Putin-Yacht vor Schlangeninsel aufgelaufen: Was dahinter steckt

"FCKPUTIN"

Es gibt Anzeichen dafür, dass die 97 Millionen Dollar Yacht “Graceful”, die Putin gehören soll, “auf dem Weg in die Hölle” ist. Das berichtet ein bekannter Investigativ-Reporter.

Die gehackte Positionsmeldung der vermeintlichen Putin-Yacht.

Anfang Februar lag die Luxus-Motoryacht “Graceful”, die sich verschiedenen Quellen zufolge im Besitz von Putin befinden soll, noch im Hamburger Hafen neben der neu gebauten 89 Meter-Korvette “Emden”. Ein symbolträchtiges Foto. Die 97 Millionen Dollar teure Luxusyacht wurde bei der Lürssen-Tochter Blohm+Voss überholt und ist unter anderem mit zwei neuen Balkonen ausgestattet worden.

Am 11. Februar geriet das das Schiff dann in die Schlagzeilen, als man es beim Verlassen des Hafens beobachtete. Einige Medien wollten darin eine “hastige Flucht” sehen und interpretierten den Abschied aus Hamburg als Flucht vor drohenden Sanktionen. Die Meldung schien an den Haaren herbeigezogen, aber wie man heute weiß, mag dieser vermutete Grund näher an der Wahrheit gelegen haben, als zuvor vermutet. Putin persönlich steht längst ganz oben auf der Sanktionsliste.

Nun hat der schottische Investigativ Journalist Ryan Gallagher per Twitter berichtet, dass die Yacht vor der ukrainischen Schwarzmeer-Küste aufgelaufen ist. Sie sei auf der Schlangeninsel gestrandet, die vor zwei Tagen noch von russischen Schiffen angegriffen wurde. Dabei ging die Story von der heldenhaften Garnison um die Welt, die sehenden Auges in den Tod gegangen sein soll. SPON berichtete unter der Überschrift “Russisches Kriegsschiff – f*** dich”. Inzwischen gibt es Zweifel, ob sich das Drama so tatsächlich so abgespielt hat. Die ukrainischen Grenzbeamten scheinen sich in Gefangenschaft zu befinden, aber die Insel wurde besetzt.

Dort soll nun die Putin-Yacht gestrandet sein? Tatsächlich vermeldete ein Online Schiffs-Monitoring Service, der AIS-Schiffspositionsdaten empfängt, die Position der Superyacht auf der Insel. Allerdings war “Graceful”

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Carsten Kemmling

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7 Kommentare zu „Putin-Yacht vor Schlangeninsel aufgelaufen: Was dahinter steckt“

  1. avatar Helga Christine Nagl sagt:

    Was mich irritiert ist das, dass die “Graceful” fluchtartig Hamburg/Kiel um den 7.2. Richtung Rügen verlassen haben soll. Das wäre eigentlich eher der Weg Richtung St. Petersburg gewesen.

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  2. avatar diesmal besser nicht sagt:

    “Fuck Putin”
    Was ist das für eine Artikelüberschrift?

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  3. avatar Christfried Czaia sagt:

    Putins Yacht “GRACEFUL” war vom 11.02.22 Hamburg bis ca. 14.02.22 Kaliningrad unter Nutzung von “Freies AIS Tracking von Schiffsbewegungen” auf seinem Kurs durch die Ostsee vom NOK über Rügen bis Kaliningrad verfolgbar.
    Später gab es keine AIS-Daten mehr.
    Ich halte daher ein Auflaufen bei der Schlangeninsel im Schwarzen Meer, ca 85 SM vor der Hafenstadt Odessa, für für unwahrscheinlich.

    Ein Segler

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  4. avatar Oluf Johnsson sagt:

    In der Dänischen Zeitung Avisen Danmark ist “Graceful” 11.02.2022 aus Hamburg ausgelaufen mit abgeblendeden Namensbeschriftungen und ohne Flagge eiligst durch den Nord-Ost See Kanal nach Kalinigrad verlegt. Der Yacht sollte am Werft eige Servicearbeiten und eine neue Ausssichtsbrücke angebaut haben sollte. Seit dem haben wir keine weiteren Infos zum Yacht erhalten.

  5. avatar S sagt:

    Es ist davon auszugehen dass sich die Yacht in der Ostsee befindet. Psychologischen absurd dass Putin natürlich seine Yacht nicht aufgibt oder gar selbst in dem sicheren Gewässern der Ostsee sich aufhält

  6. Nach Vesselfinder ist die Graceful durch Skagerrak und Kattegat in die Ostsee gefahren. Habe leider keinen Screenshot gemacht. Aber falsche AIS-Daten dürften für Putins Leute wohl ein Klacks sein.So ließe sich auch die Schlangeninsel erklären. Ein Fernsehbericht zeigte die Graceful halbfertig im NOK mit Arbeitsspuren im Bereich der Balkone.

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