Promi-Segeln: Doppel-Olympiasiegerin wird Jockey – Beziehung war in den Schlagzeilen

Zügel in die Hand

Die Welt-Seglerin des Jahres 2015 Sarah Ayton geriet in die Schlagzeilen, als sie von ihrem Mann verlassen wurde. Nun stellt sie sich einer neuen Herausforderung.

Die britische Boulvard-Presse schnaubte, als Doppel-Olympiasiegerin plötzlich alleine mit ihren Kindern dastand. Sie hatte den Traum aufgegeben, drei Segel-Goldmedaillen in Folge zu gewinnen und stattdessen die Kindererziehung zu übernehmen, um ihrem Mann Nick Dempsey nach Bronze im Surfen nun den Gold-Traum 2012 in London zu ermöglichen.

Sarah Ayton bei der 470er WM 2010 in Holland. © 470 Worlds

2008 hatte das Paar geheiratet und schließlich zwei Söhne bekommen. Ayton verzichtete nach Yngling-Gold in Athen zugunsten die Kindererziehung auf eine weitere Olympiakampagne, die sie im 470er begonnen hatte. Aber kurz nachdem Dempsey 2012 Silber gewonnen hatte, zog er aus der gemeinsamen Wohnung aus.

Das war gefundenes Fressen für die lokalen Medien, und Dempsey wurde der Buhmann. Denn er hatte nicht nur seine Frau verlassen, sondern sie auch noch gegen eine andere, jüngere Spitzenseglerin getauscht. Hannah Mills holte 2012 auch Silber im 470er und schließlich Gold in Rio. Freund Dempsey surfte an ihrere Seite erneut zu Silber.

Gehörnte Ehefrau

Seitdem ist es ruhig um die gehörnte Ehefrau Sarah Ayton geworden. Sie gewann zwar als Taktikerin vom The Wave Muscat Team die Extreme Sailing Series und wurde deshalb auch zur Weltseglerin des Jahres 2015 gekrönt, aber danach tauchte sie ab.

Die neue Herausforderung: Sarah Ayton als Jockey.

Die alleinerziehende Mutter (36) wurde von den Kindern gefordert. Fünf Jahre lang sei sie mehr als beschäftigt gewesen, sagt Ayton. Nun gehen der Fünf- und Siebenjährige zur Schule und die Zeit für ein neues Abenteuer sei gekommen.

 

 

 

Ayton nimmt die Zügel in die Hand. Sie ist unter die Jockeys gegangen. Im Dezember sattelte sie erstmals ein Pferd, und im August will sie bei dem vielbeachteten Amateur-Rennen Magnolia Cup an den Start gehen.

Mehrfach ist sie schon aus dem Sattel geflogen, und es sei nicht einfach, danach die Angst zu besiegen. Aber sie liebe diese Herausforderung und versuche, auch dieses Rennen zu gewinnen. Im Falle eines Erfolges seien weitere Einsätze nicht unwahrscheinlich.

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