Katamaran Kenterung: Handelsschiff rettet drei Segler aus dem Wasser

Auf die Rümpfe gerettet

Das ist Wasser auf die Mühlen von Fahrtenkatamaran-Kritikern: Ein Multihull ist über Kopf gegangen. Zwei Männer und eine Frau wurden nach einer 14-stündigen Rettungsaktion abgeborgen. Die Rettungsinsel war defekt.

Zwei Personen auf dem umgedrehten Rumpf. © Haut-commissariat de la République en Polynésie française

Auf dem Weg von Französisch-Polynesien in Richtung Neuseeland – einer üblichen Route für Blauwassersegler zu dieser Jahreszeit – ist eine dreiköpfige französische Crew in der Nacht gekentert. Die drei Segler waren mit ihrem Fahrtenkatamaran bei harten Bedingungen mit 35 bis 40 Knoten Wind unterwegs. Das Unglück ereignete sich etwa 260 Seemeilen vor Maupiti, einer Insel in Französisch-Polynesien, rund 420 Seemeilen von Tahiti entfernt.

Das Joint Rescue Coordination Centre (JRCC) Tahiti startete eine groß angelegte Rettungsaktion im Südpazifik, nachdem der Notruf eingegangen war. Ein Handelsschiff wurde umgeleitet.

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Ein Kommentar zu „Katamaran Kenterung: Handelsschiff rettet drei Segler aus dem Wasser“

  1. Multihuller

    sagt:

    So ein Kat muss, besonders Nachts und auf Langfahrt, sehr defensiv gesegelt werden. Downwind spürt man die wahre Windstärke sehr schlecht ohne Sicht aufs Wasser drumherum. Es fühlt sich eigentlich immer relativ gleich an – egal ob nun 20 oder 30/35 Knoten Wind ist. Einzig der Blick auf die Geräte verrät was los ist ….. aber wer guckt da schon gerne andauernd drauf – vor Allem wenn die Müdigkeit kommt.

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