Jules Verne Trophy: 186 Meilen Vorsprung für “Spindrift 2” – Erster Rekord am Äquator?

Dem guten Wetter entgegen

Yann Guichard liegt mit seinen elf Männern auf dem größten Renntrimaran der Welt “Spindrift 2” gut im Plan auf dem Weg zum neuen Fabelrekord. Dennoch ist der Skipper nicht zufrieden.

Nach vier Tagen auf der Rennstrecke um die Welt sieht es für die zwölfköpfige Crew gut aus, den Äquator in neuer Rekordzeit erreichen zu können. Der 40 Meter lange Trimaran ist gut durch die Abdeckung der Kanarischen Inseln gekommen nachdem die Männer zahrlreiche Halsen ausführen mussten, um insbesondere den Einfluss von Teneriffa zu umgehen.

Mit einem Speed zwischen 18 und 28 Knoten rauschten die Franzosen durch die Ansammlung der Inseln aber Guichard ist dennoch nicht nach Freudensprüngen zumute.
“Die Passatwinde sind recht instabil, und am Morgen haben wir weniger Wind”, sagt der Skipper. Man komme zwar gut voran, “aber es ist ein wenig frustrierend, da der Wind so variabel ist.” Aber er freut sich dennoch über den guten Start. “Wir sollten daher ziemlich schnell am Äquator ankommen. Aber es ist schwer zu sagen, ob wir den eigenen Rekord dort schlagen können.”

Spindrift

Der 40 Meter Tri unter voller Vorwind-Besegelung© Spindrift

Das Wetter werde immer besser und bald solle sich auch das Meer erwärmen. “Wir haben  gute Bedingungen vor uns. “Die nächsten drei Tage werden großartig.”

Wetterv-Router Jean-Yves Bernot an Land beschreibt die Lage: “Das Wetter ist im Moment günstig: Der atlantische Tiefdruck wartet stabil im Süden der Azoren . Die Passatwinde befinden sich auf dem Breitengrad mit Madeira und erreichen 20-25 Knoten aus Nord-Nordost. So sollte es für die nächsten 2 – 3 Tage bleiben.”

Rekord-Tracker

Spindrift Rekord-Website

 

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