Holland: Irres Projekt, um die Schiffahrt gängig zu machen – Förderband für Yachten

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Es sieht aus wie ein Aprilscherz, aber den Holländern ist es wirklich zuzutrauen. Sie planen schon länger, den Apeldoornkanal wieder schiffbar zu machen – mit einem Förderband für Yachten.

Yachttransport über Land. So soll es ungefähr aussehen.

Die spinnen die Holländer – könnte man denken, wenn man sich die Planung für den Apeldoornkanal ansieht. Dort verhindert unter anderem die Streckenführung der A50-Autobahn, dass Schiffe die Wasserstraße nutzen können.

Die Verkehrssituation am Apeldoornkanal inklusive der möglichen über-Land-Yacht-Strecke.

Der 52 Kilometer lange Kanal verläuft von der IJssel bei Dieren bis zur IJssel bei Hattem. Seit 1972 wird es nicht mehr von der kommerziellen Schifffahrt genutzt. Aber seit 20 Jahren gibt es Bestrebungen, die Route für die Freizeitschifffahrt schiffbar zu machen.

Entlang des Ufers befinden sich Sehenswürdigkeiten, die für Wassertouristen zu interessanten Abstechern werden könnten. Die Kosten sind jedoch erheblich. Denn nicht nur die Autobahn ist im Weg, sondern auch weitere bewegliche Brücken müssen restauriert werden.

Zwischen den Förderspuren soll auch Platz für einen Kiel sein.

Nun gibt es spektakuläre Ideen, wie die A50 für Schiffe umgangen werden kann. Nicht etwa durch Äquadukte oder Klapp-, oder Schwenkbrücken, sondern durch ein Förderband. Es sieht etwas irre aus, aber den Niederländern ist es zuzutrauen. Für sie gibt es scheinbar nichts Unmögliches, wenn sie der Freizeitschiffahrt die Wege ebnen wollen.

 

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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