Luxusyachten: James Bonds „Regina“ für 11 Millionen verkauft

Geschaukelt, nicht gerührt!

Jammerschade: Kaum berühmt geworden, ist "Regina" schon in festen Händen! © Fraser

Jammerschade: Kaum berühmt geworden, ist “Regina” schon in festen Händen! © Fraser

Der 56m-Stahlschoner „Regina“ (Bj. 2011), eindeutig die knackigste weibliche Hauptrolle mit den schönsten Kurven im letzten James-Bond-Streifen “Skyfall”, ist  verkauft worden.

Für schnöde 11 Millionen Euro, nachdem die türkische Werft Pruva Yachting in Bodrum und deren Schiffsmakler zunächst 14 Mio als Verhandlungsbasis angesetzt hatten. „Regina“ muss sich also nicht mehr prostituieren, um für ihre Unterhaltskosten aufzukommen.

Vorbei sind nun die Zeiten, dass „Regina“ für 70- 80.000 Euro die Woche frei und für alle verfügbar war. Salma Hayek und reichlich andere Hollywoodstars, die nach dem Genuss von „Skyfall“ bekundeten, gerne ähnlich romantische Törns auf dem Luxusschiffchen machen zu wollen, kommen zu spät.

Denn über den neuen Eigner ist so gut wie nichts bekannt… außer, dass er die gesamte Crew übernommen und feste Verträge über mehrere Jahre unterzeichnete. Soll heißen: Das nötige Kleingeld für den ganzjährigen Unterhalt des Schiffes (Schätzungen liegen bei 300-500.000  $ per anno) scheint vorhanden und soll ausschließlich für eine regelmäßige, private Nutzung der Retroyacht ausgegeben werden.

James und Mia: Schmachten auf (halb)hoher See © United Artists

James und Mia: Schmachten auf (halb)hoher See © United Artists

Unter Kennern dürfte der Kauf als „Schnäppchen“ bezeichnet werden, denn angesichts der hohen Unterhaltskosten sowie der derzeit weltweit vorherrschenden Finanzflaute wurde die „Regina“ von vornherein in der gemäßigten Preiskategorie angeboten. Für schlappe 11 Mio Euro (soviel kostet allein die Steganlage mancher Cote-d’Azur-Luxusvillen) bietet die „Regina“ Luxus vom Feinsten.

In zwei Eigner-Suiten (mit Marmor-Bädern sowie separaten Ankleideräumen) und vier äußerst luxuriös eingerichteten Gäste“kabinen“ lassen sich bis zu 15 Personen standesgemäß unterbringen. Die Besatzung muss derweil nicht auf den ebenfalls mitgeführten Jetskis, Monster-Zodiaks oder Seekajaks übernachten – sie haben ihre festen Unterkünfte auf dem Mannschaftsdeck.

Die Küche soll Sterne-Koch-Ansprüchen genügen, mehrere wohltemperierte Kühlschränke halten den Wein bei Laune und die Bar und der offene Grill draußen auf der Sundowner-Terrasse sind mittlerweile legendär – hier sollen sich gigantische Partys während der Dreharbeiten zu „Skyfall“ abgespielt haben.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken © Fraser

Ein schöner Rücken kann auch entzücken © Fraser

Bleibt nur noch, „Regina“ eine Handbreit Wasser unter den Kurven zu wünschen – auf dass sie von ihrem neuen Eigner nicht ähnlich missbraucht wird, wie etwa die Phocea und andere Luxusyachten für den offenbar nicht immer bezahlbaren, gehobenen Lebenswandel…

 

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Michael Kunst

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Ein Kommentar „Luxusyachten: James Bonds „Regina“ für 11 Millionen verkauft“

  1. avatar Schlaufuxx sagt:

    Interessanter Bericht !
    Aber wie kommt Ihr auf die Idee, dass 300 – 500.000,- $ ein teurer Unterhalt ist ?!
    Bei einem 56m Schoner sind mindestens 10 Crew an Bord um den Dampfer zu bewegen.
    Die verdienen alle mindesten 36.000,- $. Dann wären wir ja schon bei 360.000,- $.
    Allerdings ohne Versicherung, Sprit und Liegegebühren.
    Irgendein Liegeplatz für diesen Dampfer kostet an der Cotes d’Azur, in der Saison
    gut und gerne 10.000,-$ am Tag.
    Man rechnet ca 20% des NP als Unterhalt im Mittelmeer pro Jahr.
    das wären dann also über 2 Mio $ Unterhalt/Betriebskosten.
    Das wird aber wohl eher über- als unterschritten.

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