Video Fundstück: Abenteurer füttert Raubtier auf seiner Yacht

Lachshäppchen für Eisbär. „Ich war verrückt“.

Der norwegische Abenteurer Ragnar Torseth hat ein Video ins Internet gestellt, das den Besuch eines Eisbären bei einem seiner Spitzbergen Expeditionen zeigt.

Torseth bietet dem gefährlichen Raubtier Lachsbrote mit Majo auf einem Teller an. Er habe erkannt, dass der Bär neugierig aber ungefährlich sei. Die Aufnahmen seien bei einem Familien-Trip 1987-88 entstanden als er mit der Yacht “Havella” unterwegs war.

„Ich war jung und verrückt“, sagt Torseth (63) heute. „Das würde ich nie wieder machen.“ Der Norweger wurde bekannt, als er 1969 mit einem 15 Fuß lanen Boot von Norwegen zu den Shetland-Inseln ruderte. Später absolvierte er 35000 Meilen mit dem Wikingerschiff „Saga Siglar“ bei einer Weltumsegelung in 26 Monaten.

via Carsten Schultz handbreit

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Carsten Schultz

Handbreit - hand’s breadth Eigentlich der gute Wunsch bei der Bootstaufe oder vor der Reise. Hier die Beschreibung für alles, was haarscharf [eigentlich: handbreit] gutgeht – oder eben nicht. Mehr unter: http://handbreit.blogspot.com
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3 Kommentare zu „Video Fundstück: Abenteurer füttert Raubtier auf seiner Yacht“

  1. avatar den Hertog sagt:

    Unverantwortlich und es könnte das Todesurteil für den Bären gewesen sein weil das Tier jetzt weiß das Menschen essen geben und haben aber 99% der Menschen seine extra stimulierte Neugier als sehr wesentliche Bedrohung sehen. Es ist mir auch ein Rätsel wie man die Fähigkeiten und die Kraft eines solchen Tieres so unterschätzen kann. Wenn man die Intelligenz hat so eine Reise zu Organisieren würde man meinen das man nicht so dumm mit dieser Situation umgeht.

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  2. Pingback: Eisbärenfütterung « segelfragmente

  3. avatar salty Finger sagt:

    Ich wohne in North Vancouver Kanada und habe fast den ganzen Sommer regelmaessigen Besuch von Schwarzbaeren. Das Letzte was man machen sollte ist eine Raubtierfuetterung, denn Baeren werden fordernd nach der ersten Mahlzeit.
    Polar- und Grizzly Baeren gehoeren zu den aggressivsten und gefaehrlichsten aller Baeren, den man auch nie den Gemuetszustand ansehen kann.
    Das naechste Treffen mit Menschen koennte toedlich ausgehen, denn der Baer hat die natuerliche Scheu vor Menschen verloren. Mensch und letztendlich auch der Eisbaer werden dann Opfer von verantwortungslosen Touristen.

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