Naturphänomen: Video zeigt Meteotsunami im Hafen von Bonifacio

Aus dem Nichts

In Bonifacio auf Korsika hat es vor einigen Tagen einen sogenannten „Meteotsunami“ gegeben. Videos zeigen den rasanten Anstieg des Wasserspiegels im Hafen.

 

Das Wasser steigt und steigt, schwappt über den Kai und fließt schließlich durch die Straßen, Restaurants und Geschäfte der Stadt an der Südspitze der französischen Mittelmeerinsel Korsika.

Das tsunamiartige Phänomen, auch „Meteotsunami“ (Kurzform von „Meteorologischer Tsunami“) genannt, das laut Deutschem Wetterdienst physikalisch Tsunamis gleicht, aber durch kurzperiodische Luftdruckschwankungen entsteht und meist in Häfen und schmalen Buchten auftritt, ist gar nicht so selten.

Auf den Balearen werden Meteotsunamis „Rissaga“ genannt, auf Sizilien „Marrobbio“, in Japan „Abiki“ oder „Yota“ und an der an der Nord- und Ostsee „Seebär“. Zu einem besonders starken Meteotsunami, der sogar Menschenleben forderte, kam es 1979 in der Bucht von Nagasaki. Damals wurde eine Wellenhöhe von 4,78 Metern erreicht. Auch die Bucht von Vela Luka auf der kroatischen Insel Korčula traf es bereits heftig.

Tipp: André Mayer

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