J-Class Faszination: An Bord von „Hanuman“, „Shamrock V“ und „Lionheart“

Schönheit des Segelns

J-Class, Lionheart

Die Schönheit des Segelns aus anderer Perspektive erleben © J-Class/Lionheart

Es gibt kaum geeignetere Yachten als die legendären J-Class, um gepflegtes „Segeln um des Segelns willen“ zu betreiben. Doch bei den Manövern ist kerniger Teamgeist angesagt. Drei Videos.

J-Class-Yachten sind für viele Segler der Inbegriff des Segelns, an Schönheit, Charme und Eleganz kaum zu überbieten. Andere sehen in den 41-m-Beauties nichts anderes als Relikte einer längst vergangenen Epoche. Wie auch immer – jedem, aber auch wirklich jedem fällt jedoch beim Anblick dieser segelnden Riesen vor lauter Ehrfurcht, Staunen oder Faszination die Kinnlade runter. Das Adjektiv „atemberaubend“ muss dann zumeist wörtlich genommen werden.

Atemberaubend © J-Class

Atemberaubend © J-Class

Um an Bord einer J-Class zu gelangen, muss man selbstredend entweder über die richtigen Kontakte verfügen, zur absoluten Segelelite gehören (wie etwa das Puma-VO-Team mit dem Deutschen Michi Müller, der die „Hanmuan“ vor St. Barth segelte), das nötige Kleingeld flüssig machen oder einfach nur umsichtig bei der Wahl seiner Familie sein.

Entsprechend selten hat der interessierte Normalsegler Gelegenheit, sich einen Eindruck vom Leben „an Bord“ solch eines Luxus-Renners zu machen.

Unsere drei Video Fundstücke zeigen allerdings genau dies – kleine Momentaufnahmen vom vermeintlichen Alltag auf der „Lionheart“, der „Hanuman“ und schließlich auf der „Shamrock V“.

Auf Jungfernfahrt mit der „Lionheart“: Die neueste J-Class wurde ab 2005 nach einem verworfenen Burgess-Stephens Riss (77F) aus den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut.  Die „Lionheart“ lief 2010 bei der niederländischen Werft Freddie Bloemsma and Claassen Jachtbouw vom Stapel und segelt seit 2012 bei internationalen Regatten mit.

Auf der „Hanuman“ – ein moderner Nachbau der „Endeavour II“, die 1968 abgewrackt wurde – wird deutlich, wie aufwändig die Manöver auf solch einem Riesen geraten. Sechs Minuten zum Spinnakerbergen – Arbeit, schlichte Arbeit für zwei Dutzend Hände.

An Bord der „Shamrock V“, 1930 für Sir Thomas Lipton gebaut, entführt uns ein Crewmitglied mit seiner Kamera beim Cruising vor Montenegro .u.a. hinauf in den Mast und bietet grandiose Aufnahmen eines grandiosen Schiffes. „Just a beautiful day on a beautiful ship“! sagt der Glückspilz. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Tipp: Thorsten Paech

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5 Kommentare zu „J-Class Faszination: An Bord von „Hanuman“, „Shamrock V“ und „Lionheart““

  1. avatar o nass is sagt:

    Na, der auf der Shamrock hat sich doch nur nach oben weg gemacht, weil er keinen Bock auf Spi- und Großpacken hatte, oder? Aber das kann man ihm ja nicht verdenken. *grins*

    Was für Schiffe. Grandios.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 0

  2. avatar VolkerMe sagt:

    Der Spinnaker bei “Hanuman” nach einer Minute unten. Der Rest Vorbereitung und Einpacken. Die sechs Minuten im Text suggerieren irgendwas, das es nicht gibt.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 6 Daumen runter 4

    • avatar Marcus sagt:

      Alles wie auf ‘nem 50 Füsser, oder wie überall, nur ‘ne Nummer grösser

      Like or Dislike: Daumen hoch 3 Daumen runter 1

  3. avatar tom sagt:

    Wieso haben die Segler auf der Hanuman keine Rettungswesten? Ist das nicht etwas heikel ohne Reling?

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 4 Daumen runter 7

    • avatar Sven-Hamburg sagt:

      Eine Rettungsweste hindert Dich nicht daran über Bord zu gehen wie etwa die Reling.

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 0

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