Juristisches Nachspiel nach Bayesian-Tragödie: Werft fordert 460 Millionen Euro Schadenersatz

Design-Fehler oder menschliches Versagen?

Anderthalb Jahre nach dem Untergang der Superyacht vor Sizilien, bei dem sieben Menschen starben, erreicht die juristische Aufarbeitung eine neue Eskalationsstufe. Die Italian Sea Group (TISG), Eigentümerin der Werft Perini Navi, hat eine Schadenersatzklage gegen die Witwe des verstorbenen Tech-Milliardärs Mike Lynch eingereicht.

Bayesian
Nach 10 Monaten auf dem Meeresgrund: das Wrack der Bayesian. © Local Team / Facebook

Bei dem Untergang der 56 Meter langen Superyacht Bayesian am 19. August 2024 vor Porticello verloren sieben Menschen ihr Leben, darunter der britische Tech-Milliardär Mike Lynch und seine Tochter. Nun, nach Abschluss der Bergungsarbeiten im Sommer 2025, verlagert sich der Schauplatz in den Gerichtssaal der sizilianischen Stadt Termini Imerese.

TISG und ihr Mehrheitseigentümer Giovanni Constantino, der die Werft Perini Navi 2021 im Rahmen eines Insolvenz-Auktionserwerbs in das Firmennetzwerk integrierte, nehmen die Holdinggesellschaft Revtom von Angela Bacares Lynch in die Pflicht, der die Bayesian gehörte. Außerdem stehen laut einer Meldung von The Telegraph Kapitän James Cutfield und zwei weitere Besatzungsmitglieder im Zentrum der Klage.

Die Kernvorwürfe wiegen schwer:

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