7 Beaufort. Bei ablaufendem Wasser entstand zudem eine „Wind-gegen-Strom“-Lage, die zu starker Wellenbildung führte.

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Ein Kommentar zu „Helikopter-Rettung vor Zeeland: Festgekommen bei der Anfahrt zur Oosterschelde“

  1. KptAhab

    sagt:

    Ich wüsste mal wieder gerne mehr darüber, warum die Crew es nicht geschafft hat, ihren Kurs innerhalb der Fahrinne zu halten? Für mich ist es auch wieder interessant zu sehen, dass überhaupt kein Großsegel angeschlagen zu sein scheint. Auch die Rollfock ist ordentlich aufgerollt. Das werden die nicht im Eifer des Gefechts aufgerollt haben. Für mich sieht es so aus, als ob die zu Saisonbeginn allein unter Motor da hindurch fahren wollten. Selbst bei 6-7 Bft aus Nordwest, genau achterlich, könnte man da doch zumindest einen kleinen Fetzen Fock stehen lassen, um steuerfähig zu bleiben, wenn dort der Motor abkackt.
    Ich will nicht vom Sofa aus den Besser-Segler mimen, sondern solche Situationen selbst vermeiden. Wenn ich mit meinen Vermutungen richtig läge, erwüchse für mich daraus die Konsequenz: Auch bei unangenehmen Bedingungen so lange wie es irgend geht, die Redundanz einer Besegelung nutzen und nicht darauf verzichten, gerade, wenn man keinen Seeraum zur Verfügung hat, sondern es sofort sehr eng wird.
    Gruß Ahab

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