Latrinensegeln: Besorgnis über Wasserqualität im Olympiarevier – Was tut der DSV?

+++ „Das hat uns den Appetit verdorben!“ +++

Noch mehr Symbolcharakter braucht man wirklich nicht © meu rio

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Michael Kunst

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5 Kommentare zu „Latrinensegeln: Besorgnis über Wasserqualität im Olympiarevier – Was tut der DSV?“

  1. avatar Sven 14Footer sagt:

    Naja, die Antworten von Herrn Fricke klingen wie: “Das ist nicht mein Problem!” Was bedeutet das konkret für den DSV, wenn er sagt die Gesundheit der Segler hat höchste Priorität? Dazu gibts keine Aussage.

  2. avatar Kluchschieter sagt:

    Oh mann, das sind leere Worthülsen wie sie eigentlich sonst eher in der Politik vorkommen…. Viele Worte werden genutzt um nichts zu sagen. Zusammen gefasst heisst das doch:

    Ja, wir haben auch gehört dass das da sehr dreckig ist. Finden wir auch doof, wissen aber nicht was wir machen sollen.

  3. avatar Jörg sagt:

    Open water Schwimmer und Triatlethen sind fast noch mehr betroffen….oder nicht?

    • avatar Jörg sagt:

      Kleiner Nachtrag:
      In fact, fecal coliform bacteria measured in Copacabana as recently as three weeks ago came in at a level 16 times higher than Brazil’s ‘satisfactory’ level. And the Washington Post reports that the average fecal pollution level in the waters surrounding the future Olympic site is 195 times greater than the amount considered ‘safe’ within the U.S.

      Ob die Hoffnung auf die Kläranlagen berechtigt ist, wenn NACH den Spielen keine Weltöffentlichkeit mehr hin schaut?

      Quelle:
      http://swimswam.com/water-pollution-still-a-concern-for-rio-2016s-open-water-swimming-site/

  4. avatar Thomas König sagt:

    Jetzt beginnt das übliche Spiel: Vollmundige Forderungen hiesiger Verbände und Politiker gepaart mit Zuständigkeitsdebatten und Hin-und-Herdelegation von Verantwortung. Wie naiv muss man sein, zu glauben, dass bis zum 1. Start der olympischen Segelregatten eine spürbare und dauerhafte Verbesserung der Wasserqualität in Rio’s Buchten vorliegt? Brasilien funktioniert anders als Europa. Zudem haben Rio’s Einwohner dringendere Herausforderungen wie sauberes Frischwasser, medizinische Versorgung, Arbeit und physisches Überleben zu lösen. Die ohnehin nur spärlich vorhandenen öffentlichen Gelder für das Wohlbefinden einiger ausländischer Sportler mit ihren teuren Spielzeugen auszugeben, dürfte bei den Menschen in den Favelas keine Begeisterung auslösen. Brasilien hat exzellente Segelspots nördlich und südlich von Rio. Im Interesse der Segler sollten die Regatten schleunigst dorthin verlegt werden.

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