Lürssen Stapellauf: Größte Luxusyacht der Welt “Azzam” für 490 Millionen Euro

94.000 PS

Die mit 180 Metern größte private Yacht der Welt „Azzam“ ist in Vegesack bei der Lürssen Werft vom Stapel gelaufen. Ein Scheich soll sie für 490 Millionen Euro in Auftrag gegeben haben.

Die 180 Meter Yacht "Azzam"

Die 180 Meter Yacht “Azzam” nach dem Stapellaf bei Lürssen. © Lürssen

Die New York Post berichtet, dass Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan (65), der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, der neue Besitzer sein soll. Andere Medien halten den Saudi-Milliardär Prinzen al-Walid ibn Talal (57), der auf Rang 26 der Reichen-Liste steht, für den neuen Eigner.

Zwei Dieselmotoren und zwei Gasturbinen entwickeln eine Kraft von 94.000 PS und sollen das Schiff auf über 30 Knoten beschleunigen. “Azzam” übertrifft die bisher größte Yacht “Eclipse” des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch die 162 Meter lang ist. Auch der Kreuzfahrer “Deutschland” erreicht mit 175 Metern Länge nicht die Ausmaße der Superyacht.

Das 94.000 PS Kraftwerk der Azzam

Das 94.000 PS Kraftwerk. © Lürssen

Die größte Yacht der Welt i

Die größte Yacht der Welt ist nahezu bereit zum Ausliefern. © Lürssen

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28 Kommentare zu „Lürssen Stapellauf: Größte Luxusyacht der Welt “Azzam” für 490 Millionen Euro“

  1. avatar Ketzer sagt:

    Wie war das nochmal? “I think he’s compensating for something.”

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  2. avatar matjaz sagt:

    Schön und gut, was aber macht der Eigner nur mit so einem riesigen Schiff? Da ich gern einhand segelnd unterwegs bin fehlt mit hier die Vorstellungskraft, auch wenn ich manchmal denke, es dürften gern mehr als 28 Fuß sein …

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    • avatar WTF sagt:

      Stell Dir einfach vor, dass auf dem Achterdeck 400 russische Ballett-Tänzerinnen zusammen mit einer Horde Albino-Pinguinen und Neon-Einhörnern eine Erwachsenen-Version von “Das Dschungelbuch” aufführen.

      Und das ist nur der Dienstag Abend!

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  3. avatar chenninge sagt:

    Lass das mal nicht Digger sehen 😉

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  4. avatar Hannes sagt:

    Wer auch immer der Eigner ist. Er macht alles richtig. Das Geld muss unter die Leute, dass alle etwas davon haben!
    Gerne mehr von denen!

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  5. avatar Marc sagt:

    so lange die Scheichs ihr Spielzeug in Deutschland kaufen, sollen sie das gerne tun. Ich freue mich für den neuen Besitzer. Kein Grund neidisch zu sein.
    Ich hätte die 490 Millionen aber besser angelegt, anstatt sie so zu verschwenden.
    Man könnte dafür auch 12250 vollausgestattete Varianta 18 a 40k EUR kaufen und Digger vermehren,
    oder 24500 Korsare oder 505er a 20k EUR inkl. Segel und Hänger
    oder aber fast 82000 Laser a 6000 EUR(da gibt Ziegelmayer bestimmt nen Mengenrabatt ;-))

    So könnte jeder 10. Deutsche zum Segler werden. Regattafelder in nie dagewesen Ausmaß. Eine Rangliste dick wie das Telefonbuch usw.
    so genug geträumt, nun wieder an die Arbeit, dann reicht es vielleicht irgendwann mal für ne Yacht a 490k EUR 😉

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    • avatar Wilfried sagt:

      und beim Rechnen immer schön auf die Potenzen achtgeben. Wir sind in Deutschland nicht nur 820.000 sondern 83 Mio. Also jeder 1000. te. Recht aber auch noch um alle Seen mit Lasern aufzufüllen bis sie überschwappen.

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  6. avatar WTF sagt:

    Der Scheich hat einen neuen Trend für sich entdeckt: REVERSE-DOWNSIZING!

    Unbestätigten Gerüchten zufolge plant der Scheich ein ambitioniertes Projekt: Noch in diesem Sommer will seine Hoheit 1800 Seemeilen auf der Ostsee an Bord seiner 180m-Prothese zurücklegen. Mit an Bord lediglich sein geliebter Rodweiler-Welpe “Hundülü”, ein iPad, ein orientalischer Kräutergarten sowie 324 Mann Besatzung. Frei nach dem Motto erlaubt das Schiff seinem stolzen Eigner “wieder ganz nah an den Elementen zu sein”. Dieses Gefühl wollte er schon lange mal wieder haben. Man munkelt, der Scheich habe sich für “Azzam” auch ein neuartiges, lila-farbenes 6000qm Parasailor-Segel aus 500-Euro-Scheinen nähen lassen, falls ihn seine 95.000-PS-Aggregate mal im Stich lassen sollten. Der Scheich ist ein Mann der Nachhaltigkeit. Das versicherte ein Sprecher. Und das vertraute Rascheln im Wind beruhigt ihn.

    Der Hafenmeister des idyllischen, dänischen Kleinsthafens “Shøtstørm” versucht bereits seit Tagen auf eBay USA eine ausgediente Bohrinsel zu ersteigern, um eine Mooring-Leine daran zu befestigen, falls der Scheich mal auf ein paar Pølser vorbeikommen möchte. “Wir sind hier alle schon ganz aufgeregt und haben extra eine 24-karätig vergoldete Sonderwurst in einer limited Edition aufgelegt”, so sein Assistent.

    Ein Trailer zum Projekt “1800 Seemeilen auf 180 Metern auf der Ostsee” wurde heute veröffentlicht.

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  7. avatar Uwe R. sagt:

    Und der Dampfer ist mit dem Geld bezahlt worden, das uns der Herr Scheich an der Tankstelle abgeknöpft hat. Wenigstens landet ein Teil davon nun auf diesem Weg wieder in Deutschland.

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  8. avatar Kevin8862 sagt:

    Naja Azzam hieß auch das letzte Boot vom Team Abu Dhabi bei VOR also würde ich mal auf dem herrn aus den VAE tippe aber auch hier gilt wer hat der kann.

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  9. avatar Jollensegler sagt:

    frage mich wo der wohl den Diesel bunkert? Dachte immer Boote in dieser größe fahren mit Schweröl.

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    • avatar WTF sagt:

      Boote dieser Größe fahren ausschließlich mit “Dom Perignon Vintage 1972” in den Tanks. Mit selbigem werden übrigens auch Whirlpools, Waschbecken, Toiletten und Bidets betrieben. Das perlt schließlich super.

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      • avatar mien jung sagt:

        Einmal volltanken hat mir der lotse erzählt kostet so 1,7 millionen

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    • avatar Schlaufuxx sagt:

      Diesel bunkern die Lürssens häufig direkt auf Helgoland.
      Die werden in Bremen nur mit dem nötigsten betankt und füllen den Rest für Probefahrt/Überführung von nem Bunkerboot auf der Helgoländer Reede nach.
      Machen auch Skandinavische Hersteller, wenn sie mal einen Schwung kleinerer Motorboote auf dem Wasserweg ausliefern.

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  10. avatar Orvill sagt:

    Ich finde hauptsächlich die künstlerisch wertvollen Kameraschwenks im Video sehr verstörend…

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  11. avatar jollenfutzi sagt:

    na.. da haben ja ein paar alte Segelfreunde bei Lürssen wieder Spaß bei den Reisen hier und dort hin
    um wieder dies und das mit den Eignern und deren vielen Sonderwünsche abzuwickeln hinterher….
    aber gut das die wenigstens ihr Geld in GER ausgeben

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  12. avatar WTF sagt:

    Das kam eben noch rein:

    Für Falken-Baby “Pershing”, das ebenfalls mit von der Partie ist, hat der Scheich extra kleine Kaschmir-Overalls maßanfertigen lassen, die auf einem Display stets den aktuellen Kontostand des Scheichs in der Währung Mehlwürmer anzeigen. So ist dem kleinen Falken stets wohlig warm. Schleimünde im Juni ist halt kühler als der Golf von Arden. Dafür aber auch ungefährlicher und nautisch abwechslungsreicher.

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  13. avatar Jan Jastremski sagt:

    Liegt die Azzam eigentlich immernoch in Bremen?

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